Wochenrückblick: Urlaubswoche

wochenrueckblick

So, da ist meine Urlaubswoche auch schon wieder so gut wie vorbei. Ich werde irgendwann im Winter noch ein paar Tage frei nehmen, ansonsten war’s das für dieses Jahr mit Urlaub.

IMG_3404.jpeg

Diese Woche war ich 4x im Fitnessstudio und hab in erster Linie an meiner Ausdauer gearbeitet, weil ich das ganz gern vernachlässige. Und damit es nicht zu zäh wurde, hab ich den eReader mitgenommen und viel gelesen.

Außerdem waren wir neugierig auf denen neuen veganen „Burger“, den es seit Kurzem bei Aldi Süd gibt. Wir sind beide seit über 20 Jahren Vegetarier, essen zwar selten „Ersatz“, aber probieren uns gern durch neue Produkte.
Dieser Burger ist ganz ok. Er ist gut gewürzt und saftig, aber man kann ihn getrost weglassen.

Buchig hatte die Woche auch etwas zu bieten: ich war 2x in der Stadtbib (beim ersten Mal war es wegen einer Vorleseaktion für Erwachsene zu laut zum Denken), habe den neuen Erebos (und den überarbeiteten alten Erebos) von Ursula Poznanski gekauft und mich auf meinen ersten Lesekreis, zu dem ich eingeladen wurde, vorbereitet.

Als Video der Woche gibt es den Trailer zu „Little Women“. Der Film soll am 30.1.2020 in Deutschland erscheinen:

Habt ein schönes Wochenende!

Montagsfrage: Selfpublishing

Scan (verschoben)

Eine neue Woche, eine neue Montagsfrage.

Heute möchte Antonia wissen: Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autoren?

Ganz ehrlich: so sehr ich es auch unterstütze, sich den Traum vom eigenen Buch selbst zu verwirklichen, so sehr meide ich allerdings auch den Kontakt zu selfpublishing AutorInnen.

Ich habe im Lauf der Zeit so meine Erfahrungen gemacht und ich weiß, dass für viele dieser AutorInnen das selbst publizierte Buch das „Baby“ ist. Sie sind so stolz, es nach langer und harter Arbeit auf den Weg gebracht zu haben, aber meist wurde nicht viel Geld in das Projekt gesteckt. Das Cover finde ich dabei noch ziemlich egal, das ist auch bei einigen Verlagsbüchern grauselig. Aber oft verzichtet ein Eigenverleger auf das teure Lektorat, entweder weil sie/er von seinem Werk völlig überzeugt ist oder weil es ein paar Freunde gelesen, korrigiert und für gut befunden haben.

Natürlich sind nicht alle Geschichten als solche schlecht, aber oft ist der Schreibstil sehr simpel, es gibt grammatikalische und/oder gar logische Fehler. Ich lese einfach zu viel, ich kann sowas nicht „überlesen“ und mir ist meine Zeit für schlecht geschriebene Erzählungen zu kostbar. Ich bin kein Lektor (habe das aber tatsächlich kurzfristig mal nebenberuflich gemacht), ich muss mir das nicht antun und ich kann auf meinem Blog nichts empfehlen, was ich persönlich schlecht finde.

Was ich aber gern mal lese, sind die Longlistbücher des deutschen Selfpublishing-Preises, der jedes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.
Von der aktuellen Longlist habe ich mir „Miro“ von Claudia Pietschmann und „Ailcos Fluch“ von Kai Kemnitz gekauft, aber noch nicht gelesen.

Es gibt aber besonders im englischsprachigen Bereich einige sehr erfolgreiche selfpublishing AutorInnen wie beispielsweise Sarra Connon oder Andy Weir, der sein Buch „The Martian“ zuerst selbst publizierte und als er damit großen Erfolg hatte, von einem Verlag kontaktiert wurde.

Ich habe großen Respekt vor jedem, der ein Buch von A bis Z selbst auf den Weg bringt, aber ich lese lieber gut lektorierte Bücher und verlasse mich da auf die Verlage.

22 Wochen – 1 Objekt: Uff der Schaff

22-wochen-1-objekt-v8

Es war die erste Woche, die Sadness mich durch den Alltag begleitete, weil Aequitas et Veritas und Wortman dazu aufgerufen hatten.

Diese Woche kam sie mit „uff de Schaff“, wie man hier im Saarland so schön sagt.

IMG_3367.jpeg

Ich digitalisiere, dokumentiere und bearbeite Verwaltungsvorschriften für einen Verlag für (digitale) Rechtsinformationen.

Diese Woche hatte ich gleich zwei ganz blöde Fälle, die sich weigerten, sich meinem Willen zu beugen und Sadness bedauerte mich zutiefst dafür.

Aber jetzt hab ich eine Woche Urlaub, was wir beide gut finden :-)

 

Wochenrückblick: Fundstücke

wochenrueckblick

Die letzte Ferienwoche im Saarland neigt sich dem Ende zu. Die Stadt füllt sich wieder und das Leben kehrt wieder ein. Ihr glaubt gar nicht, wie ruhig es hier in den Sommerferien ist, wenn alle im Urlaub sind.

Ich habe letzte Woche meinen ersten „Vinokilo“ besucht. Kennt ihr das? Das ist ein Markt für gebrauchte Kleidung aus den 60ern-90ern. Man zahlt pro Kilo 40 Euro, gewogen wird grammgenau. Es gibt dort außerdem einen Wein- und Essensstand und Musik.
Ich finde das Konzept sehr interessant, aber man muss solche Klamotten mögen. Ich hab ein paar Sachen gefunden, die ein wenig ausgefallener sind. Mal schauen, wie ich die kombinieren kann.

IMG_3347

Auf einem Flohmarkt traf ich dann diese beiden Gesellen, die für ein kleines Geld zu mir nach Hause durften und nun dort mein Regal bewachen.

Außerdem hatte ich bei der letzten Aktion „5 Bücher, 5 Kapitel“ wieder ein paar Bücher aussortiert, die unters Volk gebracht werden wollten. Dieses Mal fuhr ich zum Bücherschrank am Schloss – und hab natürlich auch wieder etwas gefunden. So schrumpft der SUB nie…

Was die Woche sonst noch brachte? Eine liebe Kollegin versorgte mich mit einer Monstergurke aus dem eigenen Garten, ich hab testweise meinen eReader mit aufs Ergometer genommen und gestern kam dann die willkommene Wetterabkühlung.

Zum Schluss gibts im Video der Woche 21 ungewöhnliche Häuser, in die ich sehr gern einziehen würde:

Habt ein schönes Wochenende!