Rezension: „Die andere Schwester“ von Kristin Hannah

Die Andere Schwester Titel: Die andere Schwester
Autorin: Kristin Hannah
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Originaltitel: Between Sisters

Inhalt:

„Seit Jahren haben die Schwestern Claire und Meghann kaum Kontakt. Dann möchte Claire einen Mann heiraten, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Davor will sie die ältere Meg unbedingt bewahren – ist sie doch selbst zu oft enttäuscht worden, als dass sie noch an Liebe glauben könnte. Ausgerechnet jetzt lernt Meg jemanden kennen, der es wert wäre, ihre Angst vor Nähe zu überwinden. Doch dann droht den Schwestern ein erneuter Verlust, und sie werden gezwungen, sich ihrer schwierigen Vergangenheit zu stellen.
Ein so kluger wie gefühlvoller Roman über zwei ungleiche Schwestern.

Rezension:

„Die andere Schwester“ war mein erstes Buch, das ich von Kristin Hannah gelesen habe, nachdem „Die Nachtigall“ seit zwei Jahren noch verpackt in meinem Regal steht.

Über den Inhalt wusste ich nichts, hatte also auch keine besonderen Erwartungen an dieses Buch. Es war aber sehr schnell klar, wo diese Geschichte einzuordnen ist und dass es sich dabei eigentlich nicht um ein Genre handelt, das ich gern lese.

Zwei Schwestern, die sich sehr unterschiedlich entwickelt haben, was sie ihrer schweren Kindheit anlasten. Allerdings ist dies – wie eigentlich alles in diesem Buch – keine wirklich tragische Vergangenheit gewesen. Die Autorin versucht sehr gezwungen, einer Bonbonwelt einen dunklen Anstrich zu verpassen, um die Tragik der Charaktere herauszustellen.

Alle Protagonisten kämpfen mit den Schatten aus früheren Zeiten, verzweifeln an ihrem Leben, was man ihnen als Leser allerdings nicht so recht glauben kann, erfährt man doch nach und nach immer mehr etwas über ihre Hintergründe und stellt fest „naja, sooo schlecht ging es ihnen ja nicht“.

Jeder einzelner Erzählstrang in „Die andere Schwester“ wirkt ein wenig märchenhaft, ziemlich unrealistisch und stark überzeichnet. Da verwundert es auch nicht, dass am Ende alle glücklich und reich sind.

Dennoch muss ich zugeben, dass der flüssige und leichte Schreibstil mich zum Weiterlesen brachte, obwohl die Story so gar nicht mein Ding war. Ich war gesundheitlich etwas angeschlagen und in dieser Situation unterhielt mich die Autorin doch recht gut.

„Die andere Schwester“ ist sehr, sehr simple Lektüre, die man im Sommer mit auf den Balkon oder an den Strand nehmen kann.

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