erLesen – Das Literaturfestival im Saarland

Vom 30. März bis 13. April 2019 findet zum zweiten Mal das große Lesefestival im Saarland statt.

Über das gesamte Bundesland verteilt können Lesungen namenhafter Autorinnen und Autoren wie Ellen Sandberg, Arno Strobel, Karen Duve und Frank P. Meyer besucht werden.

Auch andere Veranstaltungen wie ein Poetry Slam oder ein Buchbindeworkshop stehen auf dem Programm.

Den Veranstaltungskalender gibt es HIER, Tickets können über die teilnehmenden Buchhandlungen bzw. über „Ticket Regional“ erworben werden.

Kick-Off-Lesung „Weiss, weiss, Totenkreis“ mit Martina Straten

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Kürzlich erhielt ich überraschenderweise eine sehr nette Einladung, als saarländische Buchbloggerin die Kick-Off-Lesung zu „Weiss, weiss, Totenkreis“ von Martina Straten zu besuchen.

Frau Straten ist in unserem kleinen Bundesland eine sehr bekannte Radiomoderatorin und trägt seit vielen Jahren zur Beliebtheit von Radio Salü bei.

Dass sie nun auch ein Buch geschrieben hat, genau genommen einen saarländischen Thriller mit Bezug zu hiesigen Legenden, war mir als „Wenigradiohörerin“ bis dato völlig entgangen und ich nahm die Einladung dankend an.

Erwartet hatte ich ehrlich gesagt nicht viel: eine Lesende, ein paar Zuhörende und am Ende Zeit für Fragen. Wie man das eben von Lesungen so kennt.

Doch ich wurde angenehm überrascht.

Es begann mit einem kleinen Sektempfang und für mich mit dem Hinweis, dass ich eine Platzreservierung mit einem kleinen Geschenk (das Rezensionsexemplar) in den ersten Reihen hätte. Sehr nett!
Der Veranstaltungsraum selbst war passend zum Buch dekoriert und sogar entsprechend beleuchtet.

Die Autorin wurde mit einem sehr beeindruckenden Audiotrailer angekündigt (der Vorteil, wenn man beim Radio arbeitet und viele kreative Köpfe kennt), der den Abend mit einem Gänsehautfeeling starten ließ.

Ich bin ja nun keine besonders gute Zuhörerin, doch die routinierte Sprechweise von Frau Straten machte es sogar mir einfach, der Erzählung zu folgen und mich völlig auf sie einzulassen.

Aufgelockert wurde der Vortrag durch kleine, zur jeweiligen Lesestelle passende, Tanzeinlagen, was ich wirklich sehr gelungen fand!
Dazu muss man wissen, dass wir uns in den neuen Räumen der Tanzschule „Bootz-Ohlmann“  bzw. im „saarrondo“ im Quartier Europabahnhof befanden und das Team an der Gestaltung des Abends mitgewirkt hatte.

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In einem kleinen Interview, das ein Radiokollege führte, erfuhr man mehr über die Entstehung des Buchs, über die Hintergründe und die Hürden, die es zu überwinden gilt, wählt man nicht den klassischen Weg, sondern entscheidet sich für das Selfpublishing.

Mir hat diese Lesung ausgesprochen gut gefallen. Sie war kurzweilig, obwohl sie fast zwei Stunden dauerte, unterhaltsam und machte viel Lust aufs Lesen des „Regionalthrillers“.

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Der Titel des Buches lautet „Weiss, weiss, Totenkreis“ und ist sowohl als günstiges eBook als auch als Druckausgabe auf Amazon erhältlich.

Sobald ich es beendet habe, wird es natürlich auch eine Rezension dazu geben.

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Buchmesse Frankfurt 2018

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Endlich war es wieder soweit: die Frankfurter Buchmesse öffnete letzte Woche ihre Tore – mein persönliches Highlight des Jahres!

Üblicherweise reise ich sonntags nach Frankfurt, doch für dieses Jahr hatte ich ein komplettes Wochenende mit Übernachtung geplant. Das lief zwar dank einer beginnenden Erkältung nicht so, wie ich mir es vorgestellt hatte, doch letzten Endes hatte ich einen schönen Messesamstag.

Um kurz nach 9 Uhr war ich auf dem Messegelände. Zwar wurde im Vorfeld vor langen Schlangen wegen der Taschenkontrollen gewarnt, doch letzten Endes ging das alles recht zügig vonstatten.

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Wenn ich auf der Messe unterwegs bin, dann in erster Linie als Buchliebhaberin, d.h. ich suche keine Kontakte zu anderen Bloggern oder Verlagen (wenn es sich ergibt, ist das natürlich trotzdem sehr nett), sondern ich genieße die Vielfalt der Buchlandschaft, genieße es, eine Leserin unter Tausenden zu sein und bade regelrecht in dieser Atmosphäre.

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Eigentlich hatte ich vorgesehen, einige Veranstaltungen zu besuchen, doch da ich gesundheitlich etwas angeschlagen war, war ich schon genug damit ausgelastet, mich durch die Hallen zu bewegen.

Ein Event habe ich mir dann doch angeschaut: die georgische Autorin Rusudan Gorgiladse hat gemeinsam mit ihrer Tochter in der Gourmet Gallery ihr Buch „Georgien: Eine kulinarische Entdeckungsreise“, das im saarländischen Conte Verlag erschienen ist, vorgestellt. 

Das „Chatschapuri“, ein mit Käse überbackenes Brot, muss ich unbedingt auch mal ausprobieren!

Überhaupt: Georgien! Dieses kleine Land, das dieses Jahr Ehrengast war, hat sich unglaublich stark und faszinierend präsentiert. Nicht nur, dass der Pavillon, der traditionsgemäß eher dunkel gehalten wird, in sanften Holztönen erstrahlte, auch die gebotenen Informationen waren sehr spannend.
Ich kam gerade dazu, als zwei Dichter auf der Bühne ihre Werke in einer Art „Singsang“ vortrugen – Wahnsinn! Das war das absolute Gänsehautgefühl, da spürte man regelrecht, welche macht Worte haben können, selbst wenn man sie nicht versteht. Ich war unglaublich beeindruckt und werde mich in nächster Zeit intensiver mit diesem Land beschäftigen, zu dem Saarbrücken gute partnerschaftliche Beziehungen pflegt.

Nachmittags hatte mich die Erkältung dann schon so sehr im Griff, dass ich mich zurück ins Hotel begab.

Meine Reservierung hatte ich sehr spontan im Juli vorgenommen. Untergebracht war ich im „Hotel an der Messe“, das nur 5 Gehminuten vom Messegelände entfernt war.
Zwar hakte es an der ein oder anderen Stelle, aber insgesamt war es ein gemütliches Zimmer, in dem ich durchaus eine erholsame Nacht hätte verbringen können, hätten mich nicht die Halsschmerzen wachgehalten.

Und so brach ich auch Sonntagfrüh direkt wieder auf. Daheim erholt man sich halt doch am besten.

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Ein paar Kleinigkeiten habe ich natürlich von der Messe auch mitgebracht. Ich habe mich dieses Jahr mit Flyern und Verlagsprogrammen zurückgehalten, weil noch die aus dem letzten Jahr ungelesen in einem Regal liegen…

Vom Conte Verlag habe ich meine ersten beiden signierten Bücher herhalten! Dankeschön dafür!

Es handelt sich um „Der Club der Romantiker“ von Frank P. Meyer und „Achtundachtzig“ von Marcus Imbsweiler.

Ich sammle normalerweise keine Unterschriften, aber dieser regionale Verlag ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Ich mag die Bücher und die Menschen dahinter und freue mich deswegen sehr über diese Widmungen.

Das war meine Buchmesse 2018. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn Norwegen Ehrengast sein wird.

Sommerlesen der Stadtbibliothek

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Vom 10. bis 21. Juli gibt es in Saarbrücken wieder die Aktion „Sommerlesen“ der Stadtbibliothek.

Neben einer Leseinsel im Freien, Aktivitäten für Kinder und Lesungen gab es gestern zum Start den heißersehnten Bücherflohmarkt.
Er ist jedes Jahr gut besucht und die Bücher gibt es zu einem sehr kleinen Preis.

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Die hübsche Tasche gab es gratis dazu.

Hier sind meine gekauften Bücher:

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  • drei Bücher von Alex Flinn („Blindkauf“, nie etwas darüber gehört oder gelesen)
  • Asimov „Das Foundation Projekt“ (Prequel zur Foundationserie)
  • Bacigalupi „Water“ (im Original „Waterknife“)
  • Greg Bear „Das Schiff“ (ebenfalls ein „Blindkauf“)

Gezahlt habe ich 5 Euro für alle zusammen.

#indiebookday – Bücher aus der Stadtbib

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Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich trotz Buchkaufstopp zum heutigen Indiebookday ein Buch kaufen solle. Ich habe mich dann aber letzten Endes doch für einen Besuch der Stadtbib entschieden.

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Das ist meine Auswahl.

Aus dem saarländischen Conte-Verlag:

Aus dem Verlag Schöffling & Co:

Ich finde es schwierig, als Branchenfremde zu sagen, ob es sich um einen unabhängigen Verlag handelt oder er nicht vielleicht doch unter das Dach eines großen Verlages gehört. Beim Conte Verlag war ich mir sicher, den anderen musste ich zunächst recherchieren.

Welches sind Eure Bücher für den heutigen #indiebookday?

 

Indiebookday am 24. März

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Gerade noch rechtzeitig habe ich vom „Indiebokday“ erfahren!

Morgen, am 24. März 2018 findet eine nette Aktion statt:

Geht am 24.03.2018 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet (oder das erste zur Teilnahme an der #Indiebookchallenge). Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen.

Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat) oder einem Blog Eurer Wahl mit „#indiebookday“. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

Außerdem gibt es eine Challenge, bei der es ab morgen für 52 Wochen Themen für eine Buchauswahl gibt. Gestartet wird mit „Lies ein Buch mit einem blauen Cover“.
Zu jedem Thema wird ein entsprechender Hashtag vorgeschlagen, um die Ideen auf sozialen Netzwerken zu teilen.

Supercoole Aktion! Ich muss schauen, wie ich das mit meinem Buchkaufstopp vereinbaren kann, aber es gibt ja noch die Stadtbibliothek und meinen SuB :-)