Popsugar Reading Challenge

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„Popsugar“, ein amerikanisches Medienunternehmen, bietet nun schon seit ein paar Jahren eine sog. „Reading Challenge“ an.

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Es gibt eine Liste mit insgesamt 50 Leseinspirationen wie z.B. „A book with a map“ (lies ein Buch, das eine Karte beinhaltet) oder „A book with a bird on the cover“ (lies ein Buch mit einem Vogel auf dem Buchdeckel),…

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Ich habe alle Vorschläge kleingeschnitten und in einen Becher gepackt. Ich plane, pro Monat auf jeden Fall ein Kärtchen zu ziehen und ein Buch dazu zu lesen, wenn ich noch Zeit und Lust habe, eventuell auch mehr. Vielleicht beschert mir das ein paar überraschende Bücher.

Nehmt ihr 2020 an einer Leseherausforderung teil?

Fairy Loot Box November: Magical Folk

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Die Fairy Loot Box im November fiel leider etwas mager aus, aber ich möchte sie euch dennoch kurz vorstellen.

Das Buch dieser Box ist „A River of Royal Blood“ von Amanda Joy, ein Debütroman, von dem ich bis dato noch nichts gehört hatte.

Die Kanten sind schwarz gesprüht und wie immer ist das Buch signiert.

Der Box lagen weiterhin bei: eine Schlafmaske und ein Lesejournal für 2020,

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ein Telefonring, ein Aufbügelmotiv, ein Holzornament, ein hölzernes Lesezeichen,

eine „Geheimschatulle“ (Nr. 2, eine hab ich irgendwann schon im Sommer erhalten) und wie immer…

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… ein paar Papierzugaben.

Hat mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen, dennoch behalte ich mein Abo noch einbe Weile bei.

Buchlotto und die Leseliste Dezember

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Schon haben wir den 1. Dezember – Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt.

Ich habe wieder aus meinem Lossäckchen eine Nummer gezogen und es wurde die 13

Das ist das Buch, das ich im Dezember also lesen werde:

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„Die Akademie Morde“ von Martin Olczak.
Welches Buch habt ihr ausgelost?

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Weiterhin würde ich im Dezember gern „The Beautiful“ von Renée Ahdieh beenden.

Außerdem ist gestern dieses Buch eingezogen, das ich eventuell über die Feiertage lesen werde:

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Was möchtet ihr noch im Dezember lesen?

Warum ich Young Adult lese

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In der letzten Woche sind einige Bücher bei mir eingezogen und als ich den Stapel so betrachtete, hab ich mich gefragt, warum ich immer wieder zu Young Adult Fantasy und SciFi greife, bin ich doch mittlerweile meiner Jugend ziemlich entwachsen.

Das sind die Punkte, die für mich den Reiz dieser Bücher ausmachen:

Heldenreise

Ich mag die typische Heldenreise, ich mag es, wenn am Anfang eine Figur steht, die bislang ein ganz normales oder vielleicht sogar ein schwieriges Leben geführt hat und nun in eine Situation gerät, die sie dazu zwingt, umzudenken und über sich hinaus zu wachsen um am Ende ein „neuer Mensch“ zu sein.

Mut

Die Heldenreise in YA erfordert immer Mut und das war es auch, was mich in meiner eigenen Jugend zu diesen Büchern gezogen hat. Ich war als Kind und als junge Erwachsene sehr ängstlich und zurückhaltend. Ich fand in diesen Geschichten etwas, was mir fehlte und was mich dazu inspirierte, selbst mutiger zu werden und mehr Risiken einzugehen.
Ich wage zu behaupten, dass ich mein Verhalten mit dem Lesen solcher Abenteuerstories, die fast immer für die Charaktere positiv enden, unbewusst (oder vielleicht sogar bewusst) präge, dass ich hier etwas fürs Leben lerne, für all die Situationen, die mehr Mut und ein Herausstechen aus der Masse erfordern.

Umgang mit Fehlern

Wie in jeder anderen Geschichte auch, begehen die Figuren in YA-Büchern Fehler, manche sind eher klein, manche fatal. Anders aber als bei einigen „Erwachsenenbüchern“ fallen die Handelnden nicht sofort in ein tiefes Loch oder sinnieren ewig über ihr Tun nach. Die Protagonisten in Jugendbüchern bedauern ihr Tun, fangen sich aber sehr schnell wieder, stehen auf, lernen aus ihren Fehlern und machen weiter.

Urlaub vom Alltag

Mir ist es wichtig, dass ich mich beim Lesen möglichst weit von meinem Alltag wegbewegen kann, dass ich in etwas eintauchen kann, was mich nicht alle Nase lang an meine eigenen Kämpfe erinnert.
Auch wenn in YA-Büchern durchaus Themen behandelt werden, die für mich relevant sind, so geschieht das aber abstrahiert genug, dass ich mich einfach entspannen und das Abenteuer genießen kann.

Das Alter der Protagonisten spielt für mich bei all dem keine große Rolle, auch nicht das Geschlecht. Ich muss einen Charakter nur mögen, ich muss mich nicht mit ihr/ihm/es identifizieren können. Wichtig ist nur eins (siehe oben): er/sie/es muss mutig über sich hinauswachsen.

Ja, ich gehöre zu den Eskapismuslesern, ich ziehe meine Kraft und meine Energie aus realitätsfernen Geschichten.
Wenn ich nicht lese, analysiert mein Kopf ununterbrochen die Situation, in der ich mich befinde. Ich zergliedere meine Realität, durchleuchte, sortiere und bewerte sie – das alles kann ich nur für einen Moment abstellen, wenn ich zu Büchern greife, die mir eine alternative Welt bieten, die ich nicht analysieren muss.

Welches Genre lest ihr gern und warum?

Das war der NaNoWriMo 2019

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Vor wenigen Minuten habe ich das 50.000 Wort beim diesjährigen NaNoWriMo geschrieben!

Damit habe ich zum dritten Mal in Folge diese Herausforderung erfolgreich gemeistert.

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Die letzten 3000 Wörter habe ich in der Stadtbibliothek auf meinem iPad geschrieben, umgeben von tausenden von Büchern, die mich angefeuert haben….

16 Tage habe ich dieses Jahr für die 50.000 Wörter benötigt, letztes Jahr waren es 19 Tage.

Was mir dabei geholfen hat:

  • Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung: ich kannte nicht nur den groben Verlauf meiner Geschichte, ich kannte jede einzelnen Szene, auch wenn ich sie nicht 100%ig umgesetzt habe, aber ich hatte immer eine Richtung, in die ich mich begeben konnte, wenn die Tage zäh wurden
  • nicht aufgeben, auch wenn es irgendwann beginnt, anstrengend zu werden, weil man seine Story ganz furchtbar findet oder alles sich in eine andere Richtung bewegt; bei mir ist das immer im zweiten Viertel der Fall, ich weiß dass, es ist unangenehm, aber dennoch schreibe ich mich durch diese Phase
  • NICHT editieren: jeder Erstentwurf klingt ganz furchtbar, hat Löcher, ist holprig, man vergisst Details, die man zuvor mal in der Geschichte erwähnt hat – egal, einfach weitermachen, nicht löschen, nicht editieren, das kann mal alles nach dem NaNoWriMo tun
  • den inneren Kritiker in Urlaub schicken: wie bereits erwähnt, man wird vermutlich irgendwann den Gefallen am Geschriebenen verlieren, aber einfach weghören, wenn der Kritiker meckert! Ich trickse ihn mit Musik aus oder versuche, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Wörter zu schaffen
  • niemanden den Erstentwurf lesen lassen, denn der ist nicht dafür gedacht!
  • schreiben, schreiben, schreiben und wenn es nur ein paar Wörter am Tag sind. Der November hat 30 Tage, da kann man viel schaffen, auch wenn es nicht die 50k werden – ein paar Wörter sind besser als keine Wörter
  • Onlinecommunities nutzen, sich austausche, motivieren lassen

Die letzten zwei Wochen im November werde ich nun dazu nutzen, eine weitere Idee ein wenig zu strukturieren, mit der ich gern im Januar beginnen würde.

Wie sieht es bei euch aus? Was habt ihr schon geschafft? Ich drücke euch weiterhin die Daumen und wünsche euch viel Erfolg!

Kaffeeplausch: Schreiben, lesen, zocken

Tag 14 beim NaNoWriMo. Ich habe 42.000 Wörter geschrieben und träume jede Nacht vom Schreiben und von Autoren… dabei sitze ich jeden Tag höchstens 2 Stunden am Schreibtisch (am Wochenende etwas mehr) und ich denke auch nicht ununterbrochen über meine Geschichte nach. Seltsam.

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Ich bin in ein Leseloch gefallen. Ich hab keine Lust mehr, zu einem Buch zu greifen, was aber auch daran liegt, dass ich mich gerade von meinem Regal ungelesener Bücher erschlagen fühle. Ich habe zu viel Auswahl. Ich kann das Buch wechseln, wenn mir die Story nicht mehr gefällt oder mir gerade nach etwas anderem ist. Das ist einerseits gut, aber zu viele Möglichkeiten blockieren mich. Dieses Problem zieht sich auch gerade durch andere Lebensbereiche, was auf meine Stimmung schlägt.

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Ich habe zum Geburtstag neue Spiele für meine kürzlich erworbene Nintendo Switch Lite bekommen und zocke gerade voller wiedergefundener Begeisterung „Diablo III“. Ich habe die allererste Version damals auf dem Rechner gespielt und hatte fast vergessen, wie viel Spaß mir dieses Gemetzel immer gemacht hat. Geht aber auch von meiner Lesezeit ab…

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Ich schmiede ja unglaublich gern Pläne für die nahe Zukunft, habe mir aber vorgenommen, 2020 nur drei Ziele anzugehen: ich möchte eine meiner Erstentwürfe soweit editieren, dass sie wirklich lesbar ist und Spaß macht, ich möchte meine Schreibfähigkeiten weiter ausbauen und (Online-)Kurse belegen und ich möchte mehr mit Videos in Form von Vlogs oder etwas in dieser Art experimentieren. Podcasts habe ich vor Jahren schon mal aufgenommen, aber vor Videos habe ich ziemlichen Respekt.

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Ich habe für 2020 eine Not-ToDo-Liste angelegt, die ausgesprochen befreiend wirkt. Viele Dinge tauchen Jahr für Jahr immer wieder auf meinen Listen auf – kennt ihr sicher – aber letzten Endes werden sie nie umgesetzt. Nächstes Jahr werden die nun einfach ignoriert.

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Viel mehr beschäftigt mich momentan eigentlich nicht. Die letzten Monate im Jahr machen mir immer ein wenig zu schaffen und ich ziehe mich da, soweit mir das möglich ist, aus sozialen Dingen raus und igel mich ein wenig daheim ein.

Wie ergeht es euch gerade so? Was beschäftigt euch?