Rezension: „Moxie“ von Jennifer Mathieu

33163378.jpg Titel: Moxie
Autorin: Jennifer Mathieu
Verlag: Roaring Brook Press

Klappentext:
„Vivian Carter is fed up. Fed up with her small-town Texas high school that thinks the football team can do no wrong. Fed up with sexist dress codes and hallway harassment. But most of all, Viv Carter is fed up with always following the rules.
Viv’s mom was a punk rock Riot Grrrl in the ’90s, so now Viv takes a page from her mother’s past and creates a feminist zine that she distributes anonymously to her classmates. She’s just blowing off steam, but other girls respond. Pretty soon Viv is forging friendships with other young women across the divides of cliques and popularity rankings, and she realizes that what she has started is nothing short of a girl revolution.“

Meinung:
„Moxie“ gehört zu den Büchern, die mir auf YouTube begegnet sind. Insbesondere Russell von „Ink and Paper Blog“ äußerte sich sehr begeistert über den Roman.

Mich hat die Geschichte geärgert.

Erwartet hab ich eine Antiheldin, die zur Heldin wird, die Dinge erst unüberlegt anstößt, dann mit wachsender Überzeugung hinter ihren Entscheidungen steht, Missstände offen anspricht, den Dialog mit Mitschülern und Lehrern sucht,..
Bekommen habe ich ein braves Mädchen, das gern mutig wäre, das heimlich in die Fußstapfen ihrer einst feministischen Mutter tritt, das sich in den tollsten Jungen der Schule verliebt, der so anders ist, als die anderen, das sich vor dem eigenen Mut fürchtet, ununterbrochen an sich selbst zweifelt – das bis zum Schluss die Antiheldin bleibt.

Die Autorin hat unglaublich dick aufgetragen: Mädchen haben an dieser Schule nur als Cheerleader eine wichtige Rolle inne, Jungs haben das Sagen, vergreifen sich an den Mitschülerinnen und alle Lehrer schauen weg, selbst eine „Fastvergewaltigung“ (ich bin nicht recht dahinter gestiegen, ob es letzten Endes eine war oder nicht), wird nicht ernst genommen, von niemanden.
Aber da ist Seth, Vivians Schwarm, der so untypisch Junge ist, der sich aber auch passiv im Hintergrund hält.

Ich mag diese Schwarz-Weiß-Sichten des Feminismus nicht. Männer und Frauen haben ihre dunklen Seiten, Männer und Frauen sind in Rollenvorstellungen gefangen, es gibt nicht nur „die bösen Jungs“ und die „unterdrückten Mädchen, die sich wehren müssen“.

Ich weiß, dass ich leicht reden habe, in einer Zeit, in der viele Frauen vor mir für die Rechte gekämpft haben, die ich heute genieße, aber „Moxie“ soll gerade die heutige Generation ansprechen und man sollte meinen, wir hätten mittlerweile erkannt, dass Umdenken und Dialog Veränderungen herbeiführen müssen und nicht die Verurteilung einer Gruppe und der passive Widerstand mit Flyern und Aufklebern, und einem „Bake Sale“ (seufz).

Wieso reden diese Mädchen nicht mit ihren Eltern oder wenigstens mit ihren Müttern? Wieso wenden sie sich nicht an Lehrerinnen (die im Buch nicht von Bedeutung sind)? Wieso sind ALLE verängstigt, wieso gibt es unter den vielen Schülern an dieser Schule nicht einen Haufen „vorlauter“ Mädels und Jungs, die ihre Stimme erheben?

Tut mir leid, aber das erscheint mir in keiner Weise realistisch zu sein. Auch nicht in Amerika. Selbst ich, die ich als schüchtern galt in meiner Schulzeit, habe in so einigen Situationen ohne nachzudenken den Mund aufgerissen und nicht über Konsequenzen nachgedacht. Und da draußen gibt es mehr von meiner Art, auch bei den jugendlichen Schülerinnen!

„Moxie“ ist in keiner Weise hilfreich für Mädchen, die sich untergebuttert fühlen. Sollen sie etwa nun auch Zines basteln und hoffen, dass eine Bewegung daraus entsteht!? Sollen sie heimliche Parties feiern, sich verschwestern und hoffen, dass man sie dennoch hört und sieht?!
Sollten sie nicht vielmehr das Gespräch mit Vertrauenspersonen suchen? Sollten sie nicht Ausschau nach Gleichdenkenden suchen, egal ob männlich oder weiblich?

Ich weiß, dass wir in keiner gleichberechtigten Welt leben, was übrigens auch im Hinblick auf andere Unterschiede gilt, aber diese Art von Feminismus wird uns nicht weiterbringen, sie wird die Kluft nur tiefer machen.

Rezension: „La Belle Sauvage“ von Philip Pullman

34128219 Titel: La Belle Sauvage
Serie: The Book of Dust #1
Autor: Philip Pullman
Verlag: Alfred A. Knopf Books for Young Readers

Klappentext:
„Eleven-year-old Malcolm Polstead and his dæmon, Asta, live with his parents at the Trout Inn near Oxford. Across the River Thames (which Malcolm navigates often using his beloved canoe, a boat by the name of La Belle Sauvage) is the Godstow Priory where the nuns live. Malcolm learns they have a guest with them, a baby by the name of Lyra Belacqua . . .“

Meinung:
Wer Fantasy liebt und vor Kinderbüchern nicht zurückschreckt, dem ist sicherlich Philip Pullmans Serie „His Dark Materials“, die mit dem Buch „Der goldene Kompass“ (wurde verfilmt) gut bekannt.

Die Trilogie „The Book of Dust“, von der nun Band 1 erschienen ist, spielt 10 Jahre vor dieser Geschichte und erzählt davon, wie die spätere Protagonistin Lyra ihren Weg ins Jordan Collage fand.

In der späteren Serie war es die magische Welt, die mich faszinierte und ich freute mich, in diese zurückzukehren.
Doch, wie der Autor bereits in diversen Interviews betonte, erwartete mich nun eine sehr viel düstere Version seiner Schöpfung. Ich traf auf Erwachsene, die skrupellos Kindern nach dem Leben trachten. Trotz allem erschienen mir die beiden Helden Malcolm und Alice ein wenig zu mutig angesichts der Gefahren, in denen sie sich unvermittelt befinden. Je weiter ich las, umso unglaubwürdiger erschien mir ihr Verhalten auf der einsamen Reise in einem kleinen Boot, auf der es einige extrem befremdliche Situationen gab.

Wer die Serie chronologisch lesen möchte, stößt außerdem auf das Problem, dass Pullman wesentliche Elemente der Story wie u.a. die Existenz der „dæmons“ nicht mehr erläutert, vermutlich weil er davon ausgeht, dass seine Fans sie bereits aus seinen anderen Büchern kennen.

Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch ein wenig enttäuscht hat. Es ist zwar wie gewohnt hervorragend geschrieben und mit viel Liebe zu Details, dennoch zieht es sich sehr in die Länge. Eigentlich paddeln die Kinder nur von A nach B, erleben dabei viele gefahrvolle Abenteuer und – wer „His Dark Materials“ kennt – weiß natürlich, wie diese Fahrt endet.
Mir fehlten neue Aspekte der mir bekannten Welt, neue magische Momente. Ich weiß allerdings auch, dass ich eigentlich nicht zur Zielgruppe gehöre.

Schade, ich hatte mir mehr erhofft. Dennoch ist es ein nettes Buch, das Kinder sicherlich lieben werden.

Rezension: „Das Auge von Licentia“ von Deana Zinßmeister

36237542.jpg Titel: Das Auge von Licentia
Autorin: Deana Zinßmeister
Verlag: Arena

Klappentext:
“ Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Das Aufregendste in ihrem Leben sind das bevorstehende Jubiläum ihres Dorfes, bei dem ein Jugendlicher erwählt wird, die Siedlung zu verlassen, und ihre erste Jagd alleine. Aber die verdirbt ihr ein Junge, der ausgerechnet zu den Wolfsbannern gehört! Die Dorfbewohner von Licentia sollen sich eigentlich von den gefährlichen Wolfsmenschen fernhalten. Doch Tristan geht Jonata nicht mehr aus dem Kopf, und als sie sich gegen alle Regeln wiedersehen, bringen sie Dinge ins Rollen, von denen sie bislang keine Ahnung hatten. Denn das, was ihr Leben ausmacht, ist in Wahrheit nur eine Fernsehshow. Und die ganze Welt sieht ihnen zu – schon seit Jahren.“

Dies ist der Klappentext, wie er auf der Rückseite des Buchs abgedruckt ist. 
Im Web findet man jedoch auf der Verlagsseite folgenden Text:

„Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …“

Meinung:
Deana Zinßmeister ist Saarländerin und schon seit einiger Zeit geistert dieses Buch durch die regionalen Medien. Die Zusammenfassung der Story „Truman Show mit Mittelaltercharakter“ klang für mich interessant genug, um mir den Roman, obwohl er für junge Leser ab 12 Jahren gedacht ist, zu kaufen.

Leider aber ist dies wieder ein Fall, bei dem der Klappentext nicht hält, was er verspricht. Ich ging davon aus, dass der Aspekt der „Reality Show“ eine wesentlich größere Rolle in der Geschichte einnehmen würde. Doch dem ist nicht so.
Eigentlich verfolgen wir lediglich die beiden Teenager dabei, wie sie sich trotz widriger Umstände kennen- und lieben lernen und dabei auf einige Ungereimtheiten stoßen – die jedoch für die beiden Kinder nie aufgelöst werden!
Sie erfahren nichts von der Welt außerhalb ihrer Siedlungen, wissen nicht, dass zumindest Jonata auf Schritt und Tritt beobachtet wird und leben – SPOILER – glücklich und zufrieden in ihrer kleinen Welt und dürfen darauf hoffen, die beiden verfeindeten Dörfer eines Tages wieder zu vereinen.

Wieso wählte die Autorin dieses Setting, wenn es am Ende keinerlei Einfluß auf das Geschehen hat? Wieso bringt sie Drohnen ins Spiel, die nie zum Einsatz kommen? Wieso konstruiert sie eine Fernsehsendung um die Handlung herum, wenn wir kaum etwas darüber erfahren? Warum wird nicht aufgeklärt, wer Jonata aus dem Dorf haben wollte und welchen Zweck das haben sollte?
Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass zu viele unterschiedliche Ideen in einen Topf geworfen wurden. Keine kommt so richtig zum Zug, alle stören sich gegenseitig.

Sprachlich ist die Erzählung recht einfach gehalten, wirkt aber ein wenig hölzern. Allerdings dürfte das auch eher auf die jüngere Leserschaft zugeschnitten sein, zu der ich definitiv nicht mehr zähle.

Eine Kleinigkeit am Rande irritierte mich zudem noch ein wenig, wird aber den meisten Lesern vermutlich nicht auffallen: im Buch gibt es eine Figur, die „Martina Straten“ heißt. Martina Straten war eine langjährige Moderatorin bei „Radio Salü“ hier im Saarland.
Aus dem Nachwort der Autorin geht außerdem hervor, dass eine weitere real existierende Person einen Platz in der fiktiven Welt gefunden hat, die ich jedoch nicht kenne.

„Das Auge von Licentia“ hat mich als erwachsene Leserin leider gar nicht angesprochen. Vielleicht kommt es bei den Kids besser an.

Rezension: „Warcross“ von Marie Lu

29385546.jpgTitel: Warcross
Autorin: Marie Lu
Verlag: G.P. Putnam’s Sons Books for Young Readers

Klappentext:
„For the millions who log in every day, Warcross isn’t just a game—it’s a way of life. The obsession started ten years ago and its fan base now spans the globe, some eager to escape from reality and others hoping to make a profit. Struggling to make ends meet, teenage hacker Emika Chen works as a bounty hunter, tracking down players who bet on the game illegally. But the bounty hunting world is a competitive one, and survival has not been easy. Needing to make some quick cash, Emika takes a risk and hacks into the opening game of the international Warcross Championships—only to accidentally glitch herself into the action and become an overnight sensation.
Convinced she’s going to be arrested, Emika is shocked when instead she gets a call from the game’s creator, the elusive young billionaire Hideo Tanaka, with an irresistible offer. He needs a spy on the inside of this year’s tournament in order to uncover a security problem . . . and he wants Emika for the job. With no time to lose, Emika’s whisked off to Tokyo and thrust into a world of fame and fortune that she’s only dreamed of. But soon her investigation uncovers a sinister plot, with major consequences for the entire Warcross empire.“

Meinung:
Ich mag virtuelle Realitäten. Von ihnen gehen Möglichkeiten und Gefahren aus, die bisher noch nicht ausgiebig erforscht wurden. Lediglich Autoren nehmen sich dieser Materie seit einigen Jahren an. Daher war ich sehr gespannt, wie die Autorin, die ich von ihrer Serie „Legend“ kenne, ihre Vorstellung davon umsetzen würde.

Ehrlich gesagt habe ich von Anfang an das Spiel, das Lu erfunden hat, nicht so recht verstanden. Worum genau geht es, wer kämpft gegen wen, was ist das Ziel dieser Wettbewerbe? Die Autorin reißt die Welt an, springt mitten ins Geschehen, aber erklärt sie nicht genauer und beschreibt nur einzelne Szenen daraus. Für mich war die Faszination, die für die Figuren davon ausging, nicht nachvollziehbar – und das, obwohl ich früher selbst sehr gern und viel MMORPGs gezockt habe.
Mich reizten an diesen Onlinespielen stets die faszinierenden alternativen Sphären, in denen man sich bewegte, ihre phantasievollen Lebensräume, das Gesamtkonzept.
Ich konnte mir aber während des Lesens keine Vorstellung von „Warcross“ machen und fühlte mich als Fremde in dieser fiktiven Schöpfung.

Auch die Charaktere bleiben zu weiten Teilen im Dunkeln. Wir erfahren etwas über die beiden Protagonisten, doch ihre Freunde und Begleiter bleiben farblos, obwohl sie viel zum Geschehen beitragen.

Das Ende jedoch fand ich überraschend spannend! Hier zeigt sich, dass die Autorin sich tatsächlich intensiv damit beschäftigt hat, in welche Richtung sich virtuelle Realitäten entwickeln könnten. Ich hätte mir nur gewünscht, sie hätte dieses Thema schon früher im Buch angeschnitten und in die Handlung einfließen lassen.

Ich weiß, dass „Warcross“ der erste Band einer Serie ist und dieser Aspekt dort vielleicht/wahrscheinlich intensiver beleuchtet wird. Aber für mich bleibt so dieses Buch weit hinter seinem Potential zurück.

Rezension: „The Hate U Give“ von Angie Thomas

34530151.jpg Titel: The Hate U Give
Autorin: Angie Thomas
Verlag: Walker Books
Übersetzung: The Hate U Give (cbt)

„That’s the problem. We let people say stuff, and they say it so much that it becomes okay to them and normal for us.“

Klappentext:
„Sixteen-year-old Starr lives in two worlds: the poor neighbourhood where she was born and raised and her posh high school in the suburbs. The uneasy balance between them is shattered when Starr is the only witness to the fatal shooting of her unarmed best friend, Khalil, by a police officer. Now what Starr says could destroy her community. It could also get her killed.“

Meinung: 
Bereits mehrfach habe ich meine Rezension begonnen und wieder verworfen. Wie schreibe ich über eine Buch, das mich so sehr berührt und aufgewühlt hat? Wo fange ich an? Was möchte ich zur Sprache bringen?

„The Hate U Give“ ist keine einfache Geschichte. Sie erzählt vom Alltag einer „Ghettofamilie“, davon was es heißt, als Schwarze unter Schwarzen und unter Weißen zu leben, von ganz normalen Teenagersorgen, aber auch den bedrohlichen Situationen, den Banden, den Schüssen, der Gewalt.

Immer wieder versucht die junge Starr so etwas wie „Normalität“ zu leben, doch da sind so viele Dinge, die sich nicht „normal“ anfühlen: sie ist Teil einer Patchworkfamilie, ihr Vater ist ein ehemaliger Drogendealer, ihr Onkel ist Polizist, sie leben in einer nicht ungefährlichen Nachbarschaft, sie besucht eine „weiße Privatschule“, hat einen weißen Freund und musste schon mit 16 Jahren den gewaltsamen Tod zweier Menschen, die sie liebte, mitansehen.

So sehr sie auch versucht, sich sicher in beiden Welten zu bewegen, so stark wird sie hineingezogen in das, was schon lange vor ihrer Zeit begann und eine Eigendynamik entwickelt hat. Plötzlich wird sie zum Zentrum einer Bewegung, die ihr bislang unbekannt war, der sie aus dem Weg gegangen ist. Sie wollte eine unauffällige Teenagerin sein, ein ganz „normales weißes Leben“ führen, doch dann steht sie wegen ihrer Hautfarbe im Mittelpunkt. Sie muss sich damit auseinandersetzen, nicht so zu sein wie alle um sie herum.

Für mich ist Starr während des Lesens zu einer realen Person geworden. Ich verstehe ihre innere Zerissenheit, ihre Sorgen und auch die Wut, die in ihr erwacht, als sie merkt, dass es so etwas wie „Gerechtigkeit“ oder „Normalität“ nicht gibt. Doch sie lernt auch, dass jeder etwas dazu beitragen kann, Dinge zu verändern und dass es darauf ankommt, einander so zu akzeptieren, wie man ist.

Dies hätte sehr leicht eine moralische Erzählung werden können, aber der Autorin ist es gelungen, nichts zu überzeichnen, herunterzuspielen oder zu beschönigen. Am Ende lautet die Erkenntnis: „So einfach ist das alles nicht“ und dafür bin ich Angie Thomas sehr dankbar. Sie zeigt, dass es kein „Allheilmittel“ gegen Rassismus jeglicher Art gibt. Es gibt nur uns und unser Verhalten als Beispiel für einen respektvollen Umgang mit Andersartigkeit.

Es wurde schon oft geschrieben und ich schließe mich da an: „The Hate U Give“ sollte verpflichtende Schullektüre für alle Heranwachsenden werden.

Absolute Leseempfehlung!

 

++ Kurz gefasst ++ „Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann

36112504.jpg Titel: Palast der Finsternis
Autor: Stefan Bachmann
Verlag: Diogenes
Originaltitel: A Drop of Night (HarperCollins Children’s Books)

Inhalt:
„Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.“

Meinung: 
Zu manchen Büchern gibt es gar nicht viel zu sagen, denn sie tun genau das, was man sich von ihnen erhofft – sie bieten gute Unterhaltung.

Zu diesen gehört auch „Palast der Finsternis“: böse Schurken, wahre Helden, ein bisschen Fantasy, ein bisschen Horror und ganz viel Abenteuer.
Die Idee ist gut und von der ersten Seite an mitreißend.

Es liest sich angenehm flüssig und auch wenn die Charaktere nicht sehr komplex sind, so macht es dennoch Spaß, sie auf ihrer gefährlichen Flucht durch den unterirdischen Palast zu begleiten.

Ein Buch nicht nur für Jugendliche, das sich bei einem Preis von 18 Euro gut als Geschenk eignet, um das Taschengeld ein wenig zu schonen 😉