„Scythe“ von Neal Shusterman

28954189.jpgTitel: Scythe
Autor: Neal Shusterman
Serie: Arc of a Scythe #1
Verlag: Simon Schuster Books for Young Readers
Übersetzung: Scythe – die Hüter des Todes

Inhalt:
„A world with no hunger, no disease, no war, no misery. Humanity has conquered all those things, and has even conquered death. Now scythes are the only ones who can end life—and they are commanded to do so, in order to keep the size of the population under control.
Citra and Rowan are chosen to apprentice to a scythe—a role that neither wants. These teens must master the “art” of taking life, knowing that the consequence of failure could mean losing their own.“

Meine Meinung:
Der Klappentext klang für mich ziemlich vielversprechend und irgendwann konnte ich seinem Sog nicht mehr entkommen. Hat es sich gelohnt? Hmmm….

Die Grundidee ist super: es gibt kein Sterben mehr, aber um die Population im Griff zu halten, gibt es eine Gruppe von Menschen, die andere umbringen darf und zwar endgültig.
Doch dort begann mein Problem schon: ich denke, ich habe darüber hinweggelesen, aber mir ist nicht klar geworden, wie die Scythe den endgültigen Tod herbeiführen können.
Und wenn man sich jünger wiedererwecken lassen kann, wie geht das? Führt das nicht zu Komplikationen, wenn sich beispielsweise der Ehepartner noch in einem älteren Stadium befindet?

Leider konzentriert sich die Geschichte überwiegend auf die Gruppe der Todbringenden. Wir erfahren sehr wenig über das Leben der normalen Bevölkerung, es gibt viel zu wenig Interaktion zwischen diesen beiden Gruppen.

Dennoch ist die Story rund um Citra und Rowan recht gut gelungen. Diese beiden Figuren sind detailliert gestaltet und fügen sich nicht ins übrige Bild, auch wenn man immer wieder ins Zweifeln gerät. Sie erschüttern das System und biegen die Regeln.

Irgendwann werde ich sicher auch den zweiten Band lesen, aber momentan benötige ich ein wenig Abstand von all der Gewalt, die hier zum Tragen kam und mit der ich aktuell in Jugendbüchern ein wenig hadere. Ich will keine „Blümchenwelt“, aber mich beschleicht das Gefühl, dass einige Autorinnen und Autoren Brutalität regelrecht zelebrieren.

„Scythe“ ist ein interessantes Buch, das allerdings ein paar Schwächen hat.

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