Ursula Poznanski: Erebos

ErebosErebos by Ursula Poznanski
My rating: 3 of 5 stars

Die Handlung:

Nick bekommt an seiner Schule die Kopie eines geheimnisvollen Computerspieles. Ehe er es sich versieht, nimmt das Spiel einen großen Platz in seinem Leben ein, greift in seinen Alltag über und fordert ihn zu gefährlichen Aktionen auf.
Nach und nach verfallen immer mehr Schüler dieser Onlinewelt, die ihre Realität beeinflusst.

Meine Meinung:

Zunächst einmal fällt auf, dass große Teile des Romans in der fiktiven Welt stattfinden und von Helden, Monstern und Kämpfen erzählen. Die KI dieses Spieles ist außergewöhnlich gut, was die Onlineumgebung recht realistisch wirken lässt, stellenweise schleichen sich jedoch logische Fehler ein. Das eigentlich interessantere Geschehen spielt sich in London ab, allerdings hätte die Autorin dies gern ein wenig ausbauen können. So hat sie eine Figur erschaffen, die für das Spiel scheinbar eine Bedrohung darstellt, aber für den Leser nicht nachvollziehbar zur Gefahr wird. Auch andere Handlungsstränge verlaufen im Nichts und werden am Ende nicht aufgelöst.
Dieses Buch hätte zudem keinen Preis gewonnen, hätte es keine moralische Nachricht für seine jungen Leser: „Onlinespiele können süchtig machen und gefährlich werden“. Naja…
Alles in allem dennoch eine ganz nette Geschichte, die man auch als Erwachsener zwischendurch gut lesen kann.

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3 thoughts on “Ursula Poznanski: Erebos

  1. Ich habe das Buch selbst gelesen und fand es ehrlich gesagt einer der besten Thriller die ich jemals gelesen habe. Mich würde interessieren welche Handlungsstränge für dich ins nichts laufen. Und eigentlich wird Nick dem Spiel nicht wirklich gefährlich, sondern eher das Spiel für Nick….

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    1. Mit der Figur, die eine Gefahr darstellt, meinte ich eigentlich den Lehrer… Dr. Watson? Und es waren einige „Alltagsaufträge“ der Schüler, die einfach seltsam waren wie z.B. das Nick der Schülerin, die ihn mochte, einen schönen Abend bereiten sollte. Wozu? Davon gab es noc ein paar, müsste ich nachschauen, hab das Buch gerade nicht zur Hand.
      Mir gefiel der Roman nach dem ersten Lesen auch sehr gut, aber je länger ich darüber nachdachte, umso mehr Dinge fielen mir auf, die ich nicht so mochte. Aber letzten Endes bin ich auch nicht die Zielgruppe 😉

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      1. Oh, es gab dort einen Lehrer? Ich glaube es ist zu lange her, dass ich das gelesen habe 🙂 Naja war dass nicht so, dass Nick die Schülerin nicht ganz so mochte und er irgendwas für seinen Levelaufstieg leisten musste? Ist ja auch egal…
        Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten 😉 Deshalb lese ich Bücher oft nur einmal, damit ihr Zauber nicht verloren geht.

        Nur habe ich bis zum Schluss gedacht, dass Viktor der eigentliche Bösewicht ist 😀

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