#Bücherhamstern Teil 11: „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani

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Es sind in letzter Zeit ein paar großartige Bücher von Frauen über Frauen erschienen und dank meiner Lieblingsbuchhandlung Hahn gehören diese langsam aber sicher auch in mein Leserepertoire.

Ich bin froh, dass beim Bücherhamstern auch dieses Werk seinen Einzug in mein Regal fand:

„Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani

„In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe – an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten – und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.“

Ich habe bisher sehr, sehr wenig Gegenwartsliteratur und noch seltener Bücher zu frauenrelevanten Themen gelesen. Dabei ist es nach wie vor keine unproblematische Angelegenheit und Frau und Mann tun gut daran, ihr Bewusstsein dafür zu schärfen.

So erwarte ich nun ganz gespannt, was Colombani mir darüber zu erzählen hat.

#Bücherhamstern Teil 10: „Der Sommer ohne Männer“ von Siri Hustvedt

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Ich schäme mich ein wenig dafür, dass mir Siri Hustvedt, verheiratet mit Paul Auster, bislang völlig unbekannt war, ist sie doch eine große Schriftstellerin, die sich ausgesprochen interessanten Themen widmet.

Von der Buchhandlung Hahn bekam ich im Zuge meiner Hamsteraktion u.a. dieses Buch von ihr empfohlen:

„Der Sommer ohne Männer“ von Siri Hustvedt

„Eine Weile nachdem er das Wort Pause ausgesprochen hatte, drehte ich durch und landete im Krankenhaus. Die Pause war eine Französin. Natürlich war sie jung, und ich vermute, dass Boris schon lange scharf auf seine Kollegin gewesen war, bevor er sich auf ihre signifikanten. Bereiche stürzte …“

Mia wird von ihrem Mann verlassen, zerbricht fast daran und sucht nach einem Psychiatrieaufenthalt Zuflucht und Zerstreuung in der Näher ihrer Mutter, die in einem Heim lebt.
Außerdem gibt es da noch das Poesieseminar für heranwachsende Mädchen, das sie hält und das sie auf ganz andere Weise herausfordert.

Ich habe dieses Buch bereits gelesen bzw. verschlungen und wenn ich meine Gedanken ein wenig sortiert habe, wird es natürlich auch eine ausführliche Rezension dazu geben.

#Bücherhamstern Teil 9: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-Ha Kim

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Was bin ich froh, mich fürs Bücherhamstern in der Buchhandlung Hahn entschiedne zu haben, sonst wäre ich niemalsnie auf dieses Buch aufmerksam geworden!

„Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-Ha Kim

Klingt dieser Klappentext nicht famos?

„Tierarzt Byongsu Kim (70) ist »pensionierter« Serienmörder. Er verbringt seine Zeit damit, Klassiker zu lesen und Gedichte zu schreiben. Kurz nachdem er in seinem Viertel einem Mann begegnet, den er als seinesgleichen erkennt, wird bei ihm beginnende Demenz diagnostiziert. Um seine Tochter zu beschützen, plant der alte Mann, mit seinem schwindenden Gedächtnis kämpfend, einen letzten Mord.“

Leider hat das Buch nur 152 Seiten, ich denke jetzt schon, dass ich gern viel mehr darüber lesen würde.

Wer von euch hat es schon gelesen? Ist es so gut, wie es sich anhört?

Rezension: „Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kidd

buch-ewigkeit-in-einem-glas.jpg Titel: Die Ewigkeit in einem Glas
Autorin: Jess Kidd
Originaltitel: Things in Jars
Übersetzung: Ulrike Wasel, Klaus Timmerman
Verlag: Dumont

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Inhalt:
„London 1863. Bridie Devine, Privatdetektivin und Expertin für kleinere chirurgische Eingriffe, erhält den Auftrag, die entführte Tochter des Adligen Sir Edmund zurückzubringen. Alles an dem Fall ist beängstigend seltsam: der nervöse Vater, die feindselige Dienerschaft, der windige Hausarzt. Allen voran aber die verschwundene Christabel, die kaum je einer gesehen hat. Doch zunächst ist die energische Bridie ganz in ihrem Element, denn sie liebt vertrackte Fälle. Zudem fühlt sie sich beschützt von ihrem neuen Begleiter Ruby – der ist zwar tot, aber wen stört das schon. Als sich Bridie jedoch Zugang zu Christabels Räumen und zum Studierzimmer von Sir Edmund verschafft, begreift sie, was das Besondere an dem Mädchen ist – und dass dieses in großer Gefahr schwebt. Und noch etwas ahnt sie: Ihr größter Widersacher aus der Vergangenheit, ein herzloser und grausamer Sammler menschlicher Kuriositäten, von dem Bridie gehofft hatte, er sei tot, ist wieder aufgetaucht, und er wird bei der Suche nach Christabel ihr gefährlichster Gegner sein.“

Rezension

Von Jess Kidds hatte ich bereits „Heilige und andere Tote“ gelesen und wusste, dass ich ihren Schreibstil mag, auch wenn hier der Ton ein ganz anderer ist.

Bridie, der Geist und die Toten

Beginnen wir mit dem, was mir wirklich Probleme bereitete: Ich habe keine Ahnung, wie man „Bridie“, was von „Bridget“ stammt, aussprechen soll und ich stolperte beim Lesen immer und immer wieder über den Namen.

Abgesehen davon fand ich die Charaktere gut gelungen, wenn es auch neben der Protagonistin und ihrem Sidekick, dem Geist Ruby, keine echten Hauptdarsteller gibt und selbst die Nebenfiguren wenige sind.

Dafür gibt es ein paar interessante tote Wesen und man merkt sehr schnell, dass dieser Geschichte ein phantastisches Element zugrunde liegt, es sich also nicht um echten „Realismus“ handelt.

Gruselige Atmosphäre

Die Stimmung der Erzählung ist geprägt von einem düsteren Rätsel und der Neigung der Protagonistin, Tote ganz genau unter die Lupe zu nehmen und sich nicht vor „Dingen in Gläsern“ zu ekeln, da sie eine ganz besondere Ausbildung durchlaufen hat.

Das alles sorgt für eine düstere und gruselige Atmosphäre und hin und wieder für ein wenig Gänsehaut.
Jess Kidd versteht sich großartig darin, die Stimmung einer Geschichte festzuhalten und nachfühlbar werden zu lesen – eine ihrer Stärken.

Plotverwirrung

Weniger gelungen fand ich den Plot, der laut Klappentext eigentlich ein Detektivroman sein sollte, der aber ein wenig abdriftet in Nebenschauplätze, die wenig mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben und sich vielmehr um die Person von Bridie dreht.

Ich habe zwischendrin den roten Faden ein wenig verloren und ich bin mir auch nicht sicher, ob am Ende wirklich alle Fragen beantwortet wurden. Ich habe das Gefühl, dass das ein oder andere vergessen wurde, kann aber auch nicht wirklich benennen, was genau fehlt.

Mein Lesefazit

„Die Ewigkeit in einem Glas“ ist ein nettes Buch für den kühlen Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach Schauergeschichten sehnt.

Kein Highlight, aber eine recht nette Lektüre mit ein paar Schwächen.

Buchlotto April 2020

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Leider bin ich im März nicht dazu gekommen, das ausgeloste Buch zu lesen, aber irgendwann wird sicher Zeit dafür sein.

Für den April habe ich die…

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Nummer 4 gezogen!

Dahinter verbirgt sich bei mir ein Buch, auf das ich mich schon enorm freue:

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„The Seven Husbands of Evelyn Hugo“ von Taylor Jenkins Reid.

Was lest ihr im April?

Gelesene Bücher im März

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Der März war ein eher lesearmer Monat, was zum einen daran lag, dass ich ins Homeoffice wechselte und mich erst einmal umgewöhnen musste und an…. Animal Crossing.
Das Spiel erschien am 20.3. für die Switch und seitdem spiele ich mehr als dass ich lese. Wird sich aber bestimmt auch wieder ändern.

4 Sterne bekamen:

3 Sterne erhielten:

  • „Queenie“ von Candice Carty-Williams
  • „Red at the Bone“ von Jaqueline Woodson
  • „Die Ewigkeit in einem Glas“ von Jess Kids
  • „Wenn die Alpen Trauer tragen“ von Isabella Archan

Und 2 Sterne vergab ich für:

  • „The Dutch House“ von Ann Patchett

Ich bin mir sicher, dass der April etwas lesereicher werden wird.