Montagsfrage: Kochbücher

Heute möchte Antonia von uns wissen: Braucht man eigentlich Kochbücher?

Uhm… braucht man eigentlich weitere Bücher mit Vampiren? Da draußen gibt es einen Haufen Vampirbücher und im Internet findet man zig kostenlose Shortstories über Vampire….

Ihr merkt, worauf ich hinaus will?

Nur weil es irgendwo bereits Bücher zu einem konkreten Thema gibt, heißt das nicht, dass weitere Bücher dazu überflüssig sind. Auch nicht im Bereich des Kochens oder Backens.

Kochen und Backen sind für mich eine Kunst (die ich persönlich nicht beherrsche, und die mich auch nicht sonderlich interessiert). Wer kocht oder backt und sich selbst Rezepte ausdenkt, erschafft eine Art essbares Kunstwerk, etwas Einzigartiges, dass es so ähnlich vielleicht schon gibt, aber genauso wie es die Künstlerin/der Künstler gemacht und aufgeschrieben hat, eben noch nicht.

Klar kann man mit der Hilfe von Webseiten, Videos und in Zeitschriften oder  handschriftlichen Notizen der Omma ein Essen produzieren, aber das ist meiner Meinung nach kein Argument, kein weiteres Kochbuch zu verlegen oder zu kaufen. Es gibt immer wieder neue Anregungen und Ideen und Innovationen – auch im Lebensmittelbereich.

Als ich vor 23 Jahren Vegetarieren wurde, gabs im Web nur in ein paar „dunklen Ecken“ vegetarische Rezepte. Ich war so glücklich, dass ich ein Kochbuch fand, das zu meinem neuen Lebensstil passte.
Oder werfen wir einen Blick auf die Insektenküche: man findet online einige Rezepte, aber ich bin sicher, dass dieses Thema noch lang nicht ausgereizt ist und findige Menschen auch darüber tolle Kochbücher schreiben können. Wollen wir nun sagen „brauchen wir nicht, gibt genug?“ – dann entgeht uns mit großer Sicherheit so Einiges.

Was meine Kochbuchnutzung angeht: ich habe so etwa 10 Kochbüchern, aus denen ich immer wieder gern etwas zubereite, den Rest habe ich verschenkt oder verkauft, wobei es nie viele waren, weil ich nicht gern koche.
Für neue Rezepte, bei denen ich mir sicher bin, dass sie gelingen werden und schmecken, hab ich mein Abo der Zeitschrift „Köstlich Vegetarisch“, die ich wirklich liebe.

Also, „brauchen“ ist relativ, aber ich finde schon, dass Verlage weiterhin Kochbücher verlegen sollten. Und Backbücher.

Wie seht ihr das?

Wochenrückblick: was muss, das muss

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Die Tage fliegen momentan nur so an mir vorbei, weil es so viel zu tun gibt. Ich komme nicht richtig zur Ruhe und merke, dass ich meine Prioritäten besser setzen muss. Also traf ich diese Woche zwei Entscheidungen, die mir hoffentlich dabei helfen, mich auf das zu konzentrieren, was mir wirklich wichtig ist. Wir werden sehen, ob es gelingt.

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Ansonsten war es viel zu warm für Januar, zumindest empfinde ich es so. Es tat zwar gut, etwas Sonne zu tanken, aber ich finde die Wetterlage bedenklich und lese mich auch gerade ein wenig mehr ins Thema ein.

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Apropos „lesen“, ich hatte die Sonne für einen Spaziergang in der Mittagspause genutzt und der führt mich fatalerweise an einem Buchladen vorbei… drei Bücher später saß ich dann wieder am Schreibtisch.
„Girl, stop apologizing“ hab ich bereits begonnen und finde es bisher ganz nett. Ist ein Motivationsbuch.

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Und wo wir bei „Motivation“ sind… ich beginne meinen Neustart ins Training, das ich letztes Jahr irgendwann im Oktober unterbrochen hatte, dieses Mal sanft und langsam, um bei der Stange bleiben zu können und mich nicht gleich zu Beginn wieder zu übernehmen.

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Woche. Genießt das Wochenende!

 

Der Pinguin – #writingfriday

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Bei „read books and  fall in love“ gibt es die Aktion „Writing Friday“, über die ich immer wieder stolpere. Nun denn, dann versuche ich auch mal mein Glück.

Die Schreibthemen Januar lauten:

  • Erzähle von einem Vorsatz für 2020.
    Wieso willst du dieses Ziel erreichen?  Wie sieht dein Plan aus?
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Geschenk, Pinguin, Tintenfass, ruhig, zart
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Dieses Jahr wird fabelhaft, weil…” beginnt.
  • Dein Tannenbaum möchte nicht entsorgt werden, berichte von seiner Flucht.
  • Welches ist das erste Buch, das du dir im neuen Jahr gekauft hast? Stelle es kurz vor – wieso war es dieses?

Was habe ich wohl gewählt?

+++

Der Pinguin

Es war einmal ein Pinguin,
der war ganz ruhig und klein,
die andern waren groß und stark,
doch er war zart und fein.

Niemand mochte mit ihm spielen,
niemand mochte mit ihm lachen,
so träumte unser Pinguin,
von einem großen Drachen.

Er wollte mit dem Drachen fliegen,
weit weg von diesem Ort,
niemand würde ihn vermissen
und plötzlich wär er fort.

Als eines Tags der Pinguin
aus seinem Schlaf erwachte,
da kam ein kleiner Mann zu ihm,
der ein Geschenk ihm brachte.

Er öffnete es ganz verwundert
und fand darin, ihr glaubt es nicht,
ein Tintenfass allein für ihn,
und eine Feder, die nie bricht.

Nun schrieb der Pinguin ganz fleißig,
jeden Tag eine Geschichte,
die andern wurden neugierig,
was er da wohl so dichte.

Er schrieb von Elfen und von Feen,
von Zwergen und von Riesen,
und auch ein Drache kam drin vor,
der konnte Feuer niesen!

So schrieb und schreibt der Pinguin,
ganz viele schöne Sachen,
und alle finden ihn jetzt toll
und wollen mit ihm lachen.

Drum sei nicht traurig, nicht verzagt,
nimm einen Stift dir und leg los,
erfinde Welten und auch Drachen
und plötzlich bist auch du ganz groß.

+++

Ein bisschen holprig und uneditiert, aber ich bin mit meinen Reimen auch ein wenig aus der Übung gekommen.

Habt einen schönen Freitag.

„The Calculating Stars“ von Mary Robinette Kowal

33080122.jpg Titel: The Calculating Stars
Autorin: Mary Robinette Kowal
Verlag: Tor Books

Inhalt:
„On a cold spring night in 1952, a huge meteorite fell to earth and obliterated much of the east coast of the United States, including Washington D.C. The ensuing climate cataclysm will soon render the earth inhospitable for humanity, as the last such meteorite did for the dinosaurs. This looming threat calls for a radically accelerated effort to colonize space, and requires a much larger share of humanity to take part in the process.
Elma York’s experience as a WASP pilot and mathematician earns her a place in the International Aerospace Coalition’s attempts to put man on the moon, as a calculator. But with so many skilled and experienced women pilots and scientists involved with the program, it doesn’t take long before Elma begins to wonder why they can’t go into space, too.“

Meinung:
„The Calculating Stars“ hatte ich als Teil der Popsugar-Reading-Challenge zum Thema „A book about or by a woman in STEM“ gewählt und ich hätte nie erwartet, dass ich es so sehr mögen würde.

Wir begegnen in dieser Geschichte sehr kompetenten Mathematikerinnen, die nicht nur im Krieg einen wesentlichen Beitrag geleistete haben, sondern auch als Vorläufer unserer heutigen Computer in sehr kurzer Zeit sehr wichtige Berechnungen vornahmen und so auch für Raumfahrt eine bedeutsame Rolle spielten.

Eine von ihnen ist die Protagonistin Elma York, die nichts mehr liebt als das Fliegen und die nach einem Meteoreinschlag dabei helfen möchte, bemannte Raketen ins All zu schicken, um den Weg zu ebnen für die Besiedelung eines Planeten, da die Erde in wenigen Jahren unbewohnbar sein wird. Doch Elma träumt davon, mehr zu tun als Berechnungen anzustellen. Sie möchte eine Astronautin werden – im Jahr 1952 undenkbar. Alle wichtigen Jobs sind von Männern besetzt, man akzeptiert Frauen als „wertvolle Unterstützerinnen“, aber all ihr Wissen und Können wird heruntergespielt.

So verwundert es auch nicht, dass Elma zunächst als „Lady Astronaut“ in einer Kindersendung landet, doch als sie merkt, welche Vorbildrolle sie plötzlich für kleine Mädchen einnimmt, werden ihre Bestrebungen, eine „echte“ Astronautin zu werden, stärker. Und sie stößt auf Widerstand.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Elma nicht nur äußerlich auf Hindernisse stößt, sondern auch mit Erziehungsbarrieren und psychischen Problemen zu kämpfen hat. Immer wieder hallen ihr die Worte ihrer Mutter „was sollen denn die Leute denken?“ durch den Kopf. In ihrem Fall lässt das nicht nur leichtes Unbehagen aus, sondern führt zu Panikattacken, sobald sie im Rampenlicht steht.

Das macht sie für mich zu einem ausgesprochen menschlichen und nachvollziehbaren Charakter, denn noch immer werden Mädchen darauf getrimmt, „lieb und brav“ zu sein, während man Jungs zum Anecken ermutigt. Doch Elma wird zur Heldin ihrer Geschichte, sie geht gegen ihre Ängste an und lässt sich auf ihrem Weg zu ihrem Traum davon nicht aufhalten.

Ein weiterer positiver Aspekt des Buchs sind für mich darüberhinaus die Beziehungen der Figuren untereinander. Zwar gibt es hin und wieder Unstimmigkeiten, aber alle begegnen sich mit Respekt, versuchen einander zu unterstützen und verwickeln sich nicht in Intrigen und Dramen. Ja, es gibt einen „Bösewicht“, doch auch seine Motive sind nachvollziehbar und auch er zeigt Schwächen, die ihn für mich sympathisch machten.
Ich fand es sehr entspannend eine Geschichte zu lesen, in der es wenige Konflikte gab – manche mögen es für unrealistisch bei einem Thema wie diesem handeln, für mich war es ein großer Pluspunkt des Romans.

„The Calculating Stars“  ist eine sehr gut recherchierte Story, die ein wichtiges Thema beleuchtet, das immer noch nicht besonders fortschrittlich behandelt wird. Ein Blick auf Wikipedia zeigt, dass es zwischen 1963 und heute nur  78 Astronautinnen (bzw. Anwärterinnen oder Rentnerinnen) gab bzw. gibt. Von einem echten Durchbruch kann man da wohl kaum sprechen.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem sehr ans Herz legen. Für mich war es ein echtes Highlight und ich werde schon bald die Fortsetzung „The Fated Sky“ lesen.

Wochenrückblick: produktiv und müde

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So langsam verläuft alles wieder in gewohnten Bahnen und noch steht es gut um meine diesjährigen Ziele.

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Ich versuche, fast jeden Tag mindestens eine Stunde an meinen Schreibfähigkeiten zu arbeiten. Aktuell befasse ich mich mit dem Editieren, was etwas aufwendig ist, da ich mir einen Erstentwurf von einem NaNoWriMo-Projekt ausgesucht habe, der nicht sehr viel Vorabplanung hatte. Aber nur so lernt man es.

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Außerdem habe ich mich für meinen Jahresonlinekurs entschieden. Die Wahl fiel auf „Masterclass“, da sie dort viele Kurse zum Thema Schreiben anbieten.
Man kan ja von James Pattersons „Schreibfabrik“ halten, was man will, aber in den Videos kommt sehr deutlich rüber, dass er unglaublich viel Erfahrung und Können mitbringt. Das Schreiben ist seine Leidenschaft, auch wenn er nun mit Co-Autoren arbeitet, und das nehme ich ihm nach diesem Kurs auch wirklich ab. Er hat mir jedenfalls einige wertvolle Tips mit auf den Weg gegeben in seinen Videos.

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Dann war ich nach langer Zeit mal wieder im Fitnessstudio. Ich hab seit etwa Ende Oktober pausiert, aber mittlerweile schmerzt der Rücken und die Beine sind vom vielen Sitzen schwer. Ich muss dringend wieder etwas für meinen Körper tun.

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Natürlich lese ich auch noch. Drei Bücher habe ich bereits beendet, aber ich hatte leider noch nicht genug Energie übrig, um Rezensionen zu verfassen.
„The Ten Thousand Doors of January“ ist mein aktuell begonnenes Buch und es fängt sehr vielversprechend an.

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Schließlich führt mich mein Weg momentan häufiger an meinem baldigen Arbeitsplatz vorbei. Schon seit vielen Jahren sind wir in einem Gebäude untergebracht, das langsam nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht. Es liegt zwar super (5min Fußweg in die Innenstadt), aber es ist in die Jahre gekommen.
In einigen Monaten werden wir in das neue Haus einziehen. Liegt unglaublich blöd, aber für mich ist es näher und ich kann dann tatsächlich zu Fuß zur Arbeit gehen – zumindest bei schönem Wetter.

Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche und könnt nun das Wochenende genießen.

Fairyloot Dezember: Defying the Odds

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Im Dezember kam die Fairylootbox relativ spät, dafür aber mit zwei Büchern und wirklich guter Beigaben.

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Die Papiersachen verwende ich entweder als Lesezeichen oder hefte sie in einem Ordner ab. Einige rahmen die Kunstdrucke und hängen sie an die Wand, aber ich bin kein Fan von den Zeichnungen.

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Sehr gut gefallen mir die „Game of Pencils“ und die magnetischen Lesezeichen. Der Pin ist auch nett und wandert zu meinen anderen in die Sammlung.

Ziemlich cool finde ich dieses Mal auch die Socken. Das rechts daneben ist ein Mikrofasertuch und bei all meinen Displays ist das für mich auch wirklich nützlich.

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Dann gab es noch eine Packung Schwarztee mit Orange sowie ein stabiles Mäppchen.

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Die Bücher in dieser Box sind mir beide völlig unbekannt, ebenso wie die Autorinnen.

„Eight will Fall“ von Sarah Harian soll ein wenig in Richtung Horror gehen. Ich lasse mich überraschen.

„Wicked as you wish“ von Rin Chupeco ist ein Vorableseexemplar. Dieses Buch erscheint erst Anfang März, entsprechend ist auch das Cover noch nicht die endgültige Version.

Die Januarbox wird auf jeden Fall noch einmal kommen, alles andere hängt von den neuen Zollbestimmungen zwischen UK und EU ab.