„The Beautiful“ von Renée Ahdieh

42265183 Titel: The Beautiful
Autorin: Renée Ahdieh
Verlag: G.P. Putnam’s Sons Books for Young Readers

Inhalt:
In 1872, New Orleans is a city ruled by the dead. But to seventeen-year-old Celine Rousseau, New Orleans provides her a refuge after she’s forced to flee her life as a dressmaker in Paris. Taken in by the sisters of the Ursuline convent along with six other girls, Celine quickly becomes enamored with the vibrant city from the music to the food to the soirées and—especially—to the danger. She soon becomes embroiled in the city’s glitzy underworld, known as La Cour des Lions, after catching the eye of the group’s leader, the enigmatic Sébastien Saint Germain. When the body of one of the girls from the convent is found in the lair of La Cour des Lions, Celine battles her attraction to him and suspicions about Sébastien’s guilt along with the shame of her own horrible secret…

Meine Meinung:
Dieses Buch lag der Oktoberbox von Fairy Loot bei. Ein wenig skeptisch war ich schon, bin ich doch kein großer Fan von Vampiren. Aber um das vorweg zu nehmen: das Vampirmäßige der Figuren wird nicht besonders betont in dieser Geschichte.

Große Erwartungen hatte ich nicht, als ich mit dem Lesen begann und so gab es am Ende auch keine großen Enttäuschungen, denn wirklich überzeugen konnte mich die Story nicht.

Das Setting ist ganz nett, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum dafür das Jahr 1872 in New Orleans gewählt wurde, da die Stadt und auch die Zeit nur am Rande eine Rolle spielen. Ist allerdings beim Lesen auch kein Hindernis.

Die Figuren sind ganz süß, allerdings ziemlich vorhersehbar. Hin und wieder erinnerten sie mich stark an Charaktere aus einem anderen sehr beliebten Roman, ganz besonders dann, wenn Celine ihre innere Göttin beschwor…
Der männliche Part ist ein wenig eindimensional, aber dafür ein sehr gutaussehnder, mysteriöser junger Mann mit einem tiefen Geheimnis. Mehr braucht es für solch eine Erzählung auch nicht, die im Kern eine jugendliche Romanze ist.

„The Beautiful“ ist kein schlechter Debütroman. Wäre ich etwa 20 jahre jünger, hätte er mir sicher besser gefallen. So war es ein schneller Lesehappen, der bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

 

Fairy Loot Box November: Magical Folk

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Die Fairy Loot Box im November fiel leider etwas mager aus, aber ich möchte sie euch dennoch kurz vorstellen.

Das Buch dieser Box ist „A River of Royal Blood“ von Amanda Joy, ein Debütroman, von dem ich bis dato noch nichts gehört hatte.

Die Kanten sind schwarz gesprüht und wie immer ist das Buch signiert.

Der Box lagen weiterhin bei: eine Schlafmaske und ein Lesejournal für 2020,

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ein Telefonring, ein Aufbügelmotiv, ein Holzornament, ein hölzernes Lesezeichen,

eine „Geheimschatulle“ (Nr. 2, eine hab ich irgendwann schon im Sommer erhalten) und wie immer…

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… ein paar Papierzugaben.

Hat mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen, dennoch behalte ich mein Abo noch einbe Weile bei.

Buchlotto und die Leseliste Dezember

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Schon haben wir den 1. Dezember – Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt.

Ich habe wieder aus meinem Lossäckchen eine Nummer gezogen und es wurde die 13

Das ist das Buch, das ich im Dezember also lesen werde:

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„Die Akademie Morde“ von Martin Olczak.
Welches Buch habt ihr ausgelost?

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Weiterhin würde ich im Dezember gern „The Beautiful“ von Renée Ahdieh beenden.

Außerdem ist gestern dieses Buch eingezogen, das ich eventuell über die Feiertage lesen werde:

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Was möchtet ihr noch im Dezember lesen?

Lesearmer November

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Der November verlief bei mir ausgesprochen lesearm: ich habe kein einziges Buch beendet. Das lag in der ersten Hälfte am NaNoWriMo und in der zweiten Hälfte an viel Arbeit. Mir fehlte ein wenig die Muse zum Lesen.

Begonnen habe ich allerdings folgende Bücher:

„The Beautiful“ von Renèe Ahdie ist eine Vampirgeschichte, die 1872 in New Orleans spielt. Ich bin zwar kein großer Fan von Vampiren, aber die Story ist ganz niedlich bisher.

„The Adventures of Maud West, Lady Detective“ von Susannah Stapleton ist ein Nonfiction-Buch. Die Autorin geht einer Frau auf die Spur, die um 1905 herum in London eine Privatdetektivagentur führte. Die Recherche ist wirklich gelungen, aber sie zieht ihre Funde ziemlich in die Länge.

„The Starless Sea“ von Erin Morgenstern. Diese Autorin kennt man von „The Night Circus“, aber was mich schon dort etwas störte, stört mich nun auch in dieser Geschichte: im Vordergrund steht das Setting, Plot und Charaktere kommen ziemlich kurz, was es etwas zäh macht.

Wie war Euer November?

 

Englischsprachige Neuerscheinungen im Dezember

Der Winter ist bekanntlicherweise die Zeit für viele neue Thriller und Krimis. Da ich die eher selten lese, ist meine Dezemberauswahl an englischsprachigen Neuerscheinungen, die mich interessieren, eher klein ausgefallen.

Los geht es am 3. Dezember mit drei neuen Büchern:

„Reverie“ von Ryan La Sala ist ein Debütroman im Jugendbuchbereich.

Seit Kane Montgomery halbtot aus einem Fluss gerettet wurde, fühlt sich die Realität seltsam für ihn an. Er versucht, den Dingen auf die Spur zu gehen und gerät mit drei Personen, die behaupten, seine Freunde zu sein, in eine Welt, die aus dem Nichts erscheint und unserer sehr fremd ist.
Als eine böse Macht damit droh, die Realität für immer zu verändern, muss Kane gemeinsam mit den anderen die Welt retten.

Klingt ganz interessant, auch wenn die Reviews dazu ein wenig durchwachsen sind.

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Weiter geht es mit „Children of Virtue and Vengeance“ von Tomi Adeyemi.

Das ist das zweite Buch der Autorin nach „Children of Blood and Bone“, das mir richtig gut gefallen hatte. Nun bin ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Auch Jeff Vandermeer kommt im Dezember mit einer Fortsetzung. „The Astronauts“ ist das zweite Buch der Borne-Serie.
„Borne“ fand ich ziemlich schräg und abgefahren, aber sehr unterhaltsam. Jeff Vandermeer mag man oder man mag ihn nicht. Ich glaube, dazwischen gibt es wenig Spielraum. Ich mag ihn.

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Am 10. Dezember erscheint dann ein Thriller, der mich tatsächlich auch interessiert, weil er ein übernatürliches Horrorelement beinhaltet.

In „The Dead Girls Club“ von Damien Angelica Walters geht es um eine Gruppe von Mädchen, die sich einst im „Dead Girls Club“ Geschichten über Serienmorde und erfundene Monster erzählten. Eigentlich waren es nur erfundene Stories, doch Becca beharrt darauf, dass die Erzählung der „Red Lady“ wahr sei.
Und dann swird Becca getötet.
30 Jahre später wird ihre Freundin Heather – die Einzige, die weiß, was in dieser Nacht wirklich geschah – mit der Vergangenheit konfrontiert. Nun ist sie es, die um ihr Leben fürchten muss.

Auch hier sind die Reviews eher durchwachsen, aber der Roman kommt dennoch auf meine Leseliste.

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Welche Neuerscheinungen im Dezember interessieren euch?

Warum ich Young Adult lese

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In der letzten Woche sind einige Bücher bei mir eingezogen und als ich den Stapel so betrachtete, hab ich mich gefragt, warum ich immer wieder zu Young Adult Fantasy und SciFi greife, bin ich doch mittlerweile meiner Jugend ziemlich entwachsen.

Das sind die Punkte, die für mich den Reiz dieser Bücher ausmachen:

Heldenreise

Ich mag die typische Heldenreise, ich mag es, wenn am Anfang eine Figur steht, die bislang ein ganz normales oder vielleicht sogar ein schwieriges Leben geführt hat und nun in eine Situation gerät, die sie dazu zwingt, umzudenken und über sich hinaus zu wachsen um am Ende ein „neuer Mensch“ zu sein.

Mut

Die Heldenreise in YA erfordert immer Mut und das war es auch, was mich in meiner eigenen Jugend zu diesen Büchern gezogen hat. Ich war als Kind und als junge Erwachsene sehr ängstlich und zurückhaltend. Ich fand in diesen Geschichten etwas, was mir fehlte und was mich dazu inspirierte, selbst mutiger zu werden und mehr Risiken einzugehen.
Ich wage zu behaupten, dass ich mein Verhalten mit dem Lesen solcher Abenteuerstories, die fast immer für die Charaktere positiv enden, unbewusst (oder vielleicht sogar bewusst) präge, dass ich hier etwas fürs Leben lerne, für all die Situationen, die mehr Mut und ein Herausstechen aus der Masse erfordern.

Umgang mit Fehlern

Wie in jeder anderen Geschichte auch, begehen die Figuren in YA-Büchern Fehler, manche sind eher klein, manche fatal. Anders aber als bei einigen „Erwachsenenbüchern“ fallen die Handelnden nicht sofort in ein tiefes Loch oder sinnieren ewig über ihr Tun nach. Die Protagonisten in Jugendbüchern bedauern ihr Tun, fangen sich aber sehr schnell wieder, stehen auf, lernen aus ihren Fehlern und machen weiter.

Urlaub vom Alltag

Mir ist es wichtig, dass ich mich beim Lesen möglichst weit von meinem Alltag wegbewegen kann, dass ich in etwas eintauchen kann, was mich nicht alle Nase lang an meine eigenen Kämpfe erinnert.
Auch wenn in YA-Büchern durchaus Themen behandelt werden, die für mich relevant sind, so geschieht das aber abstrahiert genug, dass ich mich einfach entspannen und das Abenteuer genießen kann.

Das Alter der Protagonisten spielt für mich bei all dem keine große Rolle, auch nicht das Geschlecht. Ich muss einen Charakter nur mögen, ich muss mich nicht mit ihr/ihm/es identifizieren können. Wichtig ist nur eins (siehe oben): er/sie/es muss mutig über sich hinauswachsen.

Ja, ich gehöre zu den Eskapismuslesern, ich ziehe meine Kraft und meine Energie aus realitätsfernen Geschichten.
Wenn ich nicht lese, analysiert mein Kopf ununterbrochen die Situation, in der ich mich befinde. Ich zergliedere meine Realität, durchleuchte, sortiere und bewerte sie – das alles kann ich nur für einen Moment abstellen, wenn ich zu Büchern greife, die mir eine alternative Welt bieten, die ich nicht analysieren muss.

Welches Genre lest ihr gern und warum?