Wochenrückblick: Vom Alltag und Plänen

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Eine weitere Woche in den eigenen vier Wänden ist verstrichen, aber es geht uns gut und auch unseren Familien und das ist die Hauptsache momentan.

Sobald ich den Arbeitsrechner ausgeschaltet habe, beginnt der ganz normale Alltag daheim.

Diese Woche habe ich viel BookTube geschaut und „Howl’s Moving Castle“ auf Netflix begonnen. Ich bin hin und weg von der Kunst, die das Studio Ghibli da erschaffen hat. So viel Liebe zum Detail steckt im Film. Eine durch und durch gelungene Umsetzung des Buches!

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Außerdem bemühe ich mich weiterhin, die lokalen Händler und Gastronomen zu unterstützen. Die „Ulanen Gastro“ betreibt den – meiner Meinung nach . schönsten Biergarten in Saarbrücken.
Ich habe einen Gutschein gekauft für die nächste virenfreie Saison und hoffe, dass sich genug Menschen dazu entscheiden, damit dieser tolle Ort weiterhin bestehen bleibt.

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Schließlich beschloss ich am Ende der Woche, meine ambitionierten Blogpläne über den Haufen zu werfen und neu zu durchdenken.

Ich weiß, es sind absolute Luxusprobleme, aber ich kann und mag momentan nicht mehr als 8 oder auch 9 Stunden an meinem heimischen Schreibtisch sitzen.
Vor Ostern werde ich auf jeden Fall noch im Homeoffice sein, wie es danach weitergeht, ist noch etwas unklar.

Ich habe schon ein paar neue Ideen notiert, die etwas weniger Recherche und Tipperei verlangen.

Ich hoffe, euch geht es noch gut und ihr könnt trotz allem das Frühlingswetter ein wenig genießen! Passt auf euch auf und bleibt gesund!

#Bücherhamstern Teil 9: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-Ha Kim

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Was bin ich froh, mich fürs Bücherhamstern in der Buchhandlung Hahn entschiedne zu haben, sonst wäre ich niemalsnie auf dieses Buch aufmerksam geworden!

„Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-Ha Kim

Klingt dieser Klappentext nicht famos?

„Tierarzt Byongsu Kim (70) ist »pensionierter« Serienmörder. Er verbringt seine Zeit damit, Klassiker zu lesen und Gedichte zu schreiben. Kurz nachdem er in seinem Viertel einem Mann begegnet, den er als seinesgleichen erkennt, wird bei ihm beginnende Demenz diagnostiziert. Um seine Tochter zu beschützen, plant der alte Mann, mit seinem schwindenden Gedächtnis kämpfend, einen letzten Mord.“

Leider hat das Buch nur 152 Seiten, ich denke jetzt schon, dass ich gern viel mehr darüber lesen würde.

Wer von euch hat es schon gelesen? Ist es so gut, wie es sich anhört?

Rezension: „Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kidd

buch-ewigkeit-in-einem-glas.jpg Titel: Die Ewigkeit in einem Glas
Autorin: Jess Kidd
Originaltitel: Things in Jars
Übersetzung: Ulrike Wasel, Klaus Timmerman
Verlag: Dumont

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Inhalt:
„London 1863. Bridie Devine, Privatdetektivin und Expertin für kleinere chirurgische Eingriffe, erhält den Auftrag, die entführte Tochter des Adligen Sir Edmund zurückzubringen. Alles an dem Fall ist beängstigend seltsam: der nervöse Vater, die feindselige Dienerschaft, der windige Hausarzt. Allen voran aber die verschwundene Christabel, die kaum je einer gesehen hat. Doch zunächst ist die energische Bridie ganz in ihrem Element, denn sie liebt vertrackte Fälle. Zudem fühlt sie sich beschützt von ihrem neuen Begleiter Ruby – der ist zwar tot, aber wen stört das schon. Als sich Bridie jedoch Zugang zu Christabels Räumen und zum Studierzimmer von Sir Edmund verschafft, begreift sie, was das Besondere an dem Mädchen ist – und dass dieses in großer Gefahr schwebt. Und noch etwas ahnt sie: Ihr größter Widersacher aus der Vergangenheit, ein herzloser und grausamer Sammler menschlicher Kuriositäten, von dem Bridie gehofft hatte, er sei tot, ist wieder aufgetaucht, und er wird bei der Suche nach Christabel ihr gefährlichster Gegner sein.“

Rezension

Von Jess Kidds hatte ich bereits „Heilige und andere Tote“ gelesen und wusste, dass ich ihren Schreibstil mag, auch wenn hier der Ton ein ganz anderer ist.

Bridie, der Geist und die Toten

Beginnen wir mit dem, was mir wirklich Probleme bereitete: Ich habe keine Ahnung, wie man „Bridie“, was von „Bridget“ stammt, aussprechen soll und ich stolperte beim Lesen immer und immer wieder über den Namen.

Abgesehen davon fand ich die Charaktere gut gelungen, wenn es auch neben der Protagonistin und ihrem Sidekick, dem Geist Ruby, keine echten Hauptdarsteller gibt und selbst die Nebenfiguren wenige sind.

Dafür gibt es ein paar interessante tote Wesen und man merkt sehr schnell, dass dieser Geschichte ein phantastisches Element zugrunde liegt, es sich also nicht um echten „Realismus“ handelt.

Gruselige Atmosphäre

Die Stimmung der Erzählung ist geprägt von einem düsteren Rätsel und der Neigung der Protagonistin, Tote ganz genau unter die Lupe zu nehmen und sich nicht vor „Dingen in Gläsern“ zu ekeln, da sie eine ganz besondere Ausbildung durchlaufen hat.

Das alles sorgt für eine düstere und gruselige Atmosphäre und hin und wieder für ein wenig Gänsehaut.
Jess Kidd versteht sich großartig darin, die Stimmung einer Geschichte festzuhalten und nachfühlbar werden zu lesen – eine ihrer Stärken.

Plotverwirrung

Weniger gelungen fand ich den Plot, der laut Klappentext eigentlich ein Detektivroman sein sollte, der aber ein wenig abdriftet in Nebenschauplätze, die wenig mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben und sich vielmehr um die Person von Bridie dreht.

Ich habe zwischendrin den roten Faden ein wenig verloren und ich bin mir auch nicht sicher, ob am Ende wirklich alle Fragen beantwortet wurden. Ich habe das Gefühl, dass das ein oder andere vergessen wurde, kann aber auch nicht wirklich benennen, was genau fehlt.

Mein Lesefazit

„Die Ewigkeit in einem Glas“ ist ein nettes Buch für den kühlen Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach Schauergeschichten sehnt.

Kein Highlight, aber eine recht nette Lektüre mit ein paar Schwächen.

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Leider bin ich im März nicht dazu gekommen, das ausgeloste Buch zu lesen, aber irgendwann wird sicher Zeit dafür sein.

Für den April habe ich die…

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Nummer 4 gezogen!

Dahinter verbirgt sich bei mir ein Buch, auf das ich mich schon enorm freue:

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„The Seven Husbands of Evelyn Hugo“ von Taylor Jenkins Reid.

Was lest ihr im April?

Gelesene Bücher im März

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Der März war ein eher lesearmer Monat, was zum einen daran lag, dass ich ins Homeoffice wechselte und mich erst einmal umgewöhnen musste und an…. Animal Crossing.
Das Spiel erschien am 20.3. für die Switch und seitdem spiele ich mehr als dass ich lese. Wird sich aber bestimmt auch wieder ändern.

4 Sterne bekamen:

3 Sterne erhielten:

  • „Queenie“ von Candice Carty-Williams
  • „Red at the Bone“ von Jaqueline Woodson
  • „Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kids
  • „Wenn die Alpen Trauer tragen“ von Isabella Archan

Und 2 Sterne vergab ich für:

  • „The Dutch House“ von Ann Patchett

Ich bin mir sicher, dass der April etwas lesereicher werden wird.

 

Englischsprachige Neuerscheinungen im April

Schon wieder ist ein Monat vorbei – ein ungewöhnlicher aber für mich sehr ruhiger Monat.

Hier sind ein paar interessante englischsprachige Neuerscheinungen im April für euch.

Los geht es mit den oben gezeigten Werken am 7.April:

„Chosen Ones“ von Veronica Roth

Veronica Roth ist bekannt für ihre Divergent-Trilogie. Mit „Chosen Ones“ hat sie nun eine Dystopie für Erwachsene geschrieben, die ich schon vorbestellt habe und so bald wie möglich lesen möchte.

„The Last Voyage of the Andrea Doria“ von Greg King und Penny Wilson 

Ich lese ja aus mir unerklärlichen Gründen total gern Bücher von Schiffsunglücken… Dies ist ein Buch über den italienischen Ozeanriesen „Andrea Doria“, der 1956 nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem anderen Schiff unterging.
Da hier auch bislang unveröffentlichte Fotos zu sehen sein sollen, ist das wohl nichts, was man sich als eBook holen sollte.

„Joy at Work“ von Marie Kondō und Scott Sonenshein

Es war ein wenig ruhig geworden um Marie Kondō. Nun veröffentlicht sie gemeinsam mit einem Professor Tipps und Ideen, um den Arbeitsplatz aufgeräumt zu halten.
Mein Platz im Büro ist zwar recht ordentlich, aber ich mag Bücher rund ums Organisieren und werde auch in dieses einen Blick werfen.

„Sword in the Stars“ von Amy Rose Capetta und Cori McCarthy

Dies ist der zweite Band in der Serie „Once & Future“, einer ungewöhnlichen Nacherzählung der König-Arthus-Sage.
Auch wenn ich nicht völlig begeistert war vom ersten Band, möchte ich doch gern wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht.


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„Deeplight“ von Frances Harding

Weiter geht es am 14. April mit einem Buch für Kinder und Jugendliche, einer Mischung aus „20.000 Meilen unter dem Meer“ und „Frankenstein“, wie es in der Vorschau so schön heißt.
Klingt interessant genug, um es mal im Auge zu behalten.

 


 

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„A Thousand Moons“ von Sebastian Barry

Von Sebastian Barry erscheint am 21. April die Fortsetzung von „Days Without End“. Hab ich immer noch nicht gelesen, wollte ich aber hier erwähnt haben, denn viele waren vom ersten Band begeistert.


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„Good Girl, Bad Girl“ von Holly Jackson

Ebenfalls um eine Fortsetzung handelt es sich bei „Good Girl, Bad Girl“ von Holly Jackson, das am 30. April erscheint und die Serie „A Good Girl’s Guide to Murder“ weiterführt.
Da habe ich das erste Buch gelesen und gemocht und freue mich nun auf den nächsten Teil.

Welche neuen Bücher im April interessieren euch?