Rezension: „Night Waking“ von Sarah Moss

13034366.jpgTitel: Night Waking
Autorin: Sarah Moss
Verlag: Granta Books
Übersetzung: Schlaflos

Inhalt:
„Historian Anna Bennett has a book to write. She also has an insomniac toddler, a precocious, death-obsessed seven-year-old, and a frequently absent ecologist husband who has brought them all to Colsay, a desolate island in the Hebrides, so he can count the puffins. Ferociously sleep-deprived, torn between mothering and her desire for the pleasures of work and solitude, Anna becomes haunted by the discovery of a baby’s skeleton in the garden of their house. Her narrative is punctuated by letters home, written 200 years before, by May, a young, middle-class midwife desperately trying to introduce modern medicine to the suspicious, insular islanders. The lives of these two characters intersect unexpectedly in this deeply moving but also at times blackly funny story about maternal ambivalence, the way we try to control children, and about women’s vexed and passionate relationship with work.“

Rezension:

Auf dieses Buch wurde ich über ein YouTube-Video aufmerksam und die Inhaltszusammenfassung klang interessant genug, geht es doch schließlich um (vielleicht ) einen Mordfall an einem Säugling.

Allerdings findet die Entdeckung des Babyskeletts erst relativ spät in der Geschichte statt und bis dahin kämpfte ich mich durch die genervten Gedanken einer gestressten Mutter, die liebend gern Familie und Karriere unter einen Hut bringen würde, deren Mann allerdings nicht sehr unterstützend ist und seiner eigenen Arbeit auf der einsamen Insel nachgeht.
Ihre Kinder sind zwei und sieben Jahre alt und erfordern, wie das nun einmal in diesem Alter so ist, ununterbrochen die Aufmerksamkeit von Anna. Während der Kleine noch recht süß geschildert wird, fand ich den Älteren mit seinen Weltuntergangsszenarien ein wenig zu altklug und zu „bemüht“ beschrieben. Er wirkt auf mich nicht sehr kindlich, sondern eher wie ein „humorvolles Element“ in einer sonst sehr angespannten Erzählung.

Der gruselige Fund ist in diesem Buch eher eine Nebensache. Vielmehr geht es um Familiendynamiken, das Aufziehen von Kindern, welche Auswirkungen es auf den Einzelnen hat und wie früher damit umgegangen wurde.

Es ist sicherlich kein uninteressantes Thema, aber mich hat die Story zu sehr angestrengt. Es passierte zu viel neben der Story der Protagonisten, es gab zu viele Zeitsprünge, zu vielen andere Schauplätze, die sich nach und nach entwickelten.

Vielleicht muss man Mutter kleiner Kinder sein, um dieses Buch schätzen zu können, um sich eventuell selbst darin zu entdecken und Spaß am Lesen zu haben.
Ich selbst habe leider keinen rechten Zugang zu „Night Waking“ gefunden.

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