Vorgestellt: Calm – eine Meditationsapp

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Heute möchte ich euch eine App vorstellen, die ich seit drei Jahren nutze und die mir mehr Lebensqualität verschafft hat…

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Calm – Meditation und mehr

Warum Meditation?

Meditation ist ein Werkzeug, um seine Gefühle und Gedanken zu beobachten und sanft zu lenken.
In einer hektischen Welt reagieren wir viel zu oft unbewusst auf Ereignisse, statt kurz innezuhalten und sich für ein Vorgehen gezielt zu entscheiden. Unser Gehirn wird ununterbrochen gefordert , wir werden unachtsam und verlieren uns im Gedankenkarussell.

Es gibt mittlerweile einige Studien, die zeigen, dass Meditation das Hirn dauerhaft verändert und zu positiven Veränderungen führt. Natürlich ist da nichts endgültig bewiesen, aber ich persönlich habe ausgesprochen gute Erfahrungen mit Meditation gemacht.

Mir persönlich hat Meditation dabei geholfen, in vielen Situationen gelassener zu reagieren. Auch meine Angststörungen haben sich deutlich verbessert, wobei ich natürlich nicht sagen kann, ob das eine Folge meiner regelmäßigen Übungen war.

Wie meditiert man?

Es gibt viele Arten der Meditation – aktive wie die Gehmeditation oder passive auf dem Kissen.

Man kann in völliger Stille meditieren, man kann sich hin und wieder mithilfe eines Gongs oder Klangschalen an die Achtsamkeit erinnern lassen, man kann Naturgeräusche nutzen, eine Kerze oder einen anderen Gegenstand oder man kann sich in eine Meditationsphase mit einer Stimme begleiten lassen, was man „geführte Meditation“ nennt.

Ich höre euch jetzt schon sagen „Ich bin zu ungeduldig zum Meditieren“.
Ich vergleiche das Meditieren gern mit Krafttraining. Man geht nicht ins Studio, *weil* man Muskeln hat, sondern weil man welche durch regelmäßiges Training aufbauen möchte.
Sprich: ich meditiere nicht, *weil* ich geduldig bin, sondern weil ich mich durch regelmäßige Übung in Geduld üben möchte.
Es gibt kein Endziel bei einer Meditation, vielmehr ist es ein andauernder Prozess, der mal mehr und mal weniger gut verläuft. Mal gehen mir total viele Gedanken durch den Kopf, mal kann ich mich sehr gut konzentrieren – so oder so, die Übung zeigt die Ergebnisse im Alltag, nicht in den 10 oder 20 Minuten, die ich auf der Matte (oder wo immer) sitze.

Calm – eine Meditationsapp

Mediationsapps gibt es mittlerweile einige in den entsprechenden App-Shops. Man muss ein wenig ausprobieren, um die zu finden, die einem am besten gefällt.

Meine Wahl ist auf „Calm“ gefallen, die ich seit 2016 regelmäßig nutze.

Der Hauptteil besteht aus diversen Themen, zu denen es geführte Meditationen gibt. Eine Frauenstimme beginnt und endet die Konzentrationsphase, dazwischen gibt es stille Minuten.

Es gibt eine tägliche 10-minütige Anwendung, bei der die Themen stets wechseln.

Auch sehr hilfreich sind die Einschlafgeschichten sowie die Musik, die einem dabei helfen kann, sich auf z.B. das Lernen zu konzentrieren.

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Darüber hinaus hat die App noch sehr viel mehr zu bieten wie beispielsweise Übungen für Kinder, einfache Atemübungen, Bodyscans,…

„Calm“ gibt es für iOS und Android. Viele Grundtechniken wurden mittlerweile auch ins Deutsche übersetzt.
Man kann die App kostenlos nutzen, für die Premiumangebote zahlt man eine jährliche Gebühr, die sich bei mir momentan auf ca. 36 Euro beläuft.

Meditation ist ein unglaublich nützliches Tool im stressigen Alltag, das ich jedem wärmstens ans Herz legen kann.

2 Antworten auf „Vorgestellt: Calm – eine Meditationsapp

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