Projekt ABC: P wie…

Zunächst einmal wünsche ich euch allein ein schönes und erholsames Osterfest!

Ichhab mittlerweile ein paar Lücken in diesem Projekt von Wortman, aber heute geht es weiter mit P wie…

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... Papiertraum!

Das ist der Name meines neuen Blogs, der sich mit allem aus Papier (ausgenommen Bücher, die gibt’s weiterhin hier) beschäftigt.

Seit ich denken kann, hab ich mich mit Papier umgeben. Stapelweise sammelten sich daheim Postkarten, Notizhefte, PostIts, Spiralblöcke,… Da half es auch nicht, dass der Vater Lehrer war und eine ähnliche Neigung zur Papieranhäufung hatte.

Heute versuche ich, das Sammeln etwas einzuschränken, aber Papier gehört immer noch zu meinem bevorzugten Kreativmaterial. Ich probiere viel aus: Schreiben, zeichnen, malen, kleben, nähen, usw.

Gestern habe ich ein kleines „Junk Journal“ genäht und bin so begeistert, dass ich wohl gleich noch einmal die Nähmaschine auspacke und ein weiteres Journal nähe.

Mögt ihr Papier jenseits der Bücher?

Leseflaute

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Ein kurzes Hallo aus meiner momentanen Leseflaute.
Man stelle sich vor: man hat Urlaub, aber keine Lust, ein Buch in die Hand zu nehmen…

Die Wochen vor meinem Urlaub haben mich mehr geschlaucht, als ich dachte. Momentan ist mir jeder Buchstabe zu viel, jeder Song zu laut, jeder Film zu anstrengend.

Stattdessen versuche ich, den Kopf ein wenig frei zu bekommen, sei es unterwegs…

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… oder in der örtlichen Stadtbibliothek

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Ich muss allerdings auch zugeben, dass mein Stapel begonnener Bücher einfach zu stark angewachsen war. Ich habe nun erst einmal ein wenig aufgeräumt und bis auf die drei Bücher aus der Bibliothek liegt derzeit nichts mehr auf meinem Lesetisch.

Bei diesen Büchern handelt es sich um:

  • „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ von Graham Moore
  • „Tote haben kein Zahnweh“ von Isabella Archan
  • „Heilige und andere Tote“ von Jess Kidd

Ich hoffe, dass mit dieser Auswahl der Spaß am Lesen zurückkehrt.

Was macht ihr gegen Leseflauten?

„Vollendet – Die Flucht“ von Neal Shusterman (Spoiler)

41442961 Titel: Vollendet – Die Flucht
Autor: Neal Shusterman
Serie: Unwind Dystology #1
Verlag: Fischer
Originaltitel: Unwind

Inhalt:
Sie sagen, dass du weiterlebst. Sie lügen.Connor, 16 Jahre alt und ständiger Unruhestifter, hat es längst geahnt, doch nun steht es fest: Er soll umgewandelt werden. Seine Eltern haben seinen Körper vollständig zur Organspende freigegeben. Und zwar nicht erst nach seinem Tod. Sondern sofort.Risa ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und darf nicht länger auf Kosten des Staates leben. Auch sie soll umgewandelt werden.Als ihre Wege sich unerwartet treffen, müssen Connor und Risa sich blitzschnell entscheiden – Flucht oder Umwandlung? Können sie dem System entkommen, das Jagd auf Menschen wie sie macht?

Meine Meinung:
Nachdem mir die „Arc of Scythe“-Reihe von Shusterman recht gut gefallen hatte, war ich neugierig auf weitere Bücher des Autors und die Inhaltsangabe klang vielversprechend.

Ich finde den Gedanken, dass man seine Kinder als „Teilespender“ hergeben kann, ziemlich gruselig. Diese Idee bietet moralischen/ethischen und emotionalen Zündstoff.  Wäre ein solches System nicht durchdrungen von Macht und dementsprechend Angst nach dem Motto „wenn du nicht machst, was ich dir sage, dann lasse ich dich umwandeln?“ Gäbe es nicht unglaublich viele Ausreißer? Würde es einen „Kinderhandel“ geben?

Shusterman geht auf einige dieser Fragen zwar ein, bleibt aber letzten Endes doch an der Oberfläche. Er reißt ein paar Punkte an, z.B. die Reue einiger Eltern im Nachhinein oder einen Glaubenskult, der um die Umwandlung herum aufgebaut wurde, aber irgendwann verliert sich der Autor leider zu sehr im Phantastischen und verliert die Verbindung zu realen Möglichkeiten.

Besonders im letzten Drittel wird die Geschichte nicht nur sehr sprunghaft, sonder driftet stark ins Märchenhafte ab: Eltern, die die „Einzelteile“ ihres Sohnes zu dessem Geburtstag zusammenkommen lassen, Körperteile, die den Charakter des Empfängers prägen und die Umwandlung bis zur letzten Minute bei vollem Bewusstsein.

All diese Kleinigkeiten haben zusammengenommen mein Leseerlebnis zum Ende hin sehr getrübt, aber ich gehöre auch nicht zwingend zur Zielgruppe, die vermutlich mehr Action als Philosophie erwartet. Und Action gibt es in dieser Erzählung genug.

Kann man lesen, muss man aber nicht.

„Der Bücherdrache“ von Walter Moers

42769910Titel: Der Bücherdrache
Autor: Walter Moers
Verlag: Penguin Verlag

Inhalt:
In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte. Sie handelt vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel, den kein Buchling je gesehen hat. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende sagt, der Bücherdrache sei die Belesenheit selbst und habe auf jede Frage die richtige Antwort.
Der kleine Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo der Drache hausen soll. Für diese Mutprobe muss er zum ersten Mal seine geliebte Heimat, die Lederne Grotte, verlassen. Er wagt sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgehen wird.

Meine Meinung:
Nachdem ich so enttäuscht war von „Prinzessin Insomnia“ freute ich mich, endlich wieder ein „richtiges“ Zamonienbuch in den Händen zu halten.

Die Aufmachung ist toll: ein liebevoll gestaltetes Hardcover mit Lesebändchen und richtig tollen Illustrationen des Autors.

Aber mehr Positives gab’s dann auch nicht mehr…

Es ist eine nette kleine Geschichte, wie immer stilistisch gelungen, aber außer „Buchling trifft Bücherdrachen“ gibt es nix zu erzählen. Die beiden Rahmenhandlungen, die diese Erzählung umschließen, sind völlig überflüssig und tragen nichts zum eigentlichen Geschehen bei.

Moers gelingt es einfach nicht mehr, an seinen großen Erfolg von „Die Stadt der Träumenden Bücher“ anzuknüpfen, schreibt seinen Fans zuliebe aber weiterhin Stories, die versuchen, irgendwas mit Zamonien zu tun zu haben, aber den Charme der ersten Geschichte vermissen lassen.

Für mich war das definitiv das letzte Buch von Walter Moers, das ich gelesen habe. Ich habe mein Vertrauen in seine Erzählkunst nun wirklich verloren.

Projekt ABC: M wie…

Beim Projekt ABC von Wortman geht es heute weiter mit

M wie

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…Messen!

Ich LIEBE Messen.
Schon in meiner Kindheit fuhren wir mit der Familie regelmäßig zur Frankfurter Buchmesse und als Erwachsene habe ich diese Tradition fortgeführt.

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Ich war sowohl als Besucherin an den normalen Besuchertagen dort als auch in meiner Bloggerfunktion an den Pressetagen. Aber ehrlich gesagt, mag ich die Atmosphäre an den übervollen Besuchertagen viel lieber und werde auch dieses Jahr wieder am Sonntag fahren.

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Dann besuche ich alle zwei Jahre die IAA PKW in Frankfurt. Wer meint, die Buchmesse sei voll, der war noch nie auf der IAA…

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Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und fahre immer wieder gern hin, um zu schauen, was sich auf dem Fahrzeugmarkt so alles getan hat. Sehr beeindruckt bin ich immer von den Mercedes-Shows und der BMW-Halle, in der Minis über den Köpfen der Zuschauer hinweg fahren.

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Dann gab es 2018 zum ersten Mal die „Cake Sensation“ in Saarbrücken, zu der ich eigentlich gar nicht wollte, weil ich kaum backe, dann aber doch spontan hingegangen bin und total begeistert war.

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Ich freue mich schon auf die Messe in diesem Jahr!

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Und wenn ich dann Lust und Zeit habe, fahre ich auf weitere Messen, die ich in einer Tagestour gut erreichen kann wie beispielsweise im Frühjahr zur Messe nach Stuttgart.

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Dort gibt es eine Halle, die den Kreativbereich abdeckt und in der ich mich Stunden aufhalten könnte.

Geht ihr auf Messen? Welche könnt ihr empfehlen?

Magical Readathon im April

Eher zufällig bin ich gestern auf YouTube über den „Magical Readathon“ von „Book Roast“ gestolpert, der im April und August stattfindet.

Dieser Readathon ist angelehnt an die Abschlussprüfungen in den Harry-Potter-Büchern.

Es gibt „Karrierewege“, die man einschlagen kann (alle Infos auf YouTube in der Infobox unterhalb des Videos) und für diese muss man O.W.L.s bestehen. Diese wiederum bestehen aus Prompts, zu denen man sich Bücher sucht.

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Ich habe mich spontan – weil es so liebevoll gemacht ist – für den Weg des „Aurologist“ entschieden.

Dafür muss ich drei Prompts abhaken (was es mit „additional“ auf sich hat, weiß ich noch nicht):

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Das sind meine Bücher zu den Aufgaben, eins habe ich bestellen müssen, die beiden anderen gab es schon in meinem SUB:

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Astronomy = „star“ in the title: „The Mapf of Salt & Stars“ von Jennifer Zeynab Joukhadar
Divination = set in the future: „The Collapsing Empire“ von John Scalzi
History of Magic = published at least 10 years ago: „Vollendet“ von Neal Shusterman, wobei ich mich auf die Publikation des Originaltitels „Unwind“ aus dem Jahr 2007 bezogen habe

Ich beteilige mich eher selten an einem Readathon, aber…warum eigentlich nicht?

Nehmt ihr an solchen Aktionen teil?