Sommerlesestapel Teil 2

Ich bin mit meinem Sommerlesestapel noch nicht sehr weit gekommen, dennoch möchte ich euch die nächsten Bücher gern zeigen.

„Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog“ von Marina Lewycka.

Die Autorin wurde mit ihrem Buch „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ bekannt, allerdings habe ich das nie gelesen, was ich aber nachholen möchte.

„Lubetkins Erbe“ erzählt die Geschichte von Berthold Sidebottom, Anfang fünfzig, arbeitsloser Schauspieler, der mit seiner Mutter in einer Sozialwohnung lebte, bis diese starb. Da ihm nun die Kündigung droht, bittet er Inna, die Bettnachbarin seiner Mutter im Krankenhaus, vorübergehend bei ihm einzuziehen und ihre Rolle zu spielen. Was kann da schon schiefgehen?

Dieses Buch lese ich gerade und finde es sehr amüsant und unterhaltsam.

Karen Duve kenne ich von „Anständiger Essen – ein Selbstversuch“.

„Fräulein Nettes kurzer Sommer“ ist ein historischer Roman, der drei Sommer im jugendlichen Leben der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff schildert und von einer gescheiterten Liebe handelt.

Darauf bin ich schon sehr gespannt, denn ich mag Droste-Hülshoff, über deren persönliche Geschichte ich aber nicht viel weiß.

Montagsfrage: Buchclub

Die letzte Urlaubswoche hat begonnen und irgendwie ist es noch ziemlich trübe da draußen. Aber egal, ich werde noch ein paar Besorgungen in der Stadt erledigen und später zu Ikea fahren, um meinen neuen Schreibtischstuhl abzuholen. Da ist es sogar besser, wenn man während der Aufbauarbeiten nicht noch zusätzlich schwitzen muss…

Antonia möchte heute wissen: Warst/bist du in einem Buchclub (oder könntest du es dir vorstellen)?

Lange Zeit habe ich einfach nur für mich gelesen. Es gab zwar mal einen Versuch, in meiner Stadt mit anderen BlogerInnen einen Buchclub zu gründen, aber letzten Endes passte es irgendwie nicht.

Dann gingen wieder ein paar Jahre ins Land und als ich schließlich Jasmin und ihre Buchhandlung Hahn kennenlernte, sprachen wir auch mal über Lesekreise und dass ich es schade fände, in Saarbrücken keinen zu haben.
Daraufhin lud sie mich ein, doch einfach mal in ihrem, der alle 4 Wochen im Laden stattfand, reinzuschnuppern.

Weil ich sehr gern meinen Lesehorizont erweitere und auch zu Büchern greifen möchte, die ich allein nie so ausgewählt hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und hab das Angebot angenommen.

Ich hab diesen Lesekreis, der nur aus Frauen bestand (was so gewünscht war), wirklich gemocht. Selbst wenn mir ein Buch nicht gefiel oder ich es vielleicht nur überflogen hatte, nahm ich aus den Diskussionen immer etwas für mich mit und sah die Geschichte ein wenig mit anderen Augen.

Dann kam leider der Lockdown und damit die Pausierung der Treffen, die nach wie vor aus Sicherheitsgründen anhält.

Ich freue mich allerdings darauf, eines Tages wieder gemeinsam mit den anderen über Bücher zu sprechen.

Gehört ihr einem Buchclub an?

Wochenrückblick: Endlich Urlaub

Ich habe den ersten längeren Urlaub seit Januar. Eigentlich dachte ich, ich wäre nicht wirklich urlaubsreif, aber schon nach den ersten Tagen merkte ich, wie angespannt ich eigentlich gewesen war und wie sehr ich die Auszeit benötige.

Der Urlaub begann mit einer Fahrt in die Heimat, denn meine Familie habe ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen.
Bei schönstem Sonnenschein konnte ich ein paar Tage Landluft schnuppern und die Seele baumeln lassen.

Zurück in Saarbrücken folgten zwei Fahrten zu Ikea. Auch wenn vielleicht bald meine Homeofficezeit beendet wird, kann es dennoch sein, dass ich irgendwann wieder länger als gewünscht am Schreibtisch sitzen muss. Deswegen musste nun doch ein Stuhl her. Bislang sitze ich auf so einem Gesundheitshocker. Prinzipiell ist der gut, aber nicht für längere Sitzzeiten gedacht.

Nun bin ich aber kein Fan von den typischen Drehstühlen und die meisten sind ohnehin zu groß für mich.
Mit dem Stuhl „Alefjäll“ von Ikea hab ich nun, denke ich, einen guten Kompromiss gefunden: stylisch, bequem und nicht zu groß für mich.
Am Montag hole ich ihn ab, da ich auch einen Rollschutz haben wollte und der dann doch nicht in den Smart passte und ich mit dem größeren Auto hinfahren muss…

Wie immer in meinem Sommerurlaub fuhr ich ins Outlet nach Zweibrücken, um ein paar Pflegeprodukte dort aufzustocken. Ja, es war nicht klug, zu Ferienbeginn zu fahren, aber ich war früh genug dort und wieder weg, bevor die Massen kamen.

Das Shoppingerlebnis ist derzeit aber nicht sehr schön: Der Einlass erfolgt über ein Tor am Ende des Geländes und auf dem gesamten Gelände, auch im Außenbereich, muss die Maske getragen werden. Da mir wegen meiner Allergie ununterbrochen die Nase läuft, war das ein wenig anstrengend und nahm mir auch die Lust darauf, noch den ein oder anderen Bekleidungsladen zu betreten.

Gestern wurde mal wieder ein neues Rezept ausprobiert: Asiaspaghetti mit Rührei und karamellisierten Erdnüssen von Lecker.de. Hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Nächste Woche geht es dann wieder ein wenig gesünder weiter.

Wie war eure Woche so?

Sommerlesestapel Teil 1

Nachdem ich das erste Buch bereits beendet und das zweite fast beendet habe, möchte ich doch langsam mal damit beginnen, euch meine Bücher vom Urlaubslesestapel (nun mein „Sommerlesestapel“) vorstellen.

Bereits ausgelesen habe ich „Nächsten Sommer“ von Edgar Rai.

Felix erbt überraschend ein Haus in Frankreich und spontan beschließen er und seine Freund Marc und Bernhard, dass sie mit Marcs klapprigen VW-Bus dorthin aufbrechen wollen.
Unterwegs erleben sie so manch Abenteuerliches und gabeln Lilith, Zoe und Jeanne während ihrer Reise auf.
Eigentlich suchen sie nur ein Haus, doch am Ende finden sie sich selbst.

Eine wirklich Spaß machende Sommerlektüre! Hab mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde noch mehr Bücher von Edgar Rai lesen.

Momentan lese ich „Das Leben ist eins der Härtesten“ von Giulia Becker.

Es ist schwierig, diese Geschichte zusammenzufassen. Sie besteht aus ziemlich eigensinnigen Charakteren wie beispielsweise Sylvia, der Frau, die einst in einem Zug unvermittelt eine Notbremse zog und damit ihr Leben ruinierte.
Dann wären da noch ihre unzuverlässige Freundin Renate, die ihr Leben eigentlich nur noch schwerer macht, ihr Verehrer, der Taubenzüchter Willy-Martin und ihre alte Nachbarin Frau Goebels, die unbedingt in ihrem Leben das Badeparadies „Tropical Islands“ besuchen will, bevor es zu spät dafür ist – und natürlich bekommt sie diesen Wunsch erfüllt und das Chaos bricht aus.

Auch dieser Roman ist ein tolles Sommerbuch, das mich immer wieder schmunzeln lässt. Kann ich bereits jetzt empfehlen.

Buchlotto Juli 2020

Neuer Monat, neues Überraschungsbuch!

Das Buch aus dem Juni habe ich bislang noch nicht gelesen, bleibt aber in greifbarer Nähe.

Für den Juli habe ich die Nummer….

3 gezogen!

Dahinter verbirgt sich bei mir folgendes Buch:

Das ist das erste Buch, von dem ich direkt sagen kann, dass ich es NICHT mehr lesen werde. Ich habe zwischenzeitlich den zweiten Band dazu gelesen, der mir weder vom Stil noch von der Geschichte gefallen hat.

So wandert das Julibuch in die Tasche für den öffentlichen Bücherschrank.

Stattdessen werde ich wohl das Junibuch lesen.

Was habt ihr ausgelost?

Gelesen im Juni 2020

Mein Lesemonat Juni war sehr durchwachsen, weil mich wenig begeistern konnte.

Mein Highlight mit 5 Sternen war:

  • „The Ballad of Songbirds and Snakes“ von Suzanne Collins

3 Sterne gab es für:

  • „Mitten im August“ von Luca Ventura
  • „The City we became“ von N. K. Jemisin
  • „Gargantis“ von Thomas Taylor
  • „Das Kind in mir will achtsam morden“ von Karsten Dusse
  • „Offene See“ von Benjamin Myers
  • „Beach Read“ von Emily Henry
  • „Für immer die Alpen“ von Benjamin Quaderer

2 Sterne gab es für die beiden kitschigen Bücher:

  • „Loveboat, Taipei“ von Abigail Hing Wen
  • „The Happy Ever After Playlist“ von Abby Jimenez

Was habt ihr im Juni gelesen?