Montagsfrage: Sollte man auf Reisen lesen?

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Es ist wieder Montag und ich habe diese Woche ein paar Termine vor mir, die in die Kategorie „lästig“ fallen, aber als Erwachsene muss man da durch.

Heute möchte Antonia wissen: Sollte man auf Reisen lesen?

Ich reise nicht (mehr). Reisen bendeutet für mich keine oder nur wenig Erholung. Fremde Umgebungen stressen mich, die Planung stresst mich, Hotelzimmer mag ich nicht und fürs Campen kann ich meinen Partner nicht so begeistern.

Früher bin ich in den Ferien mit meinen Eltern verreist und natürlich hatte ich etwas zu lesen dabei. Allerdings war unser Nicht-Strand-Urlaub sehr gut durchdacht: an einem Tag wurde die Gegend besichtigt, am nächsten Tag gab es Erholung am Pool, See, im Garten,… Auf diese Weise hat man immer viel gesehen und es gab genügend Zeit für Bücher und Nichtstun.

Es ist meiner Meinung nach nicht hilfreich, wenn man seine Reisen nur mit Sightseeing zustopft. Wie viel „sieht“ man dann wirklich? Irgendwann kann man ein altes Gebäude nicht mehr vom anderen unterscheiden und stumpft innerlich etwas ab.

Pausen sind daher wichtig und die kann auch fürs Lesen nutzen, um dem Kopf etwas Abwechslung zu gönnen.

Wer seine Lesezeit „sinnvoll“ nutzen möchte, kann sich im Vorfeld Bücher suchen, die im Urlaubsland spielen oder von AutorInnen, die dort leb(t)en. Oder man kann sich, wenn man die Sprache beherrscht, in einer Buchhandlung vor Ort ein Buch empfehlen lassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Lesen ins Reisen zu integrieren!

Lest ihr auf Reisen?

Montagsfrage: Bücher behalten oder aussortieren?

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So, der Arbeitsalltag hat mich seit heute wieder. Noch bin ich erholt. Mal sehen, wie lang der Zustand andauert.

Heute möchte Antonia von uns wissen: Behaltet ihr eigentlich eure ausgelesenen Bücher oder sortiert ihr regelmäßig aus? 

Ich würde schon gern mehr gedruckte Bücher behalten, aber ich habe ein Platzproblem. Eine Dachwohnung mit großen Dachschrägen bietet nicht viel Stellraum für Regale, weswegen ich die meisten Bücher elektronisch kaufe. Aber dennoch sammeln sich einige gedruckte Werke an und die *muss* ich aussortieren.

Momentan versuche ich meinen riesigen SUB mit der Aktion „5 Bücher, 5 Kapitel“ in den Griff zu bekommen und mich da von denen zu trennen, die ich definitiv nicht mehr lesen möchte.

Wenn ich ein Buch gelesen habe, überlege ich mir „Wie gut hat es mir gefallen? Ist es ein ‚besonderes‘ Buch?“. Ich hebe nur solche gelesenen Exemplare auf, die mir entweder sehr ans Herz gewachsen sind oder ein spezielles/ungewöhnliches Format haben wie beispielsweise „S. – Das Schiff des Theseu“ von J. J. Abrams.

Die, die ich nicht behalten möchte, stelle ich entweder in einen öffentlichen Bücherschrank, biete sie Freunden/Bekannten an, verkaufe sie über Medimpos oder – je nach Zustand – entsorge sie in der Papiertonne.
Früher habe ich auch viel über Tauschticket angeboten, aber das ist mir zu zeitaufwendig geworden.

Wie macht ihr das? Hebt ihr alles auf oder sortiert ihr aus?

Montagsfrage: Buch mit Notiz

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Endlich kühlt es ein wenig ab und ich habe bereits mit meiner Leseliste für den Juli begonnen. Mein Montag beginnt, dank Urlaub, recht entspannt.

Antonia möchte heute von uns wissen: Buch mit Notiz?

Ich habe so oft von vielen Seiten gehört: „Notizen in Büchern sind wichtig, man muss mit dem Text arbeiten, man muss ihn zum Leben erwecken,…“ Also hab ich das mit dem Schreiben in Büchern versucht, mal ausgiebig, mal eher spartanisch.

Aber…. ich schau nach dem Lesen nicht mehr in diese Bücher und es bleibt trotz Notizen dann nicht viel vom Inhalt bei mir hängen. Selbst wenn ich noch einmal durchblättere, weiß ich teilweise nicht mehr, warum ich die Anmerkung geschrieben oder den Textteil unterstrichen habe.
Das ging mir übrigens zu Studienzeiten schon mit Fachliteratur so.

Wenn ich wirklich mit einem Buch „arbeiten“ möchte, dann erstelle ich eine MindMap wie diese hier zu „Toymakers“ von Robert Dinsdale:

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Das sieht bei Sachbüchern etwas „fülliger“ aus, aber das Prinzip wird klar. Ich mag die Struktur von MindMaps und mein Gehirn kann sich Informationen, die ich so ordne, deutlich besser merken und deutlich besser verarbeiten.

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Möchte ich ein Buch hier auf dem Blog besprechen oder mich weniger intensiv damit auseinandersetzen, dann notiere ich mir dazu etwas in einem Heft, das immer griffbereit neben meinem Buch liegt.

So sieht mein Notizsystem für Bücher aus. Wie handhabt ihr das?