Freitagsfüllergeburtstag

Freitagsfüller

Und weil heute Barbara den 500. Freitagsfüller feiert und eine Kleinigkeit verlost, findet ihr auch bei mir heute mal wieder den Lückenfüllertext.

1. Am Nikolaustag habe ich keine besonderen Pläne. Ist für mich ein normaler Arbeitstag, aber vielleicht bring ich uns zur Feier des Tages leckeren Kuchen mit, zu dem es dann heißen Kakao geben könnte.

2. Der letzten Schnupfen, den ich hatte, zog sich gemeinsam mit einem Husten über Wochen hin! Darauf kann ich gut verzichten. Allerdings habe ich deswegen wieder mit dem Inhalieren begonnen und muss schon gestehen, dass das meinen Atemwegen, die auch durch diverse Allergien belastet sind, sehr gut tut.

3. Hast du Pläne im Leben, nimmst du den Alltag bewusster wahr. Ich plane gern und intensiv, aber das heißt nicht, dass ich meine Tage mit ToDos vollpacke. Ich gebe meinem Leben vielmehr eine Richtung bzw. ich versuche es, um zu sehen, wie ich mich dabei entwickle. Diese Art, seine Zeit zu gestalten, sorgt dafür, dass man aufmerksamer wird für Aktionen und Reaktionen, dass man „Katastrophen“ fürh genug erkennen, aber auch schneller Möglichkeiten wahrnehmen kann.

4. Das neue Jahr beginnt bald. Im Dezember stehen daher mein großer Jahresrückblick und die Planung für 2019 an. Für mich die schönste Zeit des Jahres.

5. Ich kenne jemanden, …. Nein, das muss anders lauten: ich kenne viele, denn ich lebe im Saarland :-) In diesem kleinen Bundesland sind die Menschen ausgesprochen aufgeschlossen und man kann an jeder Ecke ein Gespräch beginnen und neue Leute kennenlernen. Ich mag das sehr, obwohl ich eher introvertiert bin.

6. Ich finde das Leben an sich sehr spannend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Buch „Der Tod bohrt nach“ von Isabella Archan, morgen habe ich geplant, die Nikolausgeschenke zu besorgen und Sonntag möchte ich eventuell auf den Weihnachtsmarkt im Kloster Hornbach gehen!

Habt ein schönes Wochenende!

 

Freitagsfragen

Freitagsfragen

Meinen Jahresrückblick mache ich zwar erst im Dezember, aber ich versuche trotzdem mal, heute schon die Fragen vom Brüllmausblog zu beantworten:

1| Fandest Du Deinen Urlaub in diesem Jahr ausreichend? Wie hast Du ihn verbracht?

Ich habe beruflich jedes Jahr 30 Urlaubstage. Sind natürlich nie ausreichend ;-)
Dieses Jahr habe ich den Urlaub für Unternehmungen in der Region und Erholung genutzt. War sehr erlebnisreich und schön.

2| Was war in diesem Jahr das größte Ereignis und wie hat es Dich bereichert/ beeinflusst?

Das größte Ereignis in 2018 war wohl der 70. Geburtstag meiner Mutter. Ich war im Vorfeld etwas nervös, es sollte für sie ein möglichst schöner Tag werden. Ich habe bereits zwei Monate vorher begonnen, mir darüber Gedanken zu machen und Pläne zu entwerfen. Letzten Endes verlief alles super – Vorbereitung, eigentlicher Tag und Nachbereitung.
Gelernt habe ich daraus, dass ich im Laufe der letzten Jahre sehr viel Planungsroutine entwickelt habe und mich (und andere) mittlerweile recht gut organisieren kann. Gerade wenn etwas wirklich schön werden soll, lohnt es sich, im Vorfeld Ideen zu entwickeln und Abläufe zu sortieren.

3| Was lief in diesem Jahr nicht wie geplant und wie kann es im nächsten Jahr besser werden?

Ich war für meinen Geschmack dieses Jahr viel zu oft krank! Nächstes Jahr werde ich mich deswegen wieder verstärkt um meine Gesundheit und meine Fitness kümmern, denn wenn ich viel unternehmen möchte, muss ich körperlich dafür gerüstet sein.

4| Was war in diesem Jahr neu? Was hast Du gelernt oder ausprobiert?

Gute Frage. Normalerweise probiere ich jedes Jahr etwas Neues aus, aber dieses Jahr habe ich eher Aktivitäten eingestampft. Ich habe meine Mixed-Media-Kurse eingestellt, den Schreibkurs gekündigt und meinen Alltag wenig dokumentiert.

Neu war für mich das regelmäßige Schreiben über 4thewords. Es hat mir gezeigt, dass ich sehr wohl Geschichten entwickeln kann, wenn ich Spaß dabei habe.

5| Was war die beste Nachricht?

Hat auch etwas mit dem Geburtstag meiner Mutter zu tun: mein Bruder und ich sind beim Geschenk ein kleines Risiko eingegangen. Umso schöner war es dann, als sie sich wirklich sehr darüber gefreut und es – glaube ich wenigstens – ihr Leben etwas bereichert hat.

6| Hast Du bereits Pläne für 2019?

Ein paar feste Konzerttermine gibt es bereits:

Auch ein paar Messen sind schon eingeplant:

Über den ganzen Rest muss ich noch etwas nachdenken im Dezember.

7| Worauf freust Du Dich im neuen Jahr?

Ich freu mich besonders auf Grönemeyer, der für mich einfach Kult ist und den ich bisher noch nie live gesehen habe.
Außerdem freue ich mich auf viele tolle, neue Bücher, auf neue Erfahrungen, Unternehmungen mit Freunden und einfach eine schöne Zeit.

Wie war euer Jahr so und was habt ihr mit 2019 vor?

 

„Predator’s Gold“ von Philip Reeve

48722 Titel: Predator’s Gold
Autor: Philip Reeve
Serie: Mortal Engines Quartet #2
Verlag: Eos
Übersetzung: Mortal Engines – Jagd durchs Eis

Inhalt:
„After their airship is attacked by the Green Storm, Tom and Hester find themselves in the icy city of Anchorage and now have to fight their way out of the plaque-infested city filled with thieves and savages before the Huntsman of Arkangel makes his next appearance in this dramatic sequel to Mortal Engines.“

Meine Meinung:
Nachdem ich ja trotz des sehr kindlichen Charakters von „Mortal Engines“ recht angetan war, wollte ich wissen, wie Reeve diese Welt weiterentwickelt hat.

Nach wie vor ist es eine faszinierende Steampunkumgebung, in der wir uns befinden. Mir gefällt die Idee der jagenden Städte unglaublich gut und der Autor hat sie so aufgebaut, dass sie in sich schlüssig ist. Sicherlich bleiben viele Fragen offen, dennoch funktioniert dieses Setting sehr gut für die Geschichte.

Wie so oft in einem zweiten Band einer Serie mangelt es hier leider ein wenig an neuen Ideen. So spannend das erste Buch war, so zäh ist dieses stellenweise.
Zwar begegnen wir neuen Figuren, doch sie tragen nicht sehr viel zur Entfaltung der vorhandenen Charaktere bei, was ich ein wenig schade fand. Die Reaktionen dieser waren vorhersehbar und es irritiert mich nach wie vor, dass die Erzählstimme nicht zum Alter der Protagonisten passt.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich zum nächsten Band greifen werde, aber wer leichte Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hiermit sicher recht gut bedient.

Robin Hobb: Diener der alten Macht

40379455 Titel: Diener der alten Macht
Autorin: Robin Hobb
Serie: Das Erbe der Weitseher #1
Verlag: Penhaligon
Originaltitel: Fool’s Errand
Übersetzung: Eva Bauche-Eppers

Inhalt:
Fünfzehn Jahre sind seit dem schrecklichen Krieg der sechs Provinzen mit den Roten Korsaren vergangen, seitdem herrscht ein unsicherer Friede. Da verschwindet Prinz Pflichtgetreu kurz vor seiner Hochzeit mit einer Prinzessin der Roten Korsaren. Will er der Vermählung ausweichen, wie einige behaupten? Oder ist ihm etwas zugestoßen? Es gibt nur einen, der sich auf die gefahrvolle Suche nach ihm machen kann: Fitz der Bastard mit seinem Wolf Nachtauge. Doch der hat sich geschworen, nie wieder in die Intrigen des Königshofs verstrickt zu werden …

Meine Meinung:
„Das Erbe der Weitseher“ ist die zweite Trilogie von Robin Hobb, die dem Charakter Fitz folgt. Sie hat zwischen der ersten und dieser noch drei weitere Bände verfasst, die zwar im gleichen Land spielen, aber anderen Figuren folgen.

Ich bin sehr erfreut, dass ich Penhaligon auch dieser Geschichte noch einmal angenommen hat (alle Bücher wurden bereits zuvor unter anderen Titeln veröffentlicht), denn sowohl die Aufmachung der Bücher als auch die Übersetzung sind überaus gelungen.
Genau genommen ist es die Übersetzung, die mich davon überzeugt hat, ausnahmsweise nicht zum Original zu greifen, denn es ist sprachlich ein Fest, der Erzählung zu folgen. Ich habe selten eine so gelungene Übersetzung im Fantasybereich gelesen!

Inhaltlich steigen wir dort ein, wo der letzte Band der vorherigen Serie endete und auch hier ist es wieder ein sehr langsamer Anfang. Man darf sich allgemein nicht zu viel Action in diesen Büchern erwarten, aber wenn etwas passiert, dann ist es immer von großer Bedeutung und für mich als Leserin teilweise emotional ungewöhnlich schwer zu verarbeiten.

Selten habe ich so „intensive“ Fantasy gelesen wie die von Robin Hobb. Ich weiß nicht, wie ich das Erlebnis anders als „intensiv“ beschreiben soll.
Fitz ist als Protagonist ein sehr vielschichtiger, tiefgehender und etwas düsterer Charakter, der mir immer wieder unter die Haut geht. Das kenne ich in der Art bisher nur von „The Chronicles of Thomas Covenant“ von Stephen R. Donaldson.
Ich muss die Geschichten der Weitseher regelmäßig für eine gewisse Zeit liegen lassen und fürchte mich dann fast schon vor einem Wiedereinstieg, weil ich nie weiß, was mich erwarten und welche Gefühle es bei mir hervorrufen wird.

„Das Erbe der Weitseher“ steht seinen Vorgängern in absolut nichts nach und ich kann die Serien jedem empfehlen, der High Fantasy liebt!

Montagsfrage: Allein auf weiter Flur

montagsfrage

Und schon wieder Montag…

Heute möchte Antonia wissen: Wie gehst du damit um, der einzige begeisterte Leser eines bestimmten Buches in deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sein?

Ich habe schon vor einigen Jahren festgestellt, dass mein Lesegeschmack nicht unbedingt „massenkompatibel“ ist.

Zum einen lese ich völlig andere Bücher als die Menschen um mich herum, da ich oft zu englischsprachigen Romanen greife und die meist erst viel später in der Übersetzung erscheinen oder schlichtweg hier unbekannt sind . Die erwähne ich nicht einmal mehr. Was bringt es, von einem Buch zu schwärmen, dass sonst kaum jemand lesen kann, weil die Englischkenntnisse dafür nicht ausreichen?

Zum anderen habe ich viel stärker mit dem anderen Problem zu kämpfen: meine Bekannten schwärmen vom neuesten Bestseller von z.B. Dan Brown, Frank Schätzing oder Sebastian Fitzek und ich finde die Bücher einfach nur furchtbar.
Wenn ich da Argumente bringe und mich erkläre, ist das für viele nicht nachvollziehbar, was mich manchmal sehr frustet, denn über manche „Storyschwächen“ kann ich einfach nicht hinwegsehen und verstehe nicht, dass andere (kluge) Menschen nicht darüber reflektieren.

So treibe ich mich also lieber in der Onlinebücherwelt rum, denn hier finde ich mehr Leser, die meinen Buchgeschmack teilen.

Wie sieht es bei euch aus?

Meine Planerauswahl für 2019

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2019 steht fast vor der Tür und für mich heißt das, meine Jahresplanung zu beginnen. Zu jeder guten Planung gehört natürlich ein guter Kalender…oder zwei…oder drei.

Ich liebe Planer und Kalender und besorge mir für jedes neue Jahr eine kleine Auswahl, mit der ich experimentiere.

Ich stelle euch hier kurz meine Anschaffungen für 2019 von oben nach unten vor:

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Hobonichi Techo: nutze ich nun schon im dritten Jahr und bin immer wieder vom Platz und von der Beschaffenheit des Papiers begeistert. Der Planer kommt aus Japan und dient mir meist als Ort für Erinnerungen des Tages und als „Gewohnheitentracker“.

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Hobonichi Weeks Mega: mein aktueller Planer für die Handtasche mit den gleichen Qualitäten wie der Techo nur in einem anderen Format und mit anderer Aufteilung.

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Kokuyo Jibun Techo: Den teste ich 2019 zum ersten Mal. Ich bin mir noch nicht sicher, wie er zum Einsatz kommen wird, ich wollte ihn mir aber schon seit einiger Zeit mal genauer ansehen.

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Persönlicher Kalender: den kann man sich auf der Webseite hübsch selbst zusammenstellen und ich verwende ihn überwiegend, um meine Onlineaktivitäten festzuhalten.

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Ein guter Plan: den habe ich dieses Jahr als Amazonschnäppchen gefunden und auch den werde zum ersten Mal genauer unter die Lupe nehmen.

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Passion Planner: Der Passion Planner wird wie bereits in diesem Jahr mein Planer für meine Jahres- und Quartalsziele sein. Für 2019 ist er etwas kleiner ausgefallen, aber er begeistert mich nach wie vor.

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Happy Planner: Mein Hauptplaner für alles Mögliche. Ich liebe das Discsystem und bastel mir damit meinen eigenen Planer für ToDos, Events, Finanzen, Kreatives, pers. Weiterentwicklung,…

Welche Ticks habt ihr so? :-)