„Zwischen zwei Sternen“ von Becky Chambers

35075705Titel: Zwischen zwei Sternen
Autorin: Becky Chambers
Serie: Wayfarers #2
Verlag: Fischer TOR
Originaltitel: A Closed and Common Orbit (Hodder & Stoughton)
Übersetzung: Karin Will

Inhalt:
„Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer hat sie alles mitbekommen, was auf ihrem Raumschiff passierte, und für das Wohlbefinden der Crew gesorgt, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.
Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: Ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, mit all seinen Beschränkungen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist. Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die KI zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …“

Meine Meinung:
Das erste Buch dieser Reihe hatte ich bereits vor einiger Zeit gelesen. Es konnte mich eigentlich nicht so recht begeistern, dennoch griff ich aus einer Laune heraus zum zweiten Band, der mir in einer örtlichen Buchhandlung ins Auge gesprungen war.

Ich habe diesen Kauf nicht bereut.

Die Hauptfiguren

Wie schon im ersten Band stehen auch in diesem die Figuren im Vordergrund, weniger die SciFi-Welt als solche. Doch während es in Teil 1 eine ganze Crew ist, deren Weg wir folgen, so ist es hier auf zwei bzw. drei Charaktere begrenzt.

Zunächst ist da Sidra, die zuvor als Lovelace ein Schiff gelenkt hat. Sie ist eine hochentwickelte KI, die nun in einem synthetischen Körper steckt, der ihr einerseits mehr Freiheiten gibt, sie andererseits jedoch beschränkt.

Außerdem lernen wir Pepper kennen, die Technikerin, die Lovelace damals gerettet hat. Sie gehört zwar zur menschlichen Rasse, wurde allerdings viele Jahre liebevoll von einer KI namens „Eule“ aufgezogen und ihrerseits gerettet.

So unterschiedlich die Herkunft von Sidra und Pepper auch sein mag, so sehr ähneln sie sich in ihrer Entwicklung. Beide müssen ihre Umgebung erkunden, sich darin zurechtfinden, ihre Stärken und Schwächen ausloten, um sich schließlich über ihre Umstände erheben zu können.

Diversity

Die Autorin verwebt geschickt diese Schicksale von Mensch und KI zu einer faszinierenden Geschichte in einer Welt voller schillernder Wesen, für die es nicht auf das Äußere oder das Geschlecht ankommt. Vielmehr geht es um ein friedliches, verständnisvolles Miteinander in einer sehr diversen Gesellschaft und darum, offen zu sein für das, was einen verbindet.
Es sind nicht die Unterschiede, die Chambers im Gegensatz zu vielen anderen SciFi-Autoren hervorhebt, sondern die Gemeinsamkeiten.
Diversity bedeute für sie optische, soziologische und kulturelle Vielfalt, die letzten Endes aber darauf fußt, dass jedes Individuum empfindsam ist und seinen Platz in der Welt nur mit Hilfe anderer ausfüllen kann.
Diversity ist in diesem Buch gelebte Selbstverständlichkeit.

Mein Leseeindruck

Mich hat „Zwischen den Sternen“ emotional stärker berührt, als ich es erwartet hatte.
Peppers Überlebenswille, Eules Hilfsbereitschaft und Sidras Selbstfindung haben mich nachdenklich gestimmt. Gäbe es zwischen KI und Mensch am Ende vielleicht doch so keine große Kluft, wie einige Prognosen es andeuten, wenn KIs empfindungsfähig wie wir wären? Würde der Verstand tatsächlich die Emotionen überlagern oder wäre es nicht doch alles ein wenig komplexer?

Mir hat der zweite Band der Wayfarers-Reihe ausgesprochen gut gefallen, so gut, dass ich den dritten Band vorbestellt habe, der Ende März auf Deutsch erscheinen wird.

Ein lesenswertes Buch auch die diejenigen, die nicht gern zu SciFi greifen.

„Otherworld“ von Jason Segel, Kirsten Miller

28238589Titel: Otherworld
Autoren: Jason Segel, Kirsten Miller
Serie: Last Reality #1
Verlag: Delacorte Press

Inhalt:
„The company says Otherworld is amazing — like nothing you’ve ever seen before. They say it’s addictive — that you’ll want to stay forever. They promise Otherworld will make all your dreams come true.
Simon thought Otherworld was a game. Turns out he knew nothing. Otherworld is the next phase of reality. It’s everything you’ve ever wanted.
And it’s about to change humanity forever.
Welcome to the Otherworld. No one could have seen it coming.“

Meine Meinung:
Ich bin eher zufällig über diesen Titel gestolpert und da mich alles interessiert, was Realität und Fantasie vermischt, war ich auf diese Geschichte sehr gespannt, zumal gerade der Folgeband erschienen ist.

Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt ein wenig schwer. Alles las sich ein wenig ungelenk: jetzt sind wir hier, jetzt machen wir das, da ist der, nun gehen wir dorthin,…
Aber da ich das Buch überwiegend vor dem Schlafen las und ohnehin nicht mehr viel Energie für Anspruchvolleres hatte, blieb ich darin hängen.

Je weiter ich mich durch die Erzählung bewegte, umso besser fand ich sie.
Das lag nicht unbedingt an den Charakteren, die eher flach sind und sich etwas vorhersehbar verhalten. Doch die Welt als solche ist recht gut gelungen und die Überschneidung mit der Realität wurde spannender als anfangs angenommen.

„Otherworld“ mag kein herausragendes Werk sein, beinhaltet aber einige interessante Ideen und ein facettenreiches Worldbuilding.
Ich habe bereits mit Band 2 begonnen, weil mich die Story gut unterhalten hat.

Rezension: „Six Wakes“ von Mur Lafferty

28962996.jpgTitel: Six Wakes
Autorin: Mur Lafferty
Verlag: Orbit
Übersetzung: „Das sechste Erwachen“ (erscheint am 11.6.2018 bei Heyne)

Inhalt:
„It was not common to awaken in a cloning vat streaked with drying blood.
At least, Maria Arena had never experienced it. She had no memory of how she died. That was also new; before, when she had awakened as a new clone, her first memory was of how she died.
Maria’s vat was in the front of six vats, each one holding the clone of a crew member of the starship Dormire, each clone waiting for its previous incarnation to die so it could awaken. And Maria wasn’t the only one to die recently…“

Rezension:

Mur Lafferty kannte ich bislang zwar nicht als Autorin, aber als Host diverser Podcasts, wie damals „Escape Pod“ oder aktuell „I should be writing“.
Aug ihr Buch bin ich aufmerksam geworden, weil es zu den diesjährigen Finalisten der Hugo Awards gehört und ich gern das ein oder andere Buch von dieser Liste lese.

„Six Wakes“ ist auf den ersten Blick ein „locked-room mystery“: auf einem Raumschiff geschahen gruselige Morde – aufgelöst werden sie von den Klonen der Opfer.
Zunächst weiß man als Leser nicht, worum es hier eigentlich geht, wer diese „Menschen“ sind, was ihre Mission ist und wieso diese Taten begangen wurden.
So besteht der Anfang des Buches darin, ein wenig Ordnung in dieses Chaos zu bringen und den Crewmitgliedern bei der Auflösung der Situation zur Seite zu stehen.

Doch schon bald wird klar, dass es hier um deutlich mehr geht. Klonen gehört in dieser Gesellschaft zur Norm, allerdings wird die Technologie nicht zu Vervielfältigungszwecken eingesetzt, sondern sie ist eine Option der Verlängerung des Lebens. Es darf jeweils nur eine Kopie eines Menschen existieren, dessen „Mindmap“ (was ihn als Persönlichkeit ausmacht, seine Erinnerungen, Erfahrungen, usw.) werden auf den Klon 1:1 und ohne Veränderungen übernommen, auch seine DNA bleibt gleich, sein Körper erwacht jedoch in einer starken, frischen Form.

Während die Besatzung den aktuellen Ereignissen auf den Grund geht, werden nach und nach Hintergründe zu ihrer Vergangenheit offengelegt und darin wiederum erfährt man als Leser, dass die Situation der Klone in dieser Welt nicht so einfach ist, wie sie erscheint. Man lernt etwas über die geschichtlichen Entwicklungen der Technik, dem Umgang mit den Kopien, den politischen Bestrebungen und religiösen Ansichten.

Insbesondere das Kapitel, in dem die Religion im Vordergrund steht, fand ich hochinteressant. Die Diskussion darüber, ob ein Klon tatsächlich die Seele seines Vorgängers besitzt oder lediglich eine maschinelle Vervielfältigung ohne eigenen Charakter darstellt, hätte meiner Meinung nach vertieft werden können. Sie ist der stärkste Erzählstrang in diesem Buch, voller Emotionen und wertvoller moralischer und ethischer Aspekte, die zukünftig im Hinblick auf Künstliche Intelligenz eine Rolle spielen könnten.

Mur Lafferty bringt großartige Ideen zum Thema „Klonen“ in ihrer Erzählung ins Spiel. Sie reißt sie grob an und überlässt es dem Leser, sich auszumalen, welche Folgen dies für das Zusammenleben hat.

„Six Wakes“ ist nicht nur hervorragende Unterhaltung. Es regt außerdem zum Nachdenken darüber an, wie KI oder das Klonen sowohl eine Gesellschaft als auch den Einzelnen verändern können, denn mit den Möglichkeiten kommen auch die Gefahren eines Missbrauchs und man wird sie nur eindämmen, niemals aber verhindern können.

Ein tolles Buch für Einsteiger in das SciFi-Genre und genug Grübelstoff für Fortgeschrittene!

Rezension: „Der Bote“ von Dieter Paul Rudolph

der-bote Titel: Der Bote
Autor: Dieter Paul Rudolph
Verlag: Conte Verlag

Inhalt:

„Das Jahr 2168 in Zeiten von Postkutschen und rationiertem Wasser. Im Weiler Bankies findet man die Leiche eines Unbekannten. Ein Kriminalrichter reist an, um den Fall zu untersuchen. Merkwürdiges geschieht, die Zeit fließt schneller, ein Strudel, der alles und jeden erfasst. Unter einem Schafstall summen Computer, unter Ruinen liegen Relikte einer merkwürdigen Vergangenheit.“

Rezension:

Ein weiteres Buch aus meiner Auswahl zum diesjährigen Indiebookday – erneut aus den Conte Verlag.

Ist das nicht ein großartiges Cover, das zusammen mit den Worten „Ein Science-Fiction-Krimi“ absolut verlockend klingt? Ich konnte mich diesem Charme jedenfalls nicht entziehen und habe nicht einmal den Klappentext gelesen, bevor ich mich darauf einließ.

„Der Bote“ hat mich komplett überrascht und es ist schwierig, etwas darüber zu sagen, ohne viel preiszugeben.
Der Einstieg ist ungewöhnlich. Wir werden mit einer seltsamen Figur konfrontiert, die ein paar irre Züge zu haben scheint, von der wir aber sonst nichts erfahren. In kurzen, abgehackten Sätzen stolpern wir ins Geschehen. Doch dann kommt ein hilfreicher Kriminalrichter, der die Sache und uns Leser in die Hand nimmt und versucht, einen Mord aufzuklären.

Wir erfahren etwas mehr über die Hintergründe und dass wir uns in einer Zivilisation in ferner Zukunft befinden, die sich ausnahmsweise einmal nicht vorwärts, sondern rückwärts entwickelt hat und den Errungenschaften aus der „Leserjetztzeit“ skeptisch gegenübersteht und sie als Märchen abtut. Die Protagonisten hängen – im wahrsten Sinne des Wortes – in ihrer Zeit fest. Zumindest hat es den Anschein.

Es ist ein absolut außergewöhnliches Buch, das mich bis zum Schluß völlig im Unklaren ließ und zwar bekannte Elemente verwendet, diese aber neu zusammensetzt.

Mich hat „Der Bote“ begeistert. Die Geschichte ist zwar kurz, aber sehr intensiv und ich möchte nun auch die weiteren Werke des Autors lesen.

 

Rezension: „Borne“ von Jeff VanderMeer

28225843 Titel: Borne
Autor: Jeff VanderMeer
Verlag: MCD / Farrar, Straus and Giroux
Übersetzung: Borne (Verlag Antje Kunstmann)

Auszug Klappentext:
In a ruined, nameless city of the future, a woman named Rachel, who makes her living as a scavenger, finds a creature she names “Borne” entangled in the fur of Mord, a gigantic, despotic bear. Mord once prowled the corridors of the biotech organization known as the Company, which lies at the outskirts of the city, until he was experimented on, grew large, learned to fly and broke free. Driven insane by his torture at the Company, Mord terrorizes the city even as he provides sustenance for scavengers like Rachel.
At first, Borne looks like nothing at all—just a green lump that might be a Company discard. The Company, although severely damaged, is rumoured to still make creatures and send them to distant places that have not yet suffered Collapse.
Borne somehow reminds Rachel of the island nation of her birth, now long lost to rising seas. She feels an attachment she resents; attachments are traps, and in this world any weakness can kill you. Yet when she takes Borne to her subterranean sanctuary, the Balcony Cliffs, Rachel convinces her lover, Wick, not to render Borne down to raw genetic material for the drugs he sells—she cannot break that bond.“

Meinung:
Jeff VanderMeer ist für mich dank der Souther-Reach-Trilogie und dem „Wonderbook“ kein unbekannter Autor. Ich wusste, es würde mich etwas Außergewöhnliches erwarten.

VanderMeers Welt ist mit keiner anderen Welt, die je von einem Schriftsteller erfunden wurde, vergleichbar. Ja, es ist eine Dystopie, ja, sie steckt voller unbekannter Technologien – doch die Wesen, die sich auf ihr tummeln sind einzigartig.
Da ist Mord, der fliegende Bär, einst ein Mann, der ein Experiment der allesbehrrschenden „Company“ war und letzten Endes zu ihrem Untergang führt.
Außerdem gibt es eine Magierin, deren Motive unklar bleiben, die aber einen Funken Hoffnung für die Menschen und Nicht-Menschen bedeutet, die in der zerstörten Stadt um ihr Leben kämpfen.

Und dann ist da Borne.

Borne beginnt als eine Art Pflanze, die Rachel aus dem Fell von Mord pickt. Doch schnell wird klar, dass er mehr ist. Er entpuppt sich als eine ungewöhnliche Intelligenz, künstlich oder natürlich lässt sich nicht bestimmen. Doch Borne zeigt Interesse an seinem Umfeld, ist wissbegierig, macht sich die Verhaltensweisens seines Umfeld zu eigen und Rachel versucht, ihn zu einem moralischen Wesen heranzuziehen, in einer Welt, in der nur der Stärkere besteht.
Wäre da nicht Bornes Instinkt, so viel wie möglich zu „absorbieren“…

VanderMeer hat mehr als eine nette SciFi/Fantasygeschichte geschrieben. Dieses Buch steckt voller philosophischer Fragen und Betrachtungen. „Was macht Menschsein aus?“, „Können sich auch nichtmenschliche Wesen menschlich verhalten?“, „Bedeutet Menschlichkeit, niemanden zu töten, auch nicht, wenn die Existenz davon abhängt?“.

Letzten Endes war ich ein wenig enttäuscht, dass wieder einmal der Mensch die überlegene Rasse war, und durch Rachels „Erziehung“ Borne einen guten Einfluss auf eine schlechte Welt hatte.

Dennoch ist es ein hervorragendes, detailreiches und ungewöhnliches Werk, das ich jedem empfehlen kann, der sich für Dystopien mit Fantasyelementen interessiert.

Rezension: „Artemis“ von Andy Weir

34928122.jpg Titel: Artemis
Autor: Andy Weir
Verlag: Crown Publishing Group (NY)
Dt. Übersetzung: „Artemis“ (Heyne Verlag)

Klappentext:
„Well, sort of. Life on Artemis, the first and only city on the moon, is tough if you’re not a rich tourist or an eccentric billionaire. So smuggling in the occasional harmless bit of contraband barely counts, right? Not when you’ve got debts to pay and your job as a porter barely covers the rent.
Everything changes when Jazz sees the chance to commit the perfect crime, with a reward too lucrative to turn down. But pulling off the impossible is just the start of her problems, as she learns that she’s stepped square into a conspiracy for control of Artemis itself—and that now, her only chance at survival lies in a gambit even riskier than the first.“

Meinung:
Das erste Buch von Andy Weir, „Der Marsianer“, hatte mich begeistert. Es war ungewöhnlich, sehr gut recherchiert und bot gute Unterhaltung.

„Artemis“ ist leider für mich eine große Enttäuschung.

Über viele Seiten hinweg dachte ich zunächst, Jazz sei ein Mann. Später stellte sich heraus, dass sie eine außergewöhnliche Frau ist, doch dem Autor ist es nicht gelungen, ihre Persönlichkeit stark genug zu zeichnen. Wer sich als Protagonistin eine untypische Figur wählt, sollte viel Wert darauf legen, sie detailliert zu beschreiben, sehr früh Hintergründe zu erklären und sie – wie Stieg Larsson – stark zu überzeichnen.
Oder – entscheidet man sich für einen Roman, der „plot driven“ ist – man feilt an einer guten Geschichte.

Diesem Buch fehlt es an allem.

Eine große Stadt auf dem Mond und ein Charakter, der dort aufgewachsen ist, bieten eigentlich gute Rahmenbedingungen für interessante Entwicklungen und Spannung. Aber beides habe ich hier vermisst.
Die „Science“-Seite ist wie gewohnt exakt und schlüssig ausgearbeitet, doch der „Fiction“-Seite mangelt es an Ideen. Weir hat ein wenig von allem genommen und es zu einer undefinierbaren Suppe zusammengemischt: ein wenig Action, ein wenig angedeuteten Sex, ein wenig Futurismus, ein wenig Spionage, ein wenig Verschwörung – und dazwischen ein Briefaustausch mit einer Figur auf der Erde, der meiner Meinung nach komplett überflüssig war.

Schade, ich hatte mir von diesem Autor für sein zweites Buch mehr erhofft. Vielleicht gelingt ihm das nächste Werk besser.