Buchmesse Frankfurt 2018

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Endlich war es wieder soweit: die Frankfurter Buchmesse öffnete letzte Woche ihre Tore – mein persönliches Highlight des Jahres!

Üblicherweise reise ich sonntags nach Frankfurt, doch für dieses Jahr hatte ich ein komplettes Wochenende mit Übernachtung geplant. Das lief zwar dank einer beginnenden Erkältung nicht so, wie ich mir es vorgestellt hatte, doch letzten Endes hatte ich einen schönen Messesamstag.

Um kurz nach 9 Uhr war ich auf dem Messegelände. Zwar wurde im Vorfeld vor langen Schlangen wegen der Taschenkontrollen gewarnt, doch letzten Endes ging das alles recht zügig vonstatten.

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Wenn ich auf der Messe unterwegs bin, dann in erster Linie als Buchliebhaberin, d.h. ich suche keine Kontakte zu anderen Bloggern oder Verlagen (wenn es sich ergibt, ist das natürlich trotzdem sehr nett), sondern ich genieße die Vielfalt der Buchlandschaft, genieße es, eine Leserin unter Tausenden zu sein und bade regelrecht in dieser Atmosphäre.

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Eigentlich hatte ich vorgesehen, einige Veranstaltungen zu besuchen, doch da ich gesundheitlich etwas angeschlagen war, war ich schon genug damit ausgelastet, mich durch die Hallen zu bewegen.

Ein Event habe ich mir dann doch angeschaut: die georgische Autorin Rusudan Gorgiladse hat gemeinsam mit ihrer Tochter in der Gourmet Gallery ihr Buch „Georgien: Eine kulinarische Entdeckungsreise“, das im saarländischen Conte Verlag erschienen ist, vorgestellt. 

Das „Chatschapuri“, ein mit Käse überbackenes Brot, muss ich unbedingt auch mal ausprobieren!

Überhaupt: Georgien! Dieses kleine Land, das dieses Jahr Ehrengast war, hat sich unglaublich stark und faszinierend präsentiert. Nicht nur, dass der Pavillon, der traditionsgemäß eher dunkel gehalten wird, in sanften Holztönen erstrahlte, auch die gebotenen Informationen waren sehr spannend.
Ich kam gerade dazu, als zwei Dichter auf der Bühne ihre Werke in einer Art „Singsang“ vortrugen – Wahnsinn! Das war das absolute Gänsehautgefühl, da spürte man regelrecht, welche macht Worte haben können, selbst wenn man sie nicht versteht. Ich war unglaublich beeindruckt und werde mich in nächster Zeit intensiver mit diesem Land beschäftigen, zu dem Saarbrücken gute partnerschaftliche Beziehungen pflegt.

Nachmittags hatte mich die Erkältung dann schon so sehr im Griff, dass ich mich zurück ins Hotel begab.

Meine Reservierung hatte ich sehr spontan im Juli vorgenommen. Untergebracht war ich im „Hotel an der Messe“, das nur 5 Gehminuten vom Messegelände entfernt war.
Zwar hakte es an der ein oder anderen Stelle, aber insgesamt war es ein gemütliches Zimmer, in dem ich durchaus eine erholsame Nacht hätte verbringen können, hätten mich nicht die Halsschmerzen wachgehalten.

Und so brach ich auch Sonntagfrüh direkt wieder auf. Daheim erholt man sich halt doch am besten.

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Ein paar Kleinigkeiten habe ich natürlich von der Messe auch mitgebracht. Ich habe mich dieses Jahr mit Flyern und Verlagsprogrammen zurückgehalten, weil noch die aus dem letzten Jahr ungelesen in einem Regal liegen…

Vom Conte Verlag habe ich meine ersten beiden signierten Bücher herhalten! Dankeschön dafür!

Es handelt sich um „Der Club der Romantiker“ von Frank P. Meyer und „Achtundachtzig“ von Marcus Imbsweiler.

Ich sammle normalerweise keine Unterschriften, aber dieser regionale Verlag ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Ich mag die Bücher und die Menschen dahinter und freue mich deswegen sehr über diese Widmungen.

Das war meine Buchmesse 2018. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn Norwegen Ehrengast sein wird.

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