Freitagsfüller

Freitagsfüller

Ich habe gestern zwei gute Bücher beendet, zu denen ich aber erst noch meine Gedanken sortieren muss, bevor ich sie euch vorstelle. Also gibt es erst einmal den Freitagsfüller von Barbara.

1. Wo ist er denn,  mein Lightning auf 3,5‑mm-Kopfhöreranschluss-Adapter? Da wollte ich heute Morgen unbedingt im Auto das neue Album von Sabaton hören und da fehlte mein Adapter. Mein Autoradio ist nicht sooo modern, das kann nicht alles ohne Hilfe… Na, heute Nachmittag hab ich die CD im Briefkasten.

2. Ich denke immer noch viel über „Daisy Jones & The Six“ nach. Das Buch ist für mich ganz einzigartig.

3. Wenn es ruhig ist, kann ich mich am besten konzentrieren und erholen. Musik ertrage ich höchstens eine Stunde am Stück, dann brauche ich wieder etwas Ruhe. Konzerte, die länger dauern, fordern mich. Ich hör sie mir sehr gern an, aber danach muss ich abschalten können.
Auch beim Lesen benötige ich möglichst viel Stille, wenn ich das Buch genießen will.

4. Gin schmeckt am besten mit Tonic Water und Gurken.

5. Mein Herz ist dankbar für all die netten Menschen, die mich umgeben!

6. Die Bücher stapeln sich im Wohnzimmer. Ich sollte mir dringend etwas einfallen lassen, um nicht bald wieder auf ein Platzproblem zu stoßen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „Rosewater“ von Tade Thompson, das den diesjährigen Arthur C. Clarke Award gewonnen hat, morgen habe ich geplant, die nächsten Blogbeiträge vorzubereiten und Sonntag möchte ich den Nachbarschaftsflohmarkt besuchen.

Montagsfrage: Sollte man auf Reisen lesen?

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Es ist wieder Montag und ich habe diese Woche ein paar Termine vor mir, die in die Kategorie „lästig“ fallen, aber als Erwachsene muss man da durch.

Heute möchte Antonia wissen: Sollte man auf Reisen lesen?

Ich reise nicht (mehr). Reisen bendeutet für mich keine oder nur wenig Erholung. Fremde Umgebungen stressen mich, die Planung stresst mich, Hotelzimmer mag ich nicht und fürs Campen kann ich meinen Partner nicht so begeistern.

Früher bin ich in den Ferien mit meinen Eltern verreist und natürlich hatte ich etwas zu lesen dabei. Allerdings war unser Nicht-Strand-Urlaub sehr gut durchdacht: an einem Tag wurde die Gegend besichtigt, am nächsten Tag gab es Erholung am Pool, See, im Garten,… Auf diese Weise hat man immer viel gesehen und es gab genügend Zeit für Bücher und Nichtstun.

Es ist meiner Meinung nach nicht hilfreich, wenn man seine Reisen nur mit Sightseeing zustopft. Wie viel „sieht“ man dann wirklich? Irgendwann kann man ein altes Gebäude nicht mehr vom anderen unterscheiden und stumpft innerlich etwas ab.

Pausen sind daher wichtig und die kann auch fürs Lesen nutzen, um dem Kopf etwas Abwechslung zu gönnen.

Wer seine Lesezeit „sinnvoll“ nutzen möchte, kann sich im Vorfeld Bücher suchen, die im Urlaubsland spielen oder von AutorInnen, die dort leb(t)en. Oder man kann sich, wenn man die Sprache beherrscht, in einer Buchhandlung vor Ort ein Buch empfehlen lassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Lesen ins Reisen zu integrieren!

Lest ihr auf Reisen?

Wochenrückblick: Eingerostet

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Die erste Woche nach dem Urlaub ist fast vorbei. Da so langsam überall die Sommerferien beginnen, ist es relativ ruhig auf der Arbeit. Dennoch musste ich mich erstmal wieder an den Trott gewöhnen.

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Auch an diesen Trott muss ich mich wieder gewöhnen. Nach einer mehrwöchigen Pause bin ich wieder ins Training eingestiegen und *autsch* hab ich Muskelkater… ich bin ein wenig eingerostet, aber es fühlt sich gut an, wieder mehr Bewegung zu haben und den Kopf frei zu bekommen.

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Das Wetter war diese Woche wirklich angenehm. Die Dachwohnung kühlt aus und ich krieg‘ allgemein wieder besser Luft, weil der Regen zwischenzeitlich die Pollen ein wenig unterdrückt hat.

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Außerdem habe ich für nächste Woche die nächsten 5 Bücher aus dem SUB gezogen. Ich bin wirklich froh, dass ich mit dieser Aktion begonnen habe, da ich so wieder mehr Spaß an meinen ungelesenen Büchern habe.

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Außerdem beginnt endlich wieder die Zeit neuer Kalender. Wer mich kennt, weiß, dass ich Kalender und Planer liebe. Dies ist ein Desktopkalender von „Me & My Big Ideas“.
So langsam muss ich mir den Kopf darüber zerbrechen, was ich für nächstes Jahr anschaffe und wovon ich mich trennen werde.

Fast vergessen: das Video der Woche stammt aus der Aktion „Jetzt ein Buch“ vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und ich finde es wirklich gelungen

Ich hoffe, ihr hattet eine gute Woche. Habt ein schönes Wochenende!

[Randnotiz] „Am Ende der Zeit“ von Thomas Carl Sweterlitsch

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Rezensionsexemplar
Titel:
Am Ende der Zeit | Autor: Thomas Carl Sweterlitsch |Verlag: Heyne |Originaltitel: The Gone World

Inhalt:
„Shannon Moss ist Spezialagentin und Sonderermittlerin. Als sie zum Tatort gerufen wird, an dem die Familie eines Ex-Navy-SEALs ermordet wurde, entdeckt sie schon bald, dass der Exsoldat mit einem streng geheimen Raumfahrtprogramm in Verbindung stand. Aber was war so geheim an Bord des Raumschiffs, dass Moss durch die Zeit reisen muss, um der Spur des Mörders nachzugehen? Wohin ist der Exsoldat verschwunden? Und welches Grauen wartet an den Grenzen der Zeit selbst?“

Meinung:
Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich sowohl SciFi als auch Krimis mag und dieses Buch klang daher sehr vielversprechend für mich, kombiniert es doch beide Genres.

Den Anfang fand ich zwar bereits etwas sehr düster – die Portagonistin sieht das Ende der Welt und es ist nicht schön -, aber mich reizte zum einen die weibliche Hauptfigur, zum anderen der ungewöhnliche Einstieg in die Geschichte.

Doch leider driftete die Erzählung schon sehr rasch in Brutalität und Horror ab und der SciFi-Teil spielte eine eher untergeordnete Rolle.
Ich habe ein Problem damit, wenn in einem Buch die Gewalt Mittel zum Zweck ist, wenn sie so viel Raum einnimmt, dass alles andere daneben verblasst und so musste ich „Am Ende der Zeit“ schließlich ein wenig frustriert abbrechen.

Viele SciFi-Fans loben diesen Roman und sicherlich kann man ihm auch einiges abgewinnen – wenn man mit brutalen Szenen klarkommt. Für mich war es eine Nummer zu heftig.