Rezension: „Carry on“ von Rainbow Rowell

51G1zd+i40LTitel: Carry on
Autorin: Rainbow Rowell
Verlag: Macmillan
Übersetzung: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow (dtv Verlagsgesellschaft)

“Safety, stability–it’s an illusion. It’s a false god, Simon. It’s like clinging to a sinking raft instead of learning to swim.” 

Klappentext:
„Simon Snow is the worst chosen one who’s ever been chosen
That’s what his roommate, Baz, says. And Baz might be evil and a vampire and a complete git, but he’s probably right.
Half the time Simon can’t even make his wand work, and the other half, he sets something on fire. His mentor’s avoiding him, his girlfriend broke up with him, and there’s a magic-eating monster running around wearing Simon’s face. Baz would be having a field day with all this, if he were here – it’s their last year at Watford School of Magicks, and Simon’s infuriating nemesis didn’t even bother to show up.“

Meinung:
Simon Snow ist die fiktionale Figur, über die Cath im Buch „Fangirl“ Fanfiction schreibt. „Fangirl“ fand ich absolut gelungen und natürlich wollte ich mehr über Simon und seine Story erfahren.
Auch die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass sie von diesem Charakter fasziniert war und ihm seine eigene volle Geschichte schreiben wollte – sozusagen ihre eigene Fanfitcion der Fanfiction von Cath 🙂

So bleibt sie auch sehr nah an den Erlebnissen, die wir aus „Fangirl“ kennen. Simon und Baz sind Schüler in einer Schule für Magie und – noch ein Spiel mit dem Genre – das Setting erinnert sehr an „Harry Potter“. Allerdings ist die Welt nicht ganz so detailliert, die Zaubersprüche klingen alles andere als magisch und Gut und Böse sind weniger klar definiert als in Rowlings Büchern.

Anfangs sind die Ereignisse, die aus der Sicht verschiedener Personen geschildert werden, sehr verworren, doch die Fäden finden nach und nach zusammen, auch wenn am Ende einige nicht vollständig gelöst werden.

Nicht überzeugt hat mich die Romanze, die ab etwa der Hälfte des Romans unvermittelt aufblüht. Es passiert zu plötzlich, es gab wenige Anzeichen dafür, dass sie wirklich funktionieren würde und sie prägte leider sehr stark den weiteren Verlauf des Buches.

Alles in allem ist „Carry on“ aber eine recht unterhaltsame Lektüre für einen nebligen Herbsttag mit einer warmen Tasse Tee und Keksen 🙂

 

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