Wochenrückblick: Viren und Romantik

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Da denkt man, das Jahr beginnt, besser zu werden und dann wird man von einem fiesen Virus überrascht.

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Ab Dienstag wurde ich vom Doc zur Ruhe gezwungen, aber ich hätte auch kaum was anderes tun können.

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So entschloss ich mich spontan, an der „Romance Week“ auf Goodreads teilzunehmen und las einen ziemlich schnulzigen, aber schon unterhaltsamen Liebesroman aus dem viktorianischen England.

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Aber viel, viel schöner ist dieses Buch, das mich Ende der Woche erreichte! „Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln“ aus dem Coppenrath Verlag  ist ein kleines Kunstwerk, das ich euch bei nächster Gelegenheit noch genauer vorstellen möchte.

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Und da ich mittlerweile wieder virenfrei und recht fit bin, stürze ich mich heute furchtlos in den nächsten Quell für Krankheiten jeglicher Art: Ich gehe auf einen Kindergeburtstag…

Habt ein schönes Wochenende!

Rezension: „Qube“ von Tom Hillenbrand

qube-buch.jpg Titel: Qube
Autor: Tom Hillenbrand
Serie: Aus der Welt der Hologrammatica #2
Verlag: KiWi-Taschenbuch

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Inhalt:
„London, 2091: Investigativjournalist Calvary Doyle wird auf offener Straße niedergeschossen. Zuvor hatte der Reporter zum Thema Künstliche Intelligenz recherchiert. Die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisierte UNO-Agentin Fran Bittner beginnt, in dem Fall zu ermitteln. Bald stellt sich heraus, dass der Journalist anscheinend neue, beunruhigende Informationen über den berüchtigten Turing-Zwischenfall besaß, bei dem die Menschheit die Kontrolle über eine wildgewordene KI verlor. Die KI befand sich seinerzeit in einem Quantencomputer, einem sogenannten Qube. Gibt es womöglich noch einen solchen Würfel, mit einer weiteren digitalen Superintelligenz darin? Und kann Fran Bittner den zweiten Qube finden, bevor jemand auf die Idee kommt, ihn zu aktivieren? Erzählt mit einer Sogkraft, der man sich nicht entziehen kann – ein großartiger Thriller über die Zukunft, die wir uns nicht mehr aussuchen können.“

Rezension

„Qube“ ist der zweite Band aus der Hologrammaticawelt von Tom Hillenbrand. Das erste Buch liegt noch ungelesen in meinem Regal. Vermutlich hätte es mir den Einstieg ein wenig erleichtert.

Das Setting

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, die ganz im Zeichen technischer Errungenschaften steht, die den Alltag der Menschen verändert haben. So ist es beispielsweise möglich, das Bewusstsein für einen begrenzten Zeitraum in fremde Körper zu speisen.

Der Autor hat eine unglaubliche Menge neuer Begriffe erfunden, die dieses Milieu beschreiben und fast in jedem Satz eingeworfen werden. Das macht es relativ schwer, einen Einstieg ins Buch zu finden, ohne dauernd im Glossar nachschauen zu müssen, denn diese Bezeichnungen werden nicht genauer erklärt. Einige kann man sich zwar erschließen, andere kennt man eventuell aus dem ersten Buch – sofern man es denn gelesen hat – wieder andere bleiben bis zum Schluss unklar.

Die Charaktere

Wir hangeln uns mithilfe einiger Figuren am Plot entlang, die alle nicht genug Persönlichkeit haben, um sie einzeln hier aufzuführen. Mich beschlich immer wieder das Gefühl, dass sie lediglich dazu erschaffen wurden, die komplexe Ideenwelt des Autors aufzuzeigen, statt eine eigene Geschichte zu haben, die den Plot vorantreibt.

Der Plot

Da wären wir auch schon bei meinem größten Problem mit diesem Roman: Ich habe lange den Plot überhaupt nicht verstanden. Die Schauplätze wechselten sehr häufig, es war mir nicht ganz klar,  welche Motive der Charakter, dem wir gerade folgten, für seine Handlungen hatte und worauf es hinauslaufen würde.

Das Chaos lichtete sich nach zwei Dritteln ein wenig, wurde aber fast sofort wieder durch neue Handlungsstränge verkompliziert.

Fazit

Ich bin mir nicht sicher, was ich von „Qube“ halten soll. Vielleicht hätte mir das Buch besser gefallen, hätte ich zunächst den Vorgänger gelesen. Keine Frage, es ist eine ziemliche Leistung, eine so komplexe Zukunftsvision zu entwerfen, aber weniger wäre für meinen Geschmack mehr gewesen: Weniger Figuren, weniger Einzelfäden, weniger Plot – dafür mehr Tiefgang, mehr Erklärungen und mehr Emotionen.

Rezension: „Neujahr“ von Juli Zeh

neujahr-buch.jpg Titel: Neujahr
Autorin: Juli Zeh
Verlag: Luchterhand

Inhalt:
„Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning will mit dem Rad den Steilaufstieg nach Femés bezwingen. Seine Ausrüstung ist miserabel, Proviant nicht vorhanden. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, rekapituliert er seine Lebenssituation. Eigentlich ist alles in Ordnung, die Kinder gesund, der Job passabel. Aber Henning fühlt sich überfordert. Familienernährer, Ehemann, Vater – in keiner Rolle findet er sich wieder. Seit einiger Zeit leidet er unter Panikattacken, die ihn heimsuchen wie ein Dämon. Als er schließlich völlig erschöpft den Pass erreicht, führt ihn ein Zufall auf eine gedankliche Zeitreise in seine Kindheit. Schlagartig durchlebt er wieder, was ihn einmal fast das Leben gekostet und bis heute geprägt hat.“

Rezension

„Neujahr“ von Juli Zeh war mein erstes Buch dieser Autorin. Ausgewählt wurde es vom Lesekreis, den ich seit Kurzem besuche und den ich sehr zu schätzen weiß, denn mein Eindruck von diesem Roman wandelte sich immens während des Gesprächs.

Vor der Diskussionsrunde

Als ich „Neujahr“ allein daheim im stillen Kämmerlein las, konnte ich wenig mit der Geschichte anfangen. Da fährt ein überforderter Familienvater auf Lanzerote ewig einen Berg hoch, ist dehydriert und lernt auf dem Scheitelpunkt etwas aus seiner Vergangenheit. Zurück in der Heimat setzt er seine Schwester vor die Tür, die wiederholt bei ihm Unterschlupf sucht.

Ähm ja. Ich konnte mich weder mit dem Protagonisten oder einer anderen Figur identifizieren, noch hatte ich Mitgefühl für seine Situation. Ja, es war schrecklich, was ihm in damals widerfahren war, aber mir war nicht klar, was die Autorin mir mit dieser Geschichte sagen wollte, in der Männer die Wünsche ihrer Frauen missachten und Frauen ihre Männer betrügen.

Während der Diskussionsrunde

Im Lesekreis kam das Gespräch sehr schnell auf den Wandel von Familienstrukturen, die Rollenverteilung von Mann und Frau und die Bedeutung von Kindern innerhalb der Familie. Viel hat sich gewandelt in den letzten Jahren, Frauen machen öfter Karriere, Männer widmen sich stärker häuslichen Pflichten. Henning ist ein Beispiel dafür, dass es für Männer nicht immer eine leichte Veränderung ist, dass sie sich überfordert fühlen – wie Mütter auch – und beginnen, an sich selbst zu zweifeln.

Kinder nehmen zudem heute deutlich mehr Raum ein als früher. Sie stehen oft im Mittelpunkt der Familie und fordern deutlich mehr Aufmerksamkeit als das vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. Ich mit meinen Ü40 hatte als Kind viele Freiheiten. Ich bekam eine Uhrzeit gesagt, zu der ich daheim sein sollte, wo ich mich zwischenzeitlich aufhielt, spielte keine Rolle, wussten meine Eltern doch, dass ein halbes Dorf ein Auge auf uns Kinder hatte. Wir waren Mitläufer in den Familien und die Verantwortung für uns verteilte sich auf mehr Köpfe als nur zwei.
Heute sieht das anders aus, heute dreht sich alles um den Nachwuchs und noch dazu muss irgendwie das Geld verteilt werden, um ihm eine sichere Zukunft zu bieten. Keine leichte Aufgabe für Eltern. Dass man dadurch in einen Burnout geraten kann, ist nachvollziehbar.

Was mich wirklich nachdenklich zurückließ war das Thema „Heilung von schlimmen Vorkommnissen innerhalb der Familie“, das kurz angesprochen wurde. Spricht man nicht darüber, kehrt man es unter den Tisch und überdeckt prinzipiell sämtliche Probleme, die auftauchen, kann das gerade die Kinder sehr verletzen und Wunden bei ihnen hinterlassen, die sie noch lang ins Erwachsenenleben mittragen.
Henning schleppt ein sehr traumatisches Erlebnis mit sich herum, an das er sich nicht einmal mehr erinnern konnte, weil es nie aufgearbeitet wurde. Es prägt sein Leben und bricht unweigerlich aus, als die Überforderung zunimmt. Kommunikation hat nie stattgefunden, allerdings ist das ein Problem, dass auch heutzutage oft noch besteht. Man spricht nicht gern über Schwächen und Fehlentscheidungen, bedenkt aber nicht, was man seiner Familie damit antun kann.

Nach der Diskussionsrunde

Schon auf dem Heimweg vom Lesekreis schossen mir tausend Gedanken zu „Neujahr“ durch den Kopf, die meine eigenen Erlebnisse betrafen, aber auch Dinge, die ich bei befreundeten Familien beobachten kann. Die Gespräche über dieses Buch haben es mich aus ganz anderen Blickwinkeln sehen lassen. Ich habe gemerkt, dass ich es viel zu schnell abgeurteilt hatte und dass es darin mehr zu entdecken gibt, durchleuchtet man die Problematik ein wenig stärker.

Fazit

Nach wie vor kann ich mich nicht mit der Geschichte identifizieren, da mir mangels Kinder die Erfahrungen dafür einfach fehlen, aber ich verstehe die Hintergründe nun besser und sehe, dass die Autorin ein gutes Buch zu einem wichtigen Thema geschrieben hat.

Montagsfrage: Autorenkollaboration

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In Saarbrücken haben wir „Sabine“ relativ gut überstanden. Auf den Dörfern rundherum sieht es wohl etwas anders aus. Viele Straßen sind gesperrt und die Züge fahren auch noch nicht.

Ich hoffe, bei Euch hat der Sturm nicht zu viel Schaden angerichtet.

Kommen wir zur heutigen Montagsfrage von Antonia: Welche Autoren-Kollaboration wäre euer Traum?

Ich bin kein großer Fan von Autorenkolloborationen, nicht alle gelingen wirklich gut. Schauen wir uns mal an, was wir aktuell so haben:

Schreibende Ehepaare oder Freunde

Da wären zum Beispiel die schreibenden Ehepaare Iny Lorentz, Wolfgang und Heike Hohlbein oder die gemeinsam schreibenden Freunde Rose Snow oder Auerbach & Keller.

Das sind Fälle, in denen meist (aber natürlich nicht immer) beide gemeinsam von Anfang an die Bücher schreiben, selten sind die Einzelpersonenen selbst für Bestseller bekannt (ja, bei Hohlbein ist dem nicht so).
Hier finde ich die Zusammenarbeit am harmonischsten. Hier „hört“ man nicht die unterschiedlichen Stimmen so stark heraus.

Einer denkt, der andere schreibt

Ok, die Überschrift ist nicht ganz ernst gemeint, aber spontan denke ich da an James Patterson, dessenMasterclass ich kürzlich anschaute. Er bereitet das Outlining vor, dann hat er andere Autorinnen und Autoren, die ihm die Struktur mit Wörtern füllen. Er steht in engen Kontakt mit den Schreibenden, jeder bringt Ideen ein, aber das Sagen hat letzten Endes Patterson.

Ich hab nur wenig von Patterson gelesen, weil es nicht mein Genre ist, aber offensichtlich scheint diese Art der Kollaboration gut zu gelingen, denn fast jedes seiner Bücher ist ein Bestseller.

Bekannte AutorInnen schreiben gemeinsam

Das dürfte wohl die Konstellation sein, die in der heutigen Frage gemeint ist: zwei AutorInnen, die für sich genommen bereits bekannt sind, schreiben gemeinsam ein Buch, als da wären: Douglas Preston & Lee Child, Ursula Poznanski & Arno Strobel, Jay Kristoff & Amie Kaufman,…

Das sind die Zusammenstellungen, die ich persönlich am Schwierigsten finde. Beide Schreiberlinge haben für sich genommen eine starke Schreibstimme, da ist es nicht leicht, einen „gemeinsamen Ton“ für ein Buch zu finden. Meist wird es so gelöst, dass jeder aus der Sicht eines eigenen Protagonisten schreibt. Gelingt meiner Meinung nach nicht immer gut, die Erzählung wirkt dann nicht stimmig. Sehr gestört hat mich das beispielsweise bei Poznanski und Strobel.

Traum-Kollaborationen

Da ich lieber eine Geschichte „mit einer Stimme“ lese, gibt es für mich keine Traum-Kollaboration.
Was ich aber natürlich absolut in Ordnung finde, sind Anthologien, Stories zu einem Thema von unterschiedlichen AutorInnen.

Wie seht ihr das?

 

 

„A Good Girl’s Guide to Murder“ von Holly Jackson

40916679. sy475 Titel: A Good Girl’s Guide to Murder
Autorin: Holly Jackson
Verlag: Electric Monkey

Inhalt:
„The case is closed. Five years ago, schoolgirl Andie Bell was murdered by Sal Singh. The police know he did it. Everyone in town knows he did it.
But having grown up in the same small town that was consumed by the murder, Pippa Fitz-Amobi isn’t so sure. When she chooses the case as the topic for her final year project, she starts to uncover secrets that someone in town desperately wants to stay hidden. And if the real killer is still out there, how far will they go to keep Pip from the truth?“

Meinung:
YA-Crime oder YA-Thriller sind Genres, zu denen ich eher selten greife, doch hin und wieder lasse ich mich von begeisterten Meinungen anderer anstecken und bin Buchlemming: So geschehen auch mit „A Good Girl’s Guide to Murder“, über das ich auf einigen Kanälen nur Gutes gehört hatte.

Die Geschichte wechselt zwischen Interviews und Gedankennotizen der Protagonistin einerseits und aktuellen Erlebnissen andererseits. Das bringt viel Abwechslung in die Story und sorgt für Spannung.
Der Autorin gelingt es auf diese Weise, die Lösung sehr lang im Dunkeln zu halten. Ab der Hälfte dachte ich zwar, ich wüsste, wer Andie ermordet hatte, aber es stellte sich als nur ein Teil der ganzen Wahrheit heraus, was auch dafür sorgte, dass mir das Buch immer besser gefiel.

Ausgesprochen gut gefallen hat mir, dass Jackson nicht nur einfach einen Kriminalfall schildert. Wir sehen auch, wie es zu all dem kommen konnte, wie oft man sich eine Meinung über einen Menschen bildet, ohne die Hintergründe zu kennen, einen Blick hinter die Fassaden werfen zu können und dass ein ganzer Ort lieber die Augen vor den dunklen Seiten schließt, statt sich den Tatsachen zu stellen und etwas zu verändern. Wir bekommen eine Ahnung für die zwischenmenschliche Dynamik, die ein tragisches Ereignis auslösen kann. Menschen werden vorschnell verurteilt, ihr Leben wird zerstört, Geheimnisse werden jahrelang gehütet.

Es gab zwar hin und wieder Stellen im Buch, die ich ein wenig überzogen fand, aber wirklich gestört haben sie mich nicht. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass einige Schilderungen sehr intensiv sind, insbesondere wenn es um die Tat geht. Ich würde sie als „ein wenig blutig und sehr emotional“ bezeichnen, aber sie sind stimmig und nicht nur für den Gänsehauteffekt geschrieben.
Eine weitere Warnung für diejenigen, die da ein wenig empfindsam sind: Es kommt ein Tier zu Schaden.

„A Good Girl’s Guide to Murder“ hat mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im April erscheinen soll.

Wochenrückblick: Geht voran

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Ah, so langsam bekommt das Jahr ein wenig Schwung und so langsam bessert sich auch meine Laune. Die ersten Krokusse blühen und aktuell scheint hier die Sonne. Nur der bevorstehende Sturm hinterlässt ein mulmiges Gefühl, die ersten Schulen im Saarland haben für Montag schon den Unterricht abgesagt…

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Anfang der Woche hatte bei uns eine Aushilfe ihren letzten Tag und brachte diese superleckeren, selbstgebackenen Kuchen mit! Der war der Hammer! Und den hat sie noch im Umzugsstress für uns gemacht. Wahnsinn.

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Auch in diesem Jahr habe ich meine Steuererklärung wieder direkt erledigt. Ich nutze auf meinem Tablet die WISO-App, damit geht das völlig unkompliziert. Ich hab nur noch kein digitales Zertifikat, also wird es immer eingetütet und per Post verschickt.

Und dann entdeckte ich heute beim Einkaufen noch dieses großartige Buch von John Atkinson. „Weltliteratur für Eilige“ ist ein toller Spaß und ein super Geschenk. Ich habs mir selbst geschenkt.

So, ich glaube, ich geh mal raus und binde meinen Smart fest, damit er morgen nicht wegfliegt. Naja. Ich hoffe, es fällt zumindest nix Schweres drauf.

Habt ein schönes und hoffentlich sturmfreies Wochenende!