Wochenrückblick: Letzte Urlaubswoche

So, meine letzte Urlaubswoche ist so gut wie vorüber, morgen hat mich die Arbeitswelt zurück und ich darf auch zur Abwechslung mal wieder ins Büro.

In vier Wochen findet der Umzug in die neuen Räumlichkeiten statt, d.h. ich werde noch ein wenig meinen Rollcontainer und diverse Dinge in der Büroküche ausmisten. Ich bin schon lang dort, da ist Einiges angefallen…

Diese Woche war noch sehr nett und ich fühle mich gut erholt.

Ich hatte bereits im Juni eine deutsche Buchbox geordert, die nun im Juli ausgeliefert wurde: die „Chest of Hearts“ von „Chest of Fandoms“. Ich wusste, dass es kein Buch aus meinem Genre sein würde, aber ich wollte sie mir dennoch anschauen. Nett, aber ich bin einfach nicht die Zielgruppe dafür (wobei die „Nerds“ sehr lecker waren…)

Dann habe ich diese Woche die berühmt-berüchtigte „Low Carb Big Mac Rolle“ getestet und für ausgesprochen gut befunden! Ich hab sie ohne die Käsescheiben und mit Sojahack gemacht, Wird es wieder geben!

Außerdem traf die Fairylootbox Juni hier ein. Stelle ich euch demnächst vor. Die mag ich auch nach einem Jahr Abo noch sehr gern.

Ich hab keine Ahnung, warum ich ausgerechnet immer wieder im Sommer, wenn es in der Dachwohnung schon warm genug ist, Lust bekomme, den Ofen aufzuheizen, aber ich hab auch noch kleine Quarkstangen gebacken.

Die stammen aus dem ersten Buch aus der „Wölkchenbäckerei“:

Ich fand sie lecker, werde aber nächstes Mal mehr Backpulver nehmen und den Teig weniger kneten. Bei anderen gehen die mehr auf. Aber sie schmecken gut!

Und ja, ich versuche, die Coronakilos (und mehr) loszuwerden, was bislang ganz gut läuft.

Ich wünsche Euch noch einen ruhigen Sonntag und eine gute neue Woche!

Sommerlesestapel Letzter Teil

Kommen wir zum letzten Teil meines sommerlichen Lesestapels, den ich in meinem Urlaub nicht mehr bewältigen werde, aber der Sommer dauert ja noch eine Weile an.

Der Roman „Der Honigbus“ von Meredith May wurde im Lesekreis bereits einige Male erwähnt, umso mehr freue ich mich, dass er in meinem Überraschungsstapel auftauchte.

„Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird. 
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.“

Wegen Bücher wie „Und andere Formen menschlichen Versagens“ von Lennardt Loß liebe ich es, mich von der Buchhandlung meines Vertrauens überraschen zu lassen! Ich hätte niemals von diesem Roman erfahren ohne meine „Überraschungsanfragen“!

„Ein Passagierflugzeug stürzt über dem Südpazifik ab. Unter den Passagieren, die nicht sofort ertrinken, ist die 22-jährige Marina Palm. Tagelang treibt sie, festgeklammert an einen Fenstersitz, auf dem Ozean. Dann erscheint am Horizont eine einsame Insel. 25 Jahre lang ist Marina verschollen. Und für den Leser bleibt sie es auch.“

Ich bin sehr gespannt darauf und will es mir für den Schluss aufheben.

Damit wäre nun der Bücherstapel entlarvt:

Welches Buch habt ihr schon gelesen, welches würdet ihr gern lesen?

Reading Rush 2020

Vom 20. bis 26. Juli findet der jährliche „Reading Rush“ statt, der initiiert wurde von ein paar Booktuberinnen und mittlerweile große Kreise gezogen hat.

Ich war mal mutig und habe ein kleines Video für Instagram gedreht, in dem ich meine Bücher vorstelle – nicht supergut, nicht rausgeputzt (aber so bin ich auch nicht), aber ein Anfang für mehr Videos. Vielleicht.

Sommerlesestapel Teil 3

Weiter geht es mit den Büchern von meinem sommerlichen Lesestapel!

„Im Freibad“ von Libby Page – wer denkt da nicht an Sonne und Hitze?

„Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei schließt, aus dem Gemüseladen wird eine hippe Bar. Und das Freibad, in dem sie schon ihr Leben lang jeden Morgen schwimmt, soll einem Luxusbau weichen. Kate ist neu in London und einsam. Obwohl sie sich nicht gerne im Badeanzug zeigt, geht sie in das Freibad. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, die Schließung des Pools zu verhindern. Denn das Freibad ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – es ist das Herz der Nachbarschaft.“

Auch hier kämpfen einige Freibäder ums Überleben und es bilden sich engagierte Gruppen, um diese zu retten. Dieses Buch könnte passender nicht sein.

Über „Panda Tage“ von James Gould-Bourn habe ich schon viel Gutes gehört, kann euch aber hier momentan auch nur den Klappentext wiedergeben, weil ich noch nicht reingelesen habe.

„Danny Malooley hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, läuft gar nichts mehr glatt. Sein kleiner Sohn Will hat aufgehört zu sprechen, Danny verliert den Job, und als ihm auch noch sein Vermieter mit Rausschmiss droht, kauft er von seinem letzten Geld ein Pandakostüm, um als Tanzbär Geld zu verdienen. Doch tanzen kann er leider auch nicht … 
Ein Panda steht für Frieden und Freundschaft, aber so weit denkt Danny nicht. Das Kostüm ist ein Ladenhüter und billig, deshalb muss es als Verkleidung herhalten. Ein neuer Straßenkünstler ist geboren. Anfangs macht sich Danny vor allen Dingen lächerlich, aber als sich die Pole-Tänzerin Krystal seiner erbarmt und ihm Tanznachhilfe gibt, klingelt die Kasse so leidlich.(…)“

Auch hierauf freue ich mich schon sehr.

Sommerlesestapel Teil 2

Ich bin mit meinem Sommerlesestapel noch nicht sehr weit gekommen, dennoch möchte ich euch die nächsten Bücher gern zeigen.

„Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog“ von Marina Lewycka.

Die Autorin wurde mit ihrem Buch „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ bekannt, allerdings habe ich das nie gelesen, was ich aber nachholen möchte.

„Lubetkins Erbe“ erzählt die Geschichte von Berthold Sidebottom, Anfang fünfzig, arbeitsloser Schauspieler, der mit seiner Mutter in einer Sozialwohnung lebte, bis diese starb. Da ihm nun die Kündigung droht, bittet er Inna, die Bettnachbarin seiner Mutter im Krankenhaus, vorübergehend bei ihm einzuziehen und ihre Rolle zu spielen. Was kann da schon schiefgehen?

Dieses Buch lese ich gerade und finde es sehr amüsant und unterhaltsam.

Karen Duve kenne ich von „Anständiger Essen – ein Selbstversuch“.

„Fräulein Nettes kurzer Sommer“ ist ein historischer Roman, der drei Sommer im jugendlichen Leben der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff schildert und von einer gescheiterten Liebe handelt.

Darauf bin ich schon sehr gespannt, denn ich mag Droste-Hülshoff, über deren persönliche Geschichte ich aber nicht viel weiß.

Montagsfrage: Buchclub

Die letzte Urlaubswoche hat begonnen und irgendwie ist es noch ziemlich trübe da draußen. Aber egal, ich werde noch ein paar Besorgungen in der Stadt erledigen und später zu Ikea fahren, um meinen neuen Schreibtischstuhl abzuholen. Da ist es sogar besser, wenn man während der Aufbauarbeiten nicht noch zusätzlich schwitzen muss…

Antonia möchte heute wissen: Warst/bist du in einem Buchclub (oder könntest du es dir vorstellen)?

Lange Zeit habe ich einfach nur für mich gelesen. Es gab zwar mal einen Versuch, in meiner Stadt mit anderen BlogerInnen einen Buchclub zu gründen, aber letzten Endes passte es irgendwie nicht.

Dann gingen wieder ein paar Jahre ins Land und als ich schließlich Jasmin und ihre Buchhandlung Hahn kennenlernte, sprachen wir auch mal über Lesekreise und dass ich es schade fände, in Saarbrücken keinen zu haben.
Daraufhin lud sie mich ein, doch einfach mal in ihrem, der alle 4 Wochen im Laden stattfand, reinzuschnuppern.

Weil ich sehr gern meinen Lesehorizont erweitere und auch zu Büchern greifen möchte, die ich allein nie so ausgewählt hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und hab das Angebot angenommen.

Ich hab diesen Lesekreis, der nur aus Frauen bestand (was so gewünscht war), wirklich gemocht. Selbst wenn mir ein Buch nicht gefiel oder ich es vielleicht nur überflogen hatte, nahm ich aus den Diskussionen immer etwas für mich mit und sah die Geschichte ein wenig mit anderen Augen.

Dann kam leider der Lockdown und damit die Pausierung der Treffen, die nach wie vor aus Sicherheitsgründen anhält.

Ich freue mich allerdings darauf, eines Tages wieder gemeinsam mit den anderen über Bücher zu sprechen.

Gehört ihr einem Buchclub an?