Was ich über mich gelernt habe

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So langsam sind die ersten Lockerungen in der aktuellen Situation in Sicht und ich reflektiere über die vergangenen Wochen und frage mich, was ich in dieser Zeit über mich gelernt habe.

Homeoffice und ich

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Ich hätte ja nie gedacht, dass ich in meine, Arbeitsleben jemals die Erfahrung von Homeoffice machen würde.

Nach fast drei Wochen, die ich daheim war (nun geht’s im Wechsel weiter), kann ich sagen: Homeoffice ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hab ich hier mehr Ruhe als im Büro mit 8 Leuten (im neuen Gebäude noch mehr), andererseits hab ich es auf Dauer trotz Skype als sehr einsam empfunden.

Ich fände es gut, wenn ich in sehr hektischen Zeiten hin und wieder ins Homeoffice wechseln könnte, aber ansonsten mag ich meine Kolleginnen und Kollegen sehr gern um mich herum haben und eigentlich genieße ich auch diese Arbeitsatmosphäre im Büro.

Achtsamkeit und ich

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So gern ich auch behaupten würde, dass ich ein sehr achtsamer Mensch bin, ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass ich ziemlich durch den Alltag eile. Einkaufen geht bei mir immer ruckzuck und nun hieß es plötzlich, innezuhalten und auf meine Umwelt aufzupassen.

Ich versuche nun, alles etwas langsamer anzugehen und darauf zu achten, was um mich herum passiert.

Kreativität und ich

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Das ist zwar etwas, was ich schon lange wusste, was ich dennoch aus den Augen verloren hatte: ich muss etwas mit den Händen und mit bunten Materialien tun, um ausgeglichen und glücklich zu sein.

Letzten Sonntag nahm ich mir aus purer Verzweiflung heraus die Zeit, um kreativ zu sein – und danach ging es mir deutlich besser!

Ich muss diese Zeiten wieder bewusst einplanen neben dem Lesen und Onlineaktivitäten.

#buylocal

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Ich weiß nicht, warum ich so lang dafür brauchte, aber ich habe gelernt, dass es wichtig ist, so viel wie möglich lokal und regional zu kaufen. Ich bestelle nicht viel online, aber ich achte auch nicht besonders darauf, was ich kaufe und wo ich kaufe.

In Zukunft möchte ich mehr regionale Händler, Erzeuger und allgemein Menschen, die mir sympathisch sind, unterstützen. Schon beim Schreiben meiner Einkaufsliste werde ich nun überlegen, wo ich diese Dinge bekomme und damit für Leute vor Ort einen Unterschied machen kann.

Was habt ihr aus den letzten Wochen für euch mitgenommen?

Eine Antwort auf „Was ich über mich gelernt habe

  1. Gelernt habe ich, dass ich den ruhigen Lebensstil sehr schätze, den ich in vielen Bereichen pflegen muss. Andererseits ist mir aber auch aufgegangen, wie sehr man mittlerweile von elektronischen Geräten abhängig ist … und was mir da noch alles fehlt.

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