Freitagsfragen

Freitagsfragen

Meine Urlaubswoche neigt sich dem Ende zu, der NaNoWriMo ist für mich mittlerweile zwar etwas zäh geworden, aber ich erfülle Tag für Tag noch mein Schreibsoll. Ich bin allerdings sehr froh, wenn ich die 50.000 Wörter erreicht habe und etwas langsamer vorgehen kann.

Da ich noch ein paar Minuten Zeit habe, bevor ich eine Freundin in der Stadt treffe, dachte ich mir, dass ich heute mal die Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog beantworte.

1.) Sehnst Du Dich nach Deiner Schulzeit zurück?

Nein, absolut nicht. Das Lernen fiel mir zwar leicht, aber es gab andere Dinge, die nicht ganz einfach für mich waren. Es ist, wie es ist, es hat mich geprägt und meine Persönlichkeit geformt, aber zurück möchte ich auf keinen Fall mehr.

2.) Probierst Du gerne neue Dinge aus oder hältst Du Dich an die, die Du schon kennst und kannst?

Ich hab schon früh meine Familie wahnsinnig damit gemacht, dass ich immer wieder Neues ausprobiert habe. Ich liebe es, zu experimentieren, etwas dabei zu lernen, neue Erfahrungen zu sammeln und das hat sich nie geändert.
Letztes Jahr habe ich mich mit dem Malen und Zeichnen befasst, dieses Jahr war es eher das Schreiben und mal schauen, was das neue Jahr für mich bereit hält. Meine Hobbys und Interessen sind sehr vielfältig.

3.) Wenn Du einen Film schreiben solltest, wovon handelte er?

Ich bin ja eher eine Leserin und momentan schreibe ich an einer Urban-Fantasy-Story. Was mich aber auch immer fasziniert ist der Umgang mit neuen Technologien: was implizieren sie für unsere Zukunft, für unsere Gesellschaft?

4.) Die Wahl der Qual: die einzige betrunkene Person auf einer Party sein oder die einzig nüchterne?

Ich war schon als Schülerin immer die Nüchterne auf Parties, da ich meist die Fahrerin war.
Ich habe allerdings auch sehr früh ein gespaltenes Verhältnis zu Alkohol und Rauschzuständen allgemein bekommen. Mich stört es bis zu einem gewissen Grad bei anderen nicht, aber ich selbst fühle mich nicht gut damit, also werde ich immer die Nüchterne auf einer Party sein. Wobei sich die Parties in meinem Alter in Grenzen halten ;-)

Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende!

Montagsfrage: Schnäppchenbücher

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Nachdem ich am Wochenende meinen 43. Geburtstag in aller Ruhe verbracht habe, kann ich diese Woche auch noch richtig schön, da ich Urlaub habe.

Ich habe mit meiner Planung für 2019 begonnen und denke über neue Ziele, Wünsche und Abenteuer nach.

Aber jetzt erst einmal zur Montagsfrage von Antonia: Was ist dein Trick zum preiswerten Bücherkauf?

Beginnen wir mit den kostenfreien Möglichkeiten:

Nutze ich hin und wieder, aber eher selten.

Günstig geht’s ansonsten hier:

Ich kaufe gebrauchte Bücher oft auf Flohmärkten. Bei uns in der Nähe gibt es einen tollen Flohmarkt, der alle vier Wochen stattfindet und auf dem man auch immer einen Gebrauchtbuchhändler findet: jedes Buch ein Euro, egal wie groß, klein, dick, dünn. Ich bin allerdings auch nicht sehr zimperlich, was den Zustand der Bücher angeht.

Wo findet ihr preiswerte Bücher?

NaNoWriMo: Halbzeit

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Heute ist der 9. November und ich habe tatsächlich schon die 25.000er-Marke geknackt!

Tataaaa

 

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Aber natürlich ist das kein anspruchsvoller und literarisch wertvoller Text, den ich bisher fabriziert habe. Es ist ein sehr, sehr grober Erstentwurf und innerlich winde ich mich stellenweise regelrecht, weil es sooooo schlecht formuliert ist. Doch besser ich habe am Ende eine wirklich miese Rohfassung, an der ich noch schrauben kann, statt nur weiße Blätter vor mir zu haben, die man nicht editierbar sind.

Allerdings kämpfe ich auch stark mit dem selbstgewählten Genre „Urban Fantasy“. Es lässt sich für mich deutlich schlechter schreiben als der SciFi-Thriller, den ich vor zwei Jahren während des NaNoWriMo erfolgreich beendet hatte.
Doch momentan bin ich froh, schon so weit gekommen zu sein. Da ich nächste Woche Urlaub habe, sind die 50.000 Wörter auf jeden Fall machbar.
Ich freu mich!

 

„Mortal Engines“ von Philip Reeve

287861 Titel: Mortal Engines
Autor: Philip Reeve
Serie: Mortal Engines Quartet #1
Verlag: Harper Collins US UK
Übersetzung: Mortal Engines – Krieg der Städte

Inhalt:
The great traction city London has been skulking in the hills to avoid the bigger, faster, hungrier cities loose in the Great Hunting Ground. But now, the sinister plans of Lord Mayor Mangus Crome can finally unfold.
Thaddeus Valentine, London’s Head Historian and adored famous archaeologist, and his lovely daughter, Katherine, are down in The Gut when the young assassin with the black scarf strikes toward his heart, saved by the quick intervention of Tom, a lowly third-class apprentice. Racing after the fleeing girl, Tom suddenly glimpses her hideous face: scarred from forehead to jaw, nose a smashed stump, a single eye glaring back at him. „Look at what your Valentine did to me!“ she screams. „Ask him! Ask him what he did to Hester Shaw!“ And with that she jumps down the waste chute to her death. Minutes later Tom finds himself tumbling down the same chute and stranded in the Out-Country, a sea of mud scored by the huge caterpillar tracks of cities like the one now steaming off over the horizon.“

Meine Meinung:
„Mortal Engines“ ist kein neues Buch, es erschien bereits 2001, wurde aber nun von Peter Jackson verfilmt und am 13. Dezember 2018 in den Kinos ausgestrahlt.
Ich hatte zufällig den Trailer gesehen und mich spontan dazu entschlossen, das Buch zu lesen. Ich wusste nichts weiter über den Inhalt, außer dass sich Städte bekriegen.

Ich muss sagen, dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht überrascht.

Zunächst hatte ich nicht erwartet, dass es sich eigentlich um ein Kinderbuch handelt. Ja, die Protagonisten sind Teenager, aber die Geschichte ist ausgesprochen kindlich formuliert, die Figuren tragen lustige Namen und alles wirkt ein wenig „überzuckert“, selbst die eher gewalttätigen Szenen.
So ganz passen die Stimmen der Protagonisten nicht zu ihrem Alter, was mich zugegebenermaßen etwas gestört hat, aber insgesamt hat mir der Erzählstil gut gefallen.

Aber ist es das, was man als unbedarfter Leser erwartet, wenn man dieses Buch in der deutschen Übersetzung kauft?

Das hier ist das Cover, mit dem es bei uns veröffentlicht wurde:

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Sieht nicht nach einem Kinderbuch aus, oder? Außerdem liegt es im örtlichen Buchhandel in der normalen SciFi-Abteilung (wobei es sich eher um „Steampunk“ handelt) und nicht bei den Kinder- und Jugendbüchern.
Die Übersetzung klingt nicht ganz so „jung“ wie das Original, aber dennoch merkt man schnell, dass es eigentlich für eine andere Zielgruppe geschrieben wurde.

Ich finde dieses Marketing ein wenig unpassend.
Es mag ja sein, dass der Film „erwachsener“ gestaltet wurde, aber wer zum Buch greift, wird ein wenig irritiert sein. Oder nicht?

Wie auch immer, nichtsdestotrotz ist es eine unglaublich interessante Welt, die Reeve hier geschaffen hat. Sie ist ein eigenständiger Protagonist neben den Charakteren und hat mich sehr rasch in ihren Bann gezogen. Ich finde die Ideen faszinierend, es macht Spaß, die Umgebung gemeinsam mit den Figuren zu erkunden und ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bände lesen.

Eigentlich wäre es schön, von „Mortal Engines“ in der Übersetzung auch Ausgaben mit farbenfrohen Bildern wie im Original zu haben, denn dieses Buch eignet sich mit der entsprechenden Vermarktung hervorragend als Weihnachtsgeschenk für LeserInnen ab vielleicht 13 Jahren.

NaNoWriMo: Tag 2

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Heute habe ich „nur“ 2175 Wörter geschrieben, da ich lang unterwegs war. Liegt aber immer noch über dem Tagessoll.

Etwas, was ich in einem Forum gelesen hatte, fand ich so toll, dass ich es auch einführen musste.

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Ich habe mir einen teuren Adventskalender gekauft, dessen Inhalt mich wirklich interessiert (er ist von „L’Occitane en Provence“). Alle 2000 Wörter wird ein Türchen geöffnet! Für die letzten 2000 Wörter benötige ich keine Motivation mehr :-)

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Ich werde morgen wieder Monster mit der Tastatur töten, für heute beende ich den Schreibtag.

NaNoWriMo: Tag 1

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NaNoWriMo hat begonnen!

Da wir hier im Saarland heute einen Feiertag haben, konnte ich heute Morgen in aller Ruhe mit dem Schreiben beginnen.

Mein Tagessoll (1667 Wörter) hatte ich bereits nach 45 Minuten erreicht und ich konnte ein wenig in den Foren stöbern. Ich mag die Begeisterung der ersten Tage! Ja, das legt sich bald wieder, aber dennoch macht es Spaß, sich von der ersten Welle treiben zu lassen.

Da ich gut vorbereitet war (bis auf Akt III, aber der steht noch lange nicht an), lief es recht gut und ich habe mit einigen größeren Unterbrechungen bis 15 Uhr geschrieben.

Wichtig ist, sich immer wieder daran zu erinnern:

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Der erste Entwurf ist für mich vergleichbar mit einer Grundierung. Man legt die Basis, aber erst später wird es „hübsch gemacht“.

Irgendwann war es schließlich soweit und ich hatte den ersten Meilenstein erreicht:

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Insgesamt komme ich heute auf 5035 Wörter und sammle meinen ersten Orden per Mail ein:

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Damit beende ich Tag 1 des Schreibabenteuers und werde den Rest des Tages mit einem guten Buch, das bereits jemand geschrieben hat, auf dem Sofa verbringen :-)

Wie lief es bei Euch so?