Rezension: „Wonderlands“ von Laura Miller (Hrsg.)

Titel: „Wonderlands“: Die fantastischen Welten von Lewis Carroll, J.K. Rowling, Stephen King, J.R.R. Tolkien, Haruki Murakami u.v.a.
Herausgeberin: Laura Miller
Verlag: wbg Theiss
Originaltitel: Literary Wonderlands
Übersetzung: Hanne Henninger, Susanne Kolbert, Madeleine Kaiser

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Inhalt:
„Laura Miller hat sich auf Spurensuche begeben und gibt Bücherwürmern und Literaturbegeisterten Einblick in die Ursprünge der Lieblingsgeschichten:

  • Vom Gilgamesch-Epos bis zu den Tributen von Panem: 3000 Jahre Literaturgeschichte von den ersten Epen bis zur Fantasy, von William Shakespeare bis Douglas Adams
  • Hintergrund-Infos und über 300 Abbildungen entführen den Leser in fantastische Welten
  • Literarische Spurensuche: Welche Erzählungen dienten als Inspiration für berühmte Bücher wie „Uhrwerk Orange“ und „Die Brautprinzessin“? 
  • Bewundernswerte Kreativität: Woher stammen die Ideen von Edgar Rice Burroughs, Arthur Conan Doyle und Jules Verne?“

Rezension

Seit ich lesen kann, liebe ich fantastische Geschichten jeglicher Art. Mein Leseabenteuer begann mit „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, später las ich Bücher von Wolfgang Hohlbein, stöberte in den bekannten Sagen und Legenden der Welt und meiner Heimat und konnte seitdem nie genug bekommen von erdachten Orten und erfundenen Wesen.

Umso mehr freut es mich, dass es nun ein Buch gibt, das dieses Thema aufgreift und den LeserInnen eine Vielzahl imaginärer Schöpfungen bekannter und auch weniger bekannter AutorInnen vorstellt.

Von Mythen über das Goldene Zeitalter der Fantasy bis hin zum Computerzeitalter

Miller hat ihr Werk chronologisch aufgebaut, zumindest so gut es ging, da man die ältesten Geschichten nicht unbedingt genau datieren kann.
Es beginnt mit dem Gilgamesch-Epos um 1750 v. Chr., dessen VerfasserIn unbekannt ist, und endet mit Salman Rushdies „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“, das 2015 erschienen ist.

Jeder vorgestellten Erzählung ist mindestens eine Doppelseite gewidmet. Es beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung, dann erfahren wir meist etwas über die Entstehung, den Einfluss auf andere Romane und andere Details.

Schmökern, genießen, Neues lernen

„Wonderlands“ ist ein Buch, in dem man sich verlieren kann. Seit es bei mir angekommen ist, werfe ich immer wieder einen Blick hinein und erwische mich dabei, wie ich die Zeit darüber vergesse.

Es gibt Fotos und Illustrationen zu entdecken und unzählige Kleinigkeiten zu lernen, die man bis dato vielleicht noch nicht wusste – es wird nie langweilig, stundenlang darin zu schmökern.

„Wonderlands“, herausgegeben von Laura Miller, ist eine wundervolle Schatzkiste für alle Fantasyliebhaber und ein tolles Geschenk für alle Anlässe.

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