Die Montagsfrage: Der SuB und ich

Bürowoche und die Grenzen zu Frankreich sind wieder geöffnet. Das macht die Stadt gleich ein wenig voller und lebhafter. Es war schon ein seltsames Gefühl,…so ganz ohne unsere französischen Nachbarn…ich habe Saarbrücken nie so ruhig erlebt zuvor. Ok, auf die schlechten Autofahrer „von drüben“ könnte ich verzichten ;-)

Aber kommen wir zur aktuellen Montagsfrage. Antonia möchte wissen: Wie sieht eigentlich euer SuB aus? (Und versucht ihr ihm momentan entgegenzuwirken?

Mein SuB (der Stapel ungelesener Bücher) ist sehr viel größer als der Stapel gelesener Bücher. Digital und gedruckt.

Bei den Papierbüchern habe ich ein Platzproblem und kann leider nicht viele behalten, d.h. ich stelle nur die ins Regal, die mir nach dem Lesen etwas bedeuten, die mich stark ansprechen.

Allerdings wächst gleichzeitig und deutlich schneller das Regal mit den ungelesenen Werken. Ich liebe es einfach, Bücher zu kaufen, von denen andere mir vorgeschwärmt haben und die viele unterhaltsame Stunden versprechen. Ich mag es, meinen Blick über all die potentiellen Abenteuer zwischen den Seiten schweifen zu lassen.

Aber hin und wieder betrachte ich den SuB auch kritisch und frage mich, ob ich dieses oder jenes Buch wirklich noch lesen möchte oder ob sich vielleicht mittlerweile die Interessen geändert haben und ich mich doch lieber davon trennen sollte, um neuen Büchern Platz zu schaffen.

Wie gesagt, das gilt für die Druckwerke aus Platzgründen.

Fragt mich nicht, wie mein Stapel ungelesener eBooks aussieht. Ich hab den Kindle seit der zweiten Generation, also viiiieeeele Jahre schon. Da sammelt sich was an….aber die nehmen kein Platz weg, die bleiben einfach, wo sie sind und das ein oder andere wird auch dann tatsächlich gelesen.

Wie sieht es bei euch aus?

Montagsfrage: Kurzgeschichten

montagsfrageSo, wir üben nun im Hinblick auf einen Umzug in ein neues Bürogebäude die „Clean Desk Policy“ – aufgeräumte Schreibtische, damit die ggf. auch von anderen KollegInnen genutzt werden können…
Alles, was benötigt wird, soll vom Tisch in den Rollcontainer gepackt werden (der viel zu groß ist, um ihn an einen anderen Tisch zu rollen).

Ich arbeite seit 2006 in diesem Bereich. Ich musste erst einmal den Container ausmisten um Platz für das zu haben, was auf dem Tisch stand. Das war nicht sehr viel, aber die Schubladen waren voll.

Ich habe 8 Tassen mit nach Hause genommen… und schon zwei vor Ort entsorgt… Außerdem ein Frühstücksbrett, eine Wasserkaraffe, Tupperdeckel (keine Ahnung wo die Schüsseln dazu hingekommen sind) und eine Strickjacke.

Entsorgt habe ich viel Kleinkram wie Kalender aus 2014 oder diverse Weihnachtstees, Krümel, viele Krümel, Plastikbesteck und morgen muss ich noch ein paar Pfandflaschen wegbringen.

Sagt mir bitte, dass ihr das auch so kennt….

Aber kommen wir zur heutigen Frage von Antonia: Wie steht ihr zu Kurzgeschichten?

Meh, ich weiß es nicht so recht. Ich lese ab und an welche, aber viele gefallen mir einfach nicht, weil sie entweder zu kurz, zu schräg, zu flach, zu bemüht, zu wenig bemüht oder sonstwas sind.

Aktuell befinden sich noch diese beiden Bücher ungelesen auf meinem Stapel:

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Da hege ich sehr viel Hoffnung, dass sie mir gefallen werden, weil ich T.C. Boyle als einen meisterhaften Erzähler kennengelernt habe. Aber ich bin vorsichtig, weswegen sie auch noch unangetastet sind. Dabei würde ich mich wirklich gern mehr mit dieser literarischen Gattung befassen.

Wie ergeht es euch so mit Kurzgeschichten?

 

 

 

 

Montagsfrage: Ungelesene Buchgeschenke

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Ja, ich weiß, es ist schon lang nicht mehr Montag (zum Glück), aber ich komme erst jetzt zum Bloggen, weil mal wieder mein Rechner zugebaut war und das iPad – da mögen andere anderer Meinung sein – sich nicht zum vernünftigen „Arbeiten“ eignet. Nach wie vor nicht.

Aber ich hatte so große Pläne mit dem Blog und nun kam mir eine Pandemie mit Homeoffice dazwischen, also habe ich umgeplant und umgebaut und eine Neuanschaffung getätigt.

Jetzt kann ich endlich wieder vernünftig bloggen!

Dann mal sofort zur Montagsfrage von AntoniaVerschenkt ihr Bücher auch, wenn ihr sie selbst nicht gelesen habt?

Ich verschenke ausgesprochen selten Bücher. Meine lesebegeisterten Freunde freuen sich am meisten über Buchgutscheine und der Rest meines Umfelds liest kaum.

Aaaaaber: zu Ostern habe ich für meine Mama Bücher ausgewählt und unser Geschmack unterscheidet sich doch ziemlich. Ich wusste in etwa, was sie gern liest, doch ich selbst lese und kenne solche Bücher nicht.
Ich habe einfach die Buchhändlerin meines Vertrauens um Rat gefragt, ihr Titel genannt, von denen ich wusste, dass meine Mutter sie mochte und sie hat mir ähnliche Vorschläge gezeigt. Daraus habe ich zwei gewählt und so hat meine Mutter neuen Lesestoff bekommen. Ein Buch hat sie auch schon gelesen und es hat ihr gefallen.

Dafür liebe ich BuchhändlerInnen, das leistet keine Suchmaschine (ich hab’s versucht), das sind echte kurierte Empfehlungen, auf die man sich verlassen kann!

Würde ich jederzeit wieder so machen.

Wie handhabt ihr das?

Montagsfrage: Buchige Zuflucht

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Diese Woche bin ich wieder im Büro und freu mich, mal wieder KollegInnen – auf Abstand – zu begegnen. Ich hab mich an die „neue Normalität“ bereits gut gewöhnt.

Aber kommen wir zur Montagsfrage, die ich mal wieder am Dienstag beantworte:

Habt ihr ein ’Comfort’-Buch?  „…Ein Buch, das euch beruhigt, beseelt, entspannt, das, wenn der Tag einfach komplett in den Eimer zu gehen scheint, ein stabiler Ruhepol ist. Kein Comfort-Food, sondern ein Comfort-Buch. Oder kurzum gesagt: Ein Buch (oder ein Autor, da bin ich nicht päpstlicher als der Papst), zu dem ihr immer wieder ’zurückkehrt’, wenn euch die Decke auf den Kopf fällt.“

Kurz und knapp: nö.

Ich lese Bücher so gut wie nie bewusst mehrfach (manchmal hab ich vergessen, dass ich ein Buch vor Jahren mal gelesen habe, aber meist merke ich es irgendwann doch und breche ab). Es gibt zu viele andere Bücher, die noch gelesen werden wollen…

Aber ich mag Variationen oder Nacherzählungen von Büchern, die ich bereits kenne. Davon gibt es ja heutzutage einige. Am liebsten lese ich „Alice im Wunderland“ in neuen Gewändern verpackt oder auch Werke von Shakespeare ins Moderne übertragen.

Ich habe jedoch eine Autorin, zu der ich immer wieder zurückkehre, wenn ich einfach keine Lust auf etwas Bestimmtes habe.
M.C Beaton hat zum Glück lange Reihen geschrieben, so dass ich Unbekanntes erkunden kann, aber in etwa weiß, was passieren und wie sich die Geschichte entwickeln wird. Ihre Agatha-Raisin-Serie umfasst derzeit 30 Bände (plus ein paar Short Stories) und ich bin erst bei Band 17 angekommen. Also noch genug Stoff, um „Leselöcher“ mit alten Bekannten zu überbrücken.

Wenn ich wirklich down bin und einfach nur abschalten möchte, schaue ich auf YouTube Videos von Amber K. Creative. Hier mal ein Beispielvideo von ihr:

Beruhigende Musik, schöne Kunstwerke und inspirierend.

Habt ihr eine buchige Zuflucht?

Montagsfrage: Andere Medien

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Und die nächste Woche im Homeoffice, was aber momentan ganz gut ist, da ich gerade Arbeit hab, die schneller erledigt ist, je mehr Ruhe ich um mich herum hab (ich digitalisiere das Einkommenssteuerhandbuch 2019).

Heute möchte Antonia wissen: Lest ihr außer Büchern auch andere Medien regelmäßig? (Zeitungen und Co.)

Ich hab mir angewöhnt, morgens und abends einmal auf sr.de und tagesschau.de zu schauen, hin und wieder besuche ich die Webseite vom Guardian und vor den ganzen Coronanachrichten habe ich auch die lokale Zeitung täglich für die regionalen Ereignisse digital gelesen. Da passiert momentan wenig Interessantes, also liegt die erst einmal in der Pixelwolke und wartet auf bessere Zeiten.

Ansonsten hab ich ein Abo der „Köstlich Vegetarisch“, weil es darin immer wieder tolle und einfache Rezepte gibt.

Ab und an kaufe ich „Happinez“ und „Flow“, allerdings lese ich die selten… ich zerlege sie für meine kreativen Projekte in ihre Einzelteile. Billiger als teure Collagenpapiere aus dem Künstlerbedarf.

Ein paar Blogs verfolge ich natürlich noch, aber das sind im Laufe der Jahre deutlich weniger geworden.

Ich habe gemerkt, dass ich gelassener bin, je weniger ich – neben Büchern – konsumiere und die wirklich wichtigen Dinge bekommt man immer irgendwie mit. Außerdem habe ich einen sehr am Weltgeschehen interessierten Partner, der mich auf dem Laufenden hält.

Mein Medienkonsum beschränkt sich auf Bücher und ausgewählte Quellen, denen ich vertraue. Ich brauche das ganze „weiße Rauschen“ rundrum nicht.

Wie seht ihr das?

 

 

Montagsfrage: Isolationslektüre

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Momentan ist es etwas chaotisch bei mir, weil ich auf Homeoffice umstellen muss. Mein Laptop wird heute fertig eingerichtet und wenn alles läuft, bin ich ab morgen bis vorerst Ende nächster Woche mit der Arbeit daheim. Das ist das erste Mal für mich und meine KollegInnen. Wir arbeiten in einem Bereich, der stets enge Abstimmung erfordert. Klar, wir haben Tools dafür, aber es ist einfach eine Umgewöhnung nötig.

Noch dazu kann ich zuhause nicht Arbeit und Privat räumlich trennen, also werde ich findig werden müssen. Allerdings finde ich diese neue Erfahrung sehr spannend und bin froh, dass ich so meinen Teil zu #flattenthecurve beitragen kann.

Aber kommen wir nun zur Montagsfrage von Antonia: Welches Buch hast du zuletzt beendet und wäre es eine gute Quarantäne-Lektüre?

Ich hoffe mal, dass die meisten von uns nicht in behördlich angeordnete Quarantäne kommen, sondern sich „nur“ in freiwilliger Selbstisolation befinden.Aber ich denke, dass mein zuletzt gelesenes Buch so oder so nur bedingt passen würde…

„Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kidd

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Ich habe kürzlich „Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kidd beendet, dass ich noch mit einer eigenen Rezension vorstellen werde, aber so viel sei gesagt: Es ist sehr düster und schaurig.

Gerade jetzt, wo so viele negative Schlagzeilen auf uns niederprasseln, würde ich es nicht als „Ablenkung“ empfehlen. Ich würde jetzt eher zu lockeren und heiteren Büchern greifen wie beispielsweise zu „Well Met“ von Jen DeLuca.

Welche leichten Bücher würdet ihr vorschlagen?

Bleibt gesund!